Alle Artikel mit dem Schlagwort: urlaub

Noch einmal Zugspitze!

Schon bald nach unserem Skiurlaub im Februar hatten davednb und ich beschlossen, noch für ein weiteres Übungswochenende auf die Zugspitze zu fahren und bereits im März wurde dieses Vorhaben auch in die Tat umgesetzt. Eigentlich wollten wir unseren Ausflug in den Süden noch mit einem Verwandtenbesuch in München verbinden, der aber krankheitsbedingt leider ins Wasser fiel, da die Tante ganz plötzlich ins Krankenhaus musste. Kurzfristig wurde auch noch aufgrund der Lufthansa-Streiks unser Flug nach München gecancelt, aber da die kranke Tante mehr oder weniger auf unseren Besuch bestand und wir noch einen späteren Ersatzflug ergattern konnten, fand die Reise trotzdem statt – Freitagabend ging es mit leichter Verspätung nach München, gleich früh am nächsten Tag nach Garmisch und mit der Seilbahn ab auf die Zugspitze. Die hing allerdings den gesamten Samstag über in einer dicken Nebelwolke. Sehen konnte man nicht viel, daher trauten wir uns den 1. Tag über auch nicht vom Idiotenhügel weg, den wir vom letzten Besuch gut kannten und von dem wir wussten, dass er keine unangenehmen (unsichtbaren) Überraschungen für uns barg. Das …

Im Großen Basar von Istanbul

Wenn man den Großen Basar in Istanbul von Norden her ansteuert, findet man sich schon vor dem eigentlichen Basar in einem Gewirr kleiner, verwinkelter Straßen wieder. Hier reiht sich Geschäft an Geschäft, die meisten davon sind mehr eine Art Garagenladen, das Sortiment der einzelnen Händler ist faszinierend und  mit den Läden, wie wir sie von Zuhause kennen, überhaupt nicht vergleichbar. Jeder dieser Läden hat sich offensichtlich auf eine ganz besondere Nische spezialisiert. So findet man hier Geschäfte bspw. nur für bunte Verpackungen losen Tabak Shishas Ohrringe und Ketten Haarspangen Knallfolie (!) Luftballons Teegläser Badeschwämme Spielzeugautos Gewürze Aufkleber Messer Knöpfe Waffen Backzubehör Dekokram zur Geburt Handtücher Einweggeschirr Tee Graue Pullunder Kochkleidung Rosenkränze Kleiderständer Nieten und Unterlegscheiben Metallketten Kupferkessel Gürtel und noch Vieles mehr. Und das bevor man den eigentlichen Basar überhaupt betreten hat. In einem dieser Läden – er war offensichtlich spezialisiert auf scheussliches Plastikspielzeug – entdeckte davednb einen pinkfarbenen Zauberstaub mit einer Blüte oben drauf, die sich per Knopfdruck öffnen ließ und “Gangnamstyle” schepperte. Vorsorglich gab es einen Kaufstopp, um zu vermeiden, dass liebe Menschen …

Istanbul – eine Kurzübersicht

Nach 3 Tagen ist Istanbul für mich eine Stadt – in der Katzen allgegenwärtig sind und die Einwohner ihnen Futter und Wasser hinstellen – in der man spätestens nach 10 Metern wieder etwas zum Essen findet: türkisch, kurdisch, syrisch … – in der fremde Menschen einem helfen möchten, sobald man nur mal ratlos kuckt oder sich zu dritt über ein Smartphone beugt – in der immer Menschen auf den Straßen sind und das auch nachts – in der man von fast jedem Punkt aus Wasser sehen kann – der unzählbaren Moscheen und in der der Muezzin heute elektronisch 5x am Tag die komplette Stadt beschallt – in der man irgendwie immer am Fuß eines Hügels steht, den man hochlaufen muss – in der es immer laut ist und in der ständig irgendeiner schreit (und ich meine nicht den Muezzin, der schreit nicht, der ruft) – in der man Taxifahrern den Weg erklären muss – … (To be continued).

Ein Königreich für einen Fiat500 -ein Update

Ich hatte ja in einem meiner vorherigen Beiträge (sorry, Verlinken funktioniert mit dem iPad irgendwie nicht) erwähnt, dass ich mit unserem Auto an dem dämlichen Steinpfosten unserer Einfahrt hängen geblieben war. Keine Personen verletzt, kein anderes Fahrzeug beteiligt, lediglich den Türgriff auf der Beifahrerseite hatte es erwischt. Den schmückt seitdem ein hässlicher, ca. 7 cm langer Kratzer. Pflichtbewusst, wie wir nun mal sind, wollten wir dieses kleine Missgeschick umgehend der Autovermietung melden, um nicht ggf. auf den Kosten für die Reparatur sitzen zu bleiben. Zumal wir auch vorher im Internet die eine oder andere Geschichte über Abzockemethoden mallorquinischer Mietwagenfirmen gelesen hatten. Das Telefonat mit der Mietwagenfirma verlief etwa so: Angestellte: You want to change the car? @davednb: No, I just want to inform you about the damage. Angestellte: You want to give the car back? @davednb: No, I just want to inform you about the damage. Angestellte: Ok, then please come to the airport at Palma and show it to us. @davednb: Because of a scratch??? Angestellte: Because of a scratch. Wie absurd. Zum Glück wollten …

Wandern auf Mallorca

Klar war, dass wir auf Mallorca wandern wollten und auch klar war, dass wir uns vorher einen Wanderführer kaufen würden, in unserem Fall den Rother Wanderführer für Mallorca. Nicht klar war, dass die Beschreibungen darin nicht immer ganz mit der Realität zusammenpassten. Zumindest nicht mit meiner. Daher gibt es hier nun meine Version der verschiedenen Wanderungen, die wir bisher gemacht haben. Die schwarzen Wanderungen ließen wir dabei direkt aus, die roten wurden auch noch sehr kritisch analysiert. Noch gut erinnere ich mich an den “sportlichen Spaziergang” im Piemont, der mich fast zum Kollabieren brachte und wo mich nur die große Portion Pasta und gekühltes Wasser oben auf dem Berg wieder zum Leben erwecken konnten. Tour 1: Rundweg Cala en Gossalba (Nr. 50) Laut Wanderführer handelt es sich hier um eine rote Tour von 1.50 Stunden. Die Anforderungen klangen machbar, einzige Herausforderung war eine kleine Steilstufe, die man hochklettern muss. Das klappte zunächst auch richtig gut, nachdem wir den Einstiegspunkt (km-Stein 14,9 auf der MA2210 zum Cap Formentor) gefunden hatten. Noch ging es auch nur einen …

In den Bergen über Sóller

Unsere 3. Station in Mallorca führte uns in den Westen der Insel, genauer gesagt weit oben auf einen Berg oberhalb von Biniaraix, einem kleinen Dorf bei Sóller. Schon die Tatsache, dass uns unser Gastgeber an einer Tankstelle in Sóller abholen wollte, hätte mich stutzig werden lassen müssen. Er wusste ja schon, dass wir den Weg hier hoch ohne ihn sicher nie gefunden hätten – wir dagegen noch nicht … Hier oben ist nichts. Gar nichts. Außer vier Schafen und einem Esel, die man mal mehr und mal weniger hören kann, meistens in Form von bimmelnden Glöckchen, die die Schafe um den Hals tragen, oder auch in Form verschiedenster Varianten von lautem Bäääh bis hin zu verhaltenem Böhöhö (Schafe) oder bockigem Iiiaah (Esel). Und -angeblich – 25 Vogelsorten, was ich aber noch nicht verifizieren konnte. Nachts kann man Fledermäuse beobachten. Eigentlich ist das ja nichts für mich. Zu einsam, zu wenig Menschen um mich herum, zu gruselig nachts, viel zu wenig Abwechslung. Aber momentan genieße ich es, finde es toll hier oben auf dem Berg nach …

Ein Nicht-Blogbeitrag

Ok, ich gebe es zu: Zu Beginn unseres Urlaubs war ich gar nicht so sicher, dass es mir hier auf Mallorca richtig gut gefallen würde. Gut 20 Spanienurlaube in meiner Kindheit mit der Familie und ein schlimmer Urlaub auf Gran Canaria mit @davednb hatten in den letzten Jahren ein gewisses Spanienbild bei mir geprägt: viel zu touristisch, viel zu viel Nepp, viel zu verbaut. Aber nun Mallorca, ich wollte einfach ausprobieren, wie es mir hier gefallen würde. Palma als 1. Anlaufstelle fand ich richtig gut, eine bunte, trubelige Stadt mit einer beeindruckenden Kathedrale, einem schönen Palast, einer herrlich verwinkelten Altstadt und leckeren Tapasbars. Aber das war Stadt, das ist immer ein wenig besonders. Was ich die ersten Tage so drumherum von Mallorca sah, löste dagegen nur mäßige Begeisterung bei mir aus. Bis wir dann von Palma aus die Westküste entlang zu unserer nächsten Station – Pollença im Norden – weiterfuhren. Schon die kleinen Orte im Westen und die Aussicht auf das herrlich blaue Meer von der schmalen Passstrasse aus gefielen mir richtig gut und ich …

Skiurlaub in Lermoos

Für dieses Jahr hatten @davednb und ich den Entschluss gefasst, dass wir beide richtig Ski fahren lernen. Wollen. Allerdings getrennt, da unser Niveau bisher doch noch zu unterschiedlich ist. Während sich @davednb letztes Jahr 2 Tage auf dem Idiotenhügel getummelt hatte, musste ich feststellen, dass ich zwar irgendwie die Berge runter komme, aber ohne allzu viel Technik und damit ohne jeglichen Stil und ohne wirkliche Gewalt über meine Skier zu haben. Es gab also für beide noch einiges zu tun. Während sich mein 2-tägiger Skikurs im letzten Jahr darauf reduzierte, dass ich unter Aufsicht den Hausberg runter bretterte, wollte ich dieses Jahr wirklich etwas lernen, um auch echte Fortschritte zu machen. Also wurden gleich mal 4 Tage Skischule mit der Option auf Verlängerung gebucht. Und schon am 1. Tag merkte ich, dass dieser Skikurs herausfordernder würde als der letzte. Zunächst wurde differenziert zwischen Anfänger = “praktisch noch nie auf Skiern gestanden” und dem Rest. Statt zu fragen, wie gut man Ski fahren kann (ha, erzählen kann ich viel), musste jeder Skischüler vor der gesamten Skilehrermannschaft …