Kölsches
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100 Dinge über mich – 3rd Edition

Wie schon verschiedentlich an anderer Stelle erwähnt, steht die BLOGST-Konferenz vor der Tür, das übergreifende Thema lautet #vernetztwachsen. Aus diesem Grund habe ich mir mal einen meiner alten Blogbeiträge vorgenommen, in dem ich 100 Dinge über mich aufgeschrieben hatte, um auf diesem Weg ein wenig mehr über mich zu erzählen. Die 1. Fassung ist vor vielen Jahren für mein erstes Blog entstanden. Die 2. überarbeitete Fassung wurde 2013 für das erste Kölner Ironbloggertreffen erstellt. Schauen wir mal, wo es in der Zwischenzeit noch weitere Updates gegeben hat. Viel Spaß beim Lesen :-)

1. Ich esse unheimlich gerne Crêpes.

2013: Stimmt definitiv noch und ändert sich mit Sicherheit auch nicht so schnell. Stattdessen kam zu meiner Vorliebe für Crêpes noch eine große Begeisterung für Galettes hinzu.

2018: Och. Ich mag Crêpes ja prinzipiell immer noch sehr gerne. Allerdings ist das mittlerweile mehr so ein Kirmesding geworden und ich hab gar nicht mehr so viel Gelegenheiten, welche zu essen. Das Delibon möchte ich allerdings trotzdem gerne noch ausprobieren. Insgesamt ist mein Geschmacksspektrum  in den letzten Jahren doch etwas breiter geworden.

2. Shoppen gehe ich am liebsten in Berlin.

2013: Nun, da hat sich mein Shopping-Dunstkreis mittlerweile doch deutlich erweitert. Großartig Shoppen kann man in Paris oder London, aber auch auf Flohmärkten in der Bretagne und in kleinen piemontesischen Dörfern. Und selbstverständlich auch in Köln!

2018: In London habe ich einen Laden entdeckt, Glassworks, der richtig tolle Klamotten hat. Allerdings nur in einer Größe. Zum Glück in meiner. Oder sollte ich mit Blick auf Frage 5 eher Pech sagen?

3. Bei Musik von Seeed steigt meine Stimmung.

2013: Seeed? Mein Musikgeschmack ändert sich eigentlich ständig, mein letztes Konzert war Janelle Monáe, mich begeistert Electroswing (Parov Stelar live!), DrumandBass, aber auch Ruhigeres …

2018: Zu Konzerten gehe ich mittlerweile gar nicht mehr so viel. Ein paar befinden sich aber doch in der Pipeline: Nightmares on wax im November, Meute im Februar, Marsimoto und Dendemann, Lilly Allen … hier Zuhause laufen sehr oft chillige Mixtapes, sehr gerne vom Kraftfuttermischwerk, den Blogrebellen und Falscher Hase.

4. Karneval finde ich furchtbar – alle völlig jeck.

2013: Hihi. Meine Freude am Karneval ist sicherlich noch nicht sehr alt, aber mittlerweile doch schon sehr ausgeprägt.

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Mein Faible für Rosa offensichtlich auch :-)

2018: Bin seit 2015 Mitglied in einem kleinen, feinen Kölner Karnevalsverein.

5. Für einen echten Schwaben bin ich nicht sparsam genug.

2013: Ist nach wie vor so und soll auch so bleiben.

2018: Hachja.

6. Manchmal rede ich bevor ich nachdenke.

2013: Ist nach wie vor so und wird wohl auch so bleiben.

2018: Hachja …

7. Ich verbrauche jeden Tag meine 7.000 Worte.

Ist nach wie vor so und … äh … kann auch so bleiben … *hüstel*

2018: Hachherrje …

8. Am Wochenende schlafe ich gerne richtig lang aus.

Mal so, mal so. Aber generell immer sehr gerne einfach ohne Wecker.

2018: Hierzu mag ich auf meine bereits hier vorgestellte Morgenroutine verweisen. Ich stehe mittlerweile freiwillig um 6 Uhr auf. Und genieße es! Böse Zungen behaupten, dass davednb extra später aufsteht als ich, um seine Ruhe zu haben. Tatsächlich ist es umgekehrt ;-)

9. Unter der Woche eigentlich auch.

2013: Ähm …. genau.

2018: Ähm … genau. Das mit dem 6 Uhr aufstehen gilt natürlich nur für unter der Woche. Am Wochenende nur in Ausnahmefällen. Wenn z.B. BLOGST-Konferenz ist.

10. Ich esse lieber die obere Brötchenhälfte.

2013: Ja und zum Glück bin ich mit einem Mann verheiratet, der zumindest behauptet, er mag die untere Hälfte lieber!

2018: Bin ich zum Glück noch immer und zum Glück ist dieser Mann auch in manch anderer Hinsicht das perfekte Gegenstück zu mir, so dass wir uns oft sehr gut ergänzen. Und diesen Monat immerhin schon 18 Jahre zusammen sind <3.

11. Wenn ich älter bin, möchte ich gerne ein Yacht an der Côte d’Azur besitzen.

2013: Pfff, dekadenter Tinnef. Ein Häuschen in der Normandie reicht völlig aus.

2018: Dinge zu besitzen ist schön, belastet aber auch. Manchmal finde ich es ganz schön, mich nicht um Besitz kümmern zu müssen. Ich habe auch weiterhin kein Auto, was ich sehr schätze (s. Frage 31).

12. Ich schlafe meistens auf der rechten Seite.

2013: Ganz ehrlich? Ich hab keine Ahnung …

2018: Bzgl. Punkt 12 bin ich nicht wirklich schlauer geworden. Ich glaube, ich schlafe auf allen Seiten. Allerdings bekomme ich Ärger, wenn ich beim Schlafen auf dem Rücken liege.

13. Morgens im Bad brauche ich ca. 40 Minuten.

2013: Hier habe ich wohl Optimierungspotenzial. Oder wie davednb meint, das dauert länger als eine Altbausanierung …

2018:

14. Hunde mag ich lieber als Katzen – je größer desto besser.

2013: Oha, jetzt wird es haarig. Flausch, kannst du bitte mal rausgehen …? Sonst kann ich die Frage nicht offen beantworten, wenn du mich dabei mit deinen dunklen Katerknopfaugen so vorwurfsvoll anschaust …

Und ja, ich gebe es zu: Ich habe schon freiwillig fremde Katzen gestreichelt!

2018: Ok, ok, ok – Team Katze.

15. Schlechte Laune krieg ich bei Nieselwetter und zu langem Fernsehen.

2013: Ja, unverändert.

2018: Gegenüber Nieselregen bin ich toleranter geworden. Fernsehen schau ich einfach gar nicht mehr so oft.

16. Ich hab den ersten Schritt gemacht.

2013: Da wir immer noch vom gleichen Kerl reden, ist das nach wie vor richtig.

2018: Hierzu gibt es kein Update (s. Frage 10).

17. Neue Schuhe kann ich immer gebrauchen.

2013: Wüsste jetzt nicht, was man daran ändern sollte.

2018: Mittlerweile sind Schreibwaren- und Buchläden für mich viel riskanter geworden.

18. Lästern ist eine Leidenschaft von mir.

2013: Och, mit zunehmendem Alter bin ich toleranter geworden. Glaube ich zumindest.

2018: Ich bemühe mich, das nicht so häufig zu tun. Ist gar nicht so einfach :-o

19. Ich war in meiner Familie die Schusseligste.

2013: Da hier “Ich war” steht, hat sich das nicht geändert. Ich denke aber, es  stimmt auch heute noch. Allerdings habe ich im letzten Jahr gemerkt, dass die schusselige Kleine manchmal auch die Große sein kann. Eigenartiges Gefühl, aber irgendwie auch schön.

2018: Meine Familie ist mittlerweile leider ganz schön klein geworden. In mancher Hinsicht schusselig bin ich aber auch heute noch.

20. Der Frühling ist meine liebste Jahreszeit.

2013: Hab ich das hier geschrieben? Hmnaja, also so ein richtiger sonniger Sommer ist ja echt nicht zu verachten und entspannt mich immer total.

2018: Ich finde den Sommer immer noch schön. Und freu mich irgendwann auf den Herbst und den Winter. Danach ist Frühling wieder toll. Und wenn es  dann Sommer wird … (to be continued).

21. Vor 24 Uhr gehe ich selten ins Bett.

2013: Das ist nach wie vor so. Stattdessen hat sich die Zeit des Aufstehens immer weiter nach hinten verschoben. Ich brauche meinen Schlaf :-)

2018: Mittlerweile weiß ich ganz gut, dass ich am nächsten Tag müde bin, auch so aussehe und mich vor allem auch so fühle, wenn ich an einem normalen Arbeitstag nach 23 Uhr ins Bett gehe. Daher bemühe ich mich, darauf zu achten, dass ich meine 7 Stunden Schlaf bekomme.

22. Meine Haarspülung ist von John Frieda.

2013: Tsss. Ich benutze Haarspülung, das muss eigentlich als Information reichen.

2018: Von Kevin Murphy gibt es ein tolles Öl für die Haare. Riecht fantastisch. Weil es so teuer ist, will ich mir danach nicht einfach die Hände waschen, sondern verreibe stattdessen den Rest einfach immer an meinem Hals. Win-Win-Situation – ich bin langsam in dem Alter.

23. Nur am Wochenende und im Urlaub wird gemütlich gefrühstückt.

2013: Gefrühstückt wird eigentlich immer, aber gemütlich, ausgiebig und zu zweit nur dann, wenn morgens viel Zeit ist. Dann auch gerne mit allem Drum und Dran, vom weich gekochten Frühstücksei, Hefezopf, Kuchen, Müsli, Kaffee, bis zu frischem Brot oder Brötchen ….

2018: Das ist immer noch so. Ich liebe Frühstücken am Sonntag. Besonders tatsächlich, wenn ich es vorher schon geschafft habe, eine Runde durch den Wald zu laufen.

24. Mars finde ich in seiner Originalform am leckersten.

2013: Ich Ahnungslose. Damals kannte ich die ganzen französischen Chocolatiers wohl noch nicht.

2018: Löst bei mir heute beides nicht mehr so einen Fressreflex aus. Von Kuchen kann ich dagegen kaum die Finger lassen.

25. Ich kann im Sitzen schlafen.

2013: Geht immer noch. Und nicht nur im Sitzen, sondern auch überall. Auch mal im Club neben dem Tieftöner oder beim Segeln in der Takelage.

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2018: Ach ja. Davednb hat es sich zum Ziel gesetzt, mich jedes Mal zu fotografieren, wenn ich wieder irgendwo unterwegs eingeschlafen bin. Er hatte sogar schon die Idee, einen Waldemar-Nachfolgerkalender 2019 von mir zu machen. Aber soweit wird es nicht kommen. Seit ich das weiß, passe ich auf wie ein Luchs.

100 Dinge über mich – 3rd Edition

26. Ich schreibe immer Einkaufszettel und lasse sie dann liegen.

2013: Ähm, das stimmt auch immer noch. Allerdings lasse ich heute einkaufen.

2018: Mittlerweile genieße ich es, ab und zu Samstags mit zum Einkaufen zu gehen. Dauert dann halt länger, weil ich immer bummel.

27. Morgens lese ich meistens die Süddeutsche Zeitung.

2013: Daraus ist mittlerweile ein KStA-Abo auf dem iPad geworden.

2018: Gibt es heute beides nicht mehr. Meinen Nachrichtenkonsum habe ich ziemlich reduziert.

28. Ich stehe selten beim 1. Weckerklingeln auf.

2013: Ich habe einen Wecker, bei dem man die Snoozetaste ganz individuell einstellen und bedienen kann. Ich schaffe es an guten (also schlechten) Tagen, eine knappe Stunde lang immer wieder die Snoozetaste zu drücken. Und um die Frage zu beantworten, ob ich nach wie vor selten beim 1. Weckerklingeln aufstehe: Ja!

2018: Heute immer sofort. Nachdem ich gemerkt habe, wie viel Energie mich dieses Dauersnoozen kostet und das Aufstehen macht es letztlich nicht leichter.

29. Bei mir bekannten Liedern muß ich mitsingen.

2013: Nur soviel dazu:

Und ja, ich weiß mittlerweile auch, dass der Song “Jersey Girl” heißt, ist beim Mitsingen aber völlig wurscht.

2018: Keine Veränderungen.

30. Ich nutze jede Gelegenheit zum Lachen.

2013: Nach wie vor sehr gerne!

2018: Nach langer Pause in 2017 bis Anfang 2018 heute wieder deutlich öfter und wieder sehr gerne.

31. Mein Auto habe ich verkauft, weil die Batterie defekt war.

2013: Unverändert. Ich habe immer noch kein Auto und nachdem ich zweimal mehrere Monate ergebnislos über einen Dienstwagen nachgedacht habe, denke ich, ich brauche gerade einfach keins. Allerdings leihe ich mir heute deutlich öfter einen Wagen aus und bin generell ein großer Fan des Teilens geworden.

2018: Wie schon unter Frage 11 erwähnt, ist dieser Zustand weiterhin unverändert. 10.000 Schritte schaffe ich an einem normalen Tag relativ regelmäßig, da ich mittlerweile sehr gerne und sehr viel zu Fuß gehe.

32. Ich hasse Geschmacklosigkeit.

2013: Unverändert (puh, noch 68 Dinge).

2018: No change.

33. Am Frühling mag ich, daß alles zu blühen anfängt.

2013: Unverändert (noch 67 Dinge).

2018: No change. Aber auch Sommer, Herbst und Winter haben schöne Seiten.

34. Es ist ein Gerücht, daß ich immer davednbs Hausschuhe anziehe.

2013: Seine Hausschuhe?

2018: Ok, partiell stimmt es wirklich.

35. Auch ich habe natürlich nie etwas zum Anziehen im Schrank.

2013: Unverändert (65).

2018: Gerade stimmt es nicht – erst gestern sagte ich zu davednb, dass ich mein Schrank gerade voller schöner Klamotten ist und ZU KLEIN WIRD!

36. Als ich von Zuhause auszog, schenkte mir meine Mutter einen Putzlappen.

2013: Und danach noch viele andere Dinge. Schade, dass sie mir nun nichts mehr schenken kann, denn das tat sie immer gerne.

2018: Zum Glück macht meine Schwiegermutter das auch sehr gerne.

37. Kaffee mit Milch und Zucker. Damit es nicht so nach Kaffee schmeckt.

2013: Über soviel Geschmacklosigkeit (s. Nr. 32) kann ich heute nur den Kopf schütteln. Schwarz natürlich. Und gelegentlich mal als Milchkaffee. Aber Zucker?

2018: Ist immer noch so. Ich versuche mit zeitweise auch mal mit Tee, aber irgendwie rockt Tee einfach nicht. Nach unserem langen Urlaub in Marokko mit gefühlten 57 Litern an gesüßtem Minztee habe ich mich unfassbar auf eine gute Tasse Kaffee gefreut.

38. In Köln vermisse ich den schwäbischen Hefezopf.

2013: Und Maultaschen. Und Linsen mit Spätzle. Und Leberkäse. Und Butterbrezeln. Und schwäbischen Kartoffelsalat. Aber zum Glück gibt es für Notfälle Restaurants wie das Aubele oder den kleinen Imbiss Die Maultasche. Und manchmal koche ich das heute auch einfach selber.

2018: Best Linsen&Spätzle in town!

39. Ich esse gerne Curry-Gewürz-Ketchup. Am liebsten zu Dosenmais.

2013: Hier möchte ich ganz dringend auf Nr. 32 verweisen. Bäh.

2018: Es gibt ihn noch in unserem Kühlschrank, den fiesen hela-Curry-Gewürz-Ketchup. Aber essen tut den hier eigentlich nur noch ein ganz lieber Gast, der die merkwürdige Eigenart hat, alles mit Ketchup zu essen.

40. Das Meer finde ich ganz herrlich – egal wo.

2013: JAAA. Und mittlerweile weiß ich, dass das Meer nicht nur toll ist, wenn drumherum die Sonne scheint. Meer ist immer toll. Auch die Nord- und Ostsee. Aber es muss richtiges Meer sein. Der Ärmelkanal IST KEIN MEER!

2018: Tja nun ….

41. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich heute einiges anders machen.

2013: Ich bin mit zunehmendem Alter nicht nur toleranter geworden, sondern auch nachsichtiger mit mir selbst. Ich hab schon irgendwie alles richtig gemacht. Yes!

2018: Heute finde ich es viel wichtiger, bewusst in der Gegenwart zu leben, als über Dinge in der Vergangenheit nachzudenken, die man nicht ändern kann.

42. Das gilt aber nicht für meine Beziehung mit davednb!

2013: Ja, mit dem bin ich auch toleranter und nachsichtiger geworden :-)

2018: Hahahaha … :-)

43. Ich möchte gerne ein tolles Buch schreiben.

2013: Ich möchte so viel, aber ich versuche, mich auf ein paar wesentliche Dinge zu fokussieren, damit ich mich nicht zu sehr verzettel. Aber Neues ausprobieren ist ok und soll auch immer so sein.

2018: Ich blogge wieder. Insgesamt spielt Kreativität heute eine viel größere Rolle in meinem Leben. Toll ist das!

44. Das Wort nie versuche ich aus meinem Wortschatz zu streichen.

2013: Ich ergänze als zu streichendes Wort “aber”.

2018: Nie sag ich so gut wie nie. An dem Aber übe ich noch.

45. Ich habe keine Ahnung von Fußball oder anderen Mannschaftssportarten.

2013: „Iehrefeld, Raderthal, Nippes, Poll, Esch, Pesch un Kalk, üvverall jitt et Fans vom FC Köööööölle ….!“ *träller*

2018: Ach ja. Leicht macht er es einem ja nicht, der Effzeh.

46. Wenn ich mich ungerecht behandelt fühle, fange ich schnell an zu heulen.

2013: Ich verweigere die Aussage und erwarte, dass man mich fair behandelt!

2018: Nicht nur, wenn ich mich ungerecht behandelt fühle. Auch dann, wenn ich einfach unfassbar traurig bin.

47. Ich liebe Menschen mit Humor.

2013: Ja. Definitiv.

2018: Same, same.

48. Pilze und Leber finde ich einfach gruselig.

2013: Leber stimmt nach wie vor. Bei Pilzen mache ich mittlerweile einige Ausnahmen. Möchte dafür Oliven ergänzen.

2018: Auch nach 4 Wochen Marokko mit täglicher Olivenration bleibe ich dabei: Ich mag sie nicht.

49. Als Kind aß ich zu allem Apfelmus.

2013: Mag ich immer noch, esse es aber nicht mehr oft. Und vor allem schütte ich es mir heute nicht mehr übers Essen.

2018: Ich habe noch vier Gläser im Vorratsschrank. Die letzten meiner Mutter. Ich weiß nicht, ob ich sie jemals essen werde.

50. Ich lebe lieber in der Stadt als auf dem Land.

2013: Urlaub auf dem Land ist toll, aber für meinen Alltag brauch ich Stadt und Menschen um mich herum. Und ein Häuschen mit Garten.

2018: Mir ist heute sehr viel deutlicher bewusst, in welch privilegierter Lage ich hier bin. Ein Häuschen mit Garten, den Park dahinter und die Stadt direkt vor der Tür.

51. Wenn ich Nudeln koche, nasche ich immer aus dem Topf.

2013: Es gibt einfach Dinge, die man nie ändern sollte.

2018: Darf man auch mit über 40 noch aus dem Topf naschen?

52. Gleiches gilt bei Pellkartoffeln.

2013: S. Nr. 51 (und noch 48 Dinge).

2018: Also egal was?

53. Am Sommer mag ich, daß die Tage länger sind.

2013: Und die Sonne. Und dass sich alles leichter anfühlt, unbeschwerter und entspannter. Dass die Klamottenwahl leichter ist. Dass ich keine Strümpfe tragen muss. Dass es warm ist. Dass man viel mehr Zeit draußen verbringen kann. Und …. und … und ….

2018: Ja, das mag ich einfach sehr und genieße die Leichtigkeit, die der Sommer mit sich bringt.

54. Lindt-Schokolade ist für mich die beste.

2013: Siehe Nr. 24. Aber Lindt ist nach wie vor einfach lecker.

2018: Lindor-Kugeln sind doch einfach der Hammer. Gibt es Menschen, die sie nicht mögen?

55. Meiner Meinung nach leide ich an einer geheimnisvollen Putzallergie.

2013/2018: Ääääh ….

56. Etwas Neues kostet mich immer Überwindung.

2013: Ja. Tut es nach wie vor. Aber ich versuche es heute öfter als früher. Und damit wird auch die Überwindung immer wieder ein Stückchen kleiner.

2018: Und 5 Jahre später sind viele Dinge, die ich mich früher nicht getraut habe, völlig selbstverständlich. Einfach machen – da ist schon was dran.

57. Wenn ich es aber gemacht habe, bin ich ganz stolz darauf!

2013: Das Gefühl bleibt zum Glück – auch dann, wenn es leichter war :-)

2018: Jepp. Immer noch großartig. Jedes Mal :-)

58. Ich schwimme unheimlich gerne – am liebsten im Süden im offenen Pool.

2013: Liest eigentlich noch jemand mit?

2018: Jemand da?

59. Theater, Kino, Kabarett, Museen….finde ich alles klasse!

2013: Blablablablublublub ….

2018: Beep babbalu bapp ….

60. Ich bin ein reiner Gesellschaftstrinker.

2013: Ja, merkwürdig eigentlich, aber ich mach mir selten allein eine Flasche Wein auf oder trinke ein Kölsch. Zu Zweit immer gerne.

2018: Ich trinke heute – in Gesellschaft – öfter Alkohol als früher. Aber auch heute noch nie wirklich viel.

61. Pasta finde ich fast in jeder Form ausgesprochen lecker.

2013: Unverändert. Und noch 39 Dinge aufzuschreiben *seufz*

2018: Ich glaube, da ist unsere Küche vielfältiger geworden.

62. Manchmal finde ich es schade, daß ich nicht gern koche.

2013: Heute finde ich Kochen total entspannend und ich mache es ausgesprochen gerne, wenn ich Zeit habe. Also am Wochenende, wenn wir Zuhause sind. Und wenn ich Rumprobieren kann. Da habe ich in davednb zum Glück einen sehr geduldigen Mitesser.

2018: Ich liebe Kochen und vermisse es tatsächlich, wenn ich es z.B. im Urlaub längere Zeit nicht kann. Es gibt nur wenige Gerichte, die ich recht regelmäßig mache, weil ich insgesamt lieber ausprobiere und neue Rezepte teste. Mittlerweile habe ich sogar Spaß am Backen.

63. Ich hätte gerne mehr Zeit.

2013: Jaja. Hätte wahrscheinlich jeder gerne.

2018: Ich würde mich gerne besser fokussieren können.

64. Mit mir selber bin ich oft unheimlich ungeduldig.

2013: Mit mir nicht. Aber mit diesem Fragebogen!! (Und noch 36 Dinge to go).

2018: Das ist definitiv besser geworden. Hängt wohl mit dem Altern(n) zusammen.

65. Seit ich in Köln wohne, fahre ich lieber mit der Bahn als mit dem Auto.

2013: Och, das hat sich mittlerweile auch ein wenig geändert. Ich fahre ausgesprochen gerne Auto, in Köln stresst das aber zuweilen nur (Parken – my ass ….). Aber seit ein paar Jahren haben wir zwei Roller und das! ist! großartig!

2018: Siehe Frage 31 – ich laufe heute mehr als früher.

66. Man kann mich durchaus als recht eitel bezeichnen.

2013: Aber das ist doch totaler Blödsinn …! Ich und eitel. Also ich … ernsthaft! Keiner weniger als ich ….

2018: Tjanun. Hab ich doch heute tatsächlich noch zu davednb exakt das Gegenteil gesagt. Keine Ahnung, was mich da geritten hat ….

67. Irgendwann möchte ich nach Mauritius fliegen.

2013: Uh, was für ein gruseliger Wunsch, nee, also dahin nicht. Aber nach Madagaskar. Oder Sansibar. Oder sonst irgendwo nach Afrika.

2018: Ich sag ja immer, ich hab zu wenig Urlaub für zu wenig Geld. Aber Mauritius liegt wirklich nicht mehr auf meiner Landkarte.

68. Mein perfektes Frühstücksei koche ich immer 6 Minuten und 30 Sekunden.

2013: Also …. Heute weiß ich, es kommt auf die Größe der Eier an :-)

2018: Ey sachma, was schreib ich denn da … das liegt doch am Herd. Habt ihr mal auf einem Gasherd ein Ei gekocht?

69. Manchmal wünsche ich mir lange, schlanke Beine. Meine sind keins von beidem.

2013: Pffft. Ich hab blaue Augen. Das muss doch reichen.

2018: Meine kurzen Beine passen perfekt zu meinem kurzen Oberkörper. Alles gut.

70. Wenn ich alleine bin, lasse ich oft einfach MTV im Fernsehen laufen.

2013: MTV, gibt es das noch?

2018: Das passiert überhaupt nicht mehr. Auch einfach so fernsehen tu ich so gut wie nie.

Ups. Jetzt muss ich wohl Frage 44 nochmal überarbeiten.

71. Ich möchte gerne 10 kg abnehmen.

2013: 20 *hüstel*

2018: Done.

72. Ich mag Abwechslung.

2013: Auf jeden Fall. Würde jetzt gerne etwas anderes machen (noch 28 Dinge …).

2018: Mein Rechner läuft schon heiß ….

73. Am Herbst mag ich die bunten Farben und raschelndes Laub.

2013: Und Tee (Nr. 73 ist für @maelicitas).

2018: Ich! Mag! Keinen! Tee!

74. Meine Traumwohnung ist ein sanierter Altbau mitten in der Stadt.

2013: Jaja. Sagen alle. Wollen alle. Kriegen aber nicht alle.

2018: Ja, wäre cool. Häuschen mit Garten und Katze drin aber auch.

75. Ich kann blind mit 10 Fingern tippen.

2013: Kann ich immer noch.

2018: Kann ich immer noch. Tu ich aber heute gar nicht mehr so viel, ich schreibe in meinem heutigen Job wieder mehr mit Stiften. An meinem 1. Arbeitstag nach 4 Wochen Urlaub dachte ich zwischendurch mal so: „Endlich wieder Tinte an den Fingern!“

76. Manchmal lasse ich mich gern ein bißchen treiben.

2013: Ja doch, auch das immer noch. Ich glaube aber weniger als früher.

2018: Ich übe mich darin, fokussierter zu sein. Werde aber manchmal behindert von Frage 19. Und 82.

77. Handarbeiten habe ich schon immer gehasst.

2013: ICH NÄHE!

2018: Das war’s aber auch schon wieder.

78. Stattdessen werkel ich lieber mit Holz und Säge.

2013: Pinsel!

2018: Stift und Papier.

79. In Köln gefällt mir das Belgische Viertel besonders gut. 

2013: Auch in Köln habe ich meinen Radius erweitert. Ehrenfeld ist toll! Die Südstadt ist toll! Nippes ist toll! Dellbrück … jahmnunja ….

2018: Hipp ist Dellbrück auch heute immer noch nicht.

80. Ich würde gerne leichter fremde Menschen ansprechen können.

2013: Wir üben das beim Treffen der Ironblogger.

2018: Ist immer noch ein schwieriges Thema für mich. Wir üben das bei der BLOGST-Konferenz.

81. Obwohl ich in Köln wohne, trinke ich kein Bier. Auch kein Kölsch.

2013: Längst überholt, bin mittlerweile durchaus überzeugter Kölsch-Freund. Nur das mit dem Flaschen öffnen klappt immer noch nicht.

2018: Unverändert.

82. Ich bin leider ziemlich vergeßlich.

2013: Teils, Teils (s. Nr. 84). Aber generell ja.

2018: Heute würde ich es eher unfokussiert nennen.

83. Unangenehme Dinge schiebe ich gerne vor mir her.

2013: Teils, Teils. Aber generell ja.

2018: Ja, immer noch. Oder ich mache sie gar nicht.

84. Ich bin ein Freund unnützen Wissens.

2013: Eine Eigenschaft, die langsam lästig wird, weil mein eigener Speicher überläuft und es immer schwerer fällt, mir Dinge zu merken. Dafür kriege ich alten Ballast nicht aus dem Kopf. Wie so etwas hier:

Himpelchen und Pimpelchen
die saßen auf einem Berg.
Himpelchen war ein Heinzelmann
und Pimpelchen ein Zwerg.

Möchte das jemand haben? Ich brauche es nicht mehr. Würde mir stattdessen lieber Namen neuer Bekanntschaften besser merken können.

2018: Verdammte Axt, ich hatte es fast vergessen ….

85. Einen Balkon finde ich gemütlicher als eine Terrasse.

2013: Ich habe heute beides. Toll. Und irgendwo ist immer Sonne.

2018: Ich sitze eigentlich lieber oben und schaue runter. Terrasse ist aber trotzdem toll und viel cooler zum Grillen.

86. Ich wäre gerne gebildeter.

2013: Och ja. Aber das sollte man nicht überbewerten, sympathischer macht es ja nicht automatisch.

2018: Ist auch heute noch so. Ich würde mir vor allem gerne mehr merken.

87. Wenn ich mir unsicher bin, vertraue ich auf mein Bauchgefühl.

2013: Kann ich so stehen lassen.

2018: Und finde das auch sehr gut so.

88. Meistens liege ich dabei richtig.

2013: Das auch.

2018: Ja, ich glaube schon.

89. In Stuttgart mochte ich die Weinberge; in Köln finde ich alles ziemlich flach.

2013: Stimmt, hat aber den Vorteil, dass man zur Not auch mal eine Weile ohne Bremse Fahrrad fahren kann.

2018: Und das Bergische ist nicht weit. Die Eifel auch nicht.

90. Meine weiteste Reise ging nach Neuseeland.

2013: Weiter habe ich es noch nicht geschafft :-)

2018: Die Aussage stimmt in 10 Jahren sicherlich immer noch.

91. Es gibt noch zahlreiche Flecken auf der Welt, die ich gerne sehen möchte.

2013: Ja, das stimmt auch noch so. Ein paar weniger sind es aber geworden.

2018: Heute sind es mehr. Weil mich viel mehr Länder interessieren. So stand z.B. Marokko vor 5 Jahren noch nicht auf meiner Hitlist.

92. Wenn ich noch einmal wählen könnte, würde ich einen kreativen Beruf ergreifen.

2013: Nene, ist alles gut so, wie es ist. Ich bin gerne kreativ in meiner Freizeit und genieße es, dass ich das ohne jeden Druck machen kann. Dann klappt das nämlich auch. Meistens.

2018: Ich finde es total toll, dass ich heute viel mehr Kreativität in meinen Job integrieren kann.

93. Am Winter mag ich Gemütlichkeit und Kerzenschein.

2013: Siehe Nr. 20. Und 53.

2018: Kann man alles so stehen lassen.

94. Ich möchte gerne besser Klavierspielen können.

2013: Das ist fast wie Buch schreiben (Nr. 43).

2018: Das Klavier existiert noch, spielt allerdings heute überhaupt keine Rolle. Vielleicht ändert sich das irgendwann mal wieder, wer weiß?

95. Nach fast drei Jahren weiß ich noch immer nicht, wie unser Videogerät funktioniert.

2013: Heute haben wir gar keins mehr. Wäre für mich daher sowieso ohne Mehrwert gewesen. Also quasi fast schon was für Nr. 84.

2018: Diese Aussage hat ihre Lebensdauer überschritten und muss ausgetauscht werden.

96. Ich bin leicht für etwas zu begeistern.

2013: Das ist nach wie vor noch so und diese Begeisterungsfähigkeit möchte ich mir auch für die Zukunft bewahren.

2018: Unbedingt!

97. Es fällt mir nicht schwer, mich von alten Dingen zu trennen.

2013: Überlege, ab wann davednb eigentlich als alt gilt.

2018: Ich bin auf jeden Fall gut im Wegschmeißen.

98. Ich kann weder schwäbisch noch kölsch sprechen.

2013: Unverändert. Aber ich kann richtig schön Läbrkäs sagen!

2018: Auch das hat sich nicht geändert und wird es vermutlich auch nicht.

99. Aus eigenen Erfahrungen lerne ich am besten.

2013: Das ist auch heute noch so. Aber manchmal lohnt es sich durchaus, anderen mal über die Schulter zu schauen.

2018: Von anderen lernen ist schon ziemlich cool, auch wenn es vielleicht die eigenen Erfahrungen nicht ersetzt. Von daher würde ich heute sagen, es gilt beides.

100. Manchmal bin ich ein kleines bißchen mutig.

2013: 100! FERTIG!! Und immer noch ja.

2018: Ja!

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