Alle Artikel mit dem Schlagwort: Köln

Frühstücken bei Madame Tartine

Aus Zeitmangel gibt es diese Woche nur einen kurzen Blogeintrag, aber dafür einen Frühstückstipp für euch – ich habe heute das Madame Tartine in der Venloer Strasse besucht, ein winziges Cafe, in dem man sehr entspannt sitzen und lauter feine Sachen essen kann: Es gibt natürlich klassisches Frühstück mit Croissant, Pain au chocolat oder getoastetem Weißbrot mit ausgefallenen Aufstrichen dazu, bspw. eine Spekulatiuscrème, die ich ausgesprochen lecker fand. Beim nächsten Mal muss ich unbedingt auch die selbstgemachte gesalzene Karamellcrème testen, aber da kam mir heute die Auswahl an verschiedene Tartines und Croque Monsieur dazwischen, die es außerdem noch gibt. Eine Tartine sah leckerer aus als die andere und ich hätte mich am liebsten durch die ganze Karte gefuttert. Bis zu den selbst gemachten Suppen und Kuchen bin ich leider gar nicht mehr gekommen. Der Kaffee ist lecker und es gibt meine Lieblingslimo – sauer Rhabarberschorle, die einzige wirklich saure Rhabarberlimo. Das Ambiente fand ich sehr ansprechend, das Café füllte sich allerdings erstaunlicherweise nur langsam, obwohl es kürzlich auch in der StadtRevue sehr positiv erwähnt wurde. Geht da hin …

Das Mett muss weg!

Wie ich kürzlich schon erwähnt habe, lebe ich mittlerweile seit 13 Jahren in Köln. Wie ich hier ebenfalls schon geschrieben habe, hat es dennoch eine Weile gedauert, bis mir Köln ein richtiges Zuhause wurde und ich seine ganzen charmanten Eigenheiten lieben gelernt habe. Vom Karneval, vom FC und von ein paar anderen kölschen Besonderheiten habe ich in diesem Blog schon ausführlich erzählt. Halve Hahn ist längst keine Herausforderung mehr für mich und ich schaue natürlich auch immer nach, ob der Dom noch steht, wenn ich den Rhein überquere. Von meinem Zuhause aus sehe ich ihn leider nicht, daher wäre mein Wunschwohnsitz auch irgendwo auf der rechten Rheinseite, so zwischen Severins- und Hohenzollernbrücke. Da ist ja noch ausreichend freies Grün und ich hätte immer gute Sicht auf den Dom. Ich bin schon ganz schön kölsch geworden und finde das auch richtig gut so. Eine Sache war mir aber bisher absolut suspekt: Das Mettbrötchen. Bei Mettbrötchen muss ich augenblicklich an mein erstes Abteilungsfrühstück beim neuen Arbeitgeber vor 13 Jahren denken bzw. an den Rest des Tages, als die …

The Bird

Ich bin ein großer Burgerfan und habe zumindest in Köln schon einige Burgerläden ausprobiert. Auch selbstgemachte Burger gab es schon verschiedentlich bei uns, inklusive Bun und in verschiedenen Variationen. Gestern war ich nun zum 1. Mal im The Bird, dessen Karte mir schon beim Lesen den Mund wässrig machte. Es geht hier definitiv ums Fleisch, das spielt hier die Hauptrolle. Alles drumherum ist eigentlich nur nettes Beiwerk. Es gibt zwar auch einen vegetarischen Burger, aber ich denke als Vegetarier wäre The Bird nicht das Restaurant 1. Wahl für mich. Die Lokation ist sehr ansprechend gestaltet, mir gefiel es richtig gut und im Gegensatz zu allen anderen Burgerläden kann man hier reservieren. Das habe ich mir in der Fetten Kuh schon des öfteren gewünscht … Die Bedienung ist sehr fröhlich und freundlich, es macht Spaß, dort seinen Burger zu verspeisen. Die großen Mayo- und Ketchupflaschen sowie die Rolle Küchenpapier, die – vorausschauend – auf jedem Tisch stehen, sorgen mit für eine lockere Atmosphäre. Es ist ausdrücklich gewünscht, die Burger mit den Händen statt mit Messer und …

Kölle Alaaaaf!

Ich hatte letztes Jahr schon berichtet, dass mein Interesse am Kölner Karneval langsam wächst. Den 11.11. hatte ich trotzdem wieder nicht auf dem Radar. Dieser Tag braucht offensichtlich noch ein paar Jahre, bis ich ihn bewusst wahrnehme. So hatte ich diesen Dienstag tatsächlich einen Termin bei meinem Friseur vereinbart. Ok, ich bin Imi, ganz offensichtlich muss ich noch viel lernen. Immerhin war ich diese Woche schon bei meiner 1. Karnevalsfeier für diese Session: Auf dem Rhein im Kostüm singend, schunkelnd, tanzend und ja, Helene Fischer war leider auch mal in der Playlist. Da war dann für mich Schunkelpause angesagt. Ansonsten war die Feier toll! Mittlerweile bin ich schon so gut ausgestattet, dass ich kurzfristig ein Kostüm aus meinem kleinen Fundus ziehen kann. So war dieses Jahr wieder das Prinzessinnenkostüm an der Reihe, mein Lieblingskostüm. Und da ich immer wieder darauf angesprochen werden: Ja, das Kostüm ist toll. Eigentlich ist es ein Brautkleid, davednb hat es mir bei ebay gekauft. Nein, es ist kein kompliziertes Kostüm, man braucht nur jemanden, der beim Anziehen hilft. Nein, beim Ausziehen brauche ich …

Streetfoodfestival im Odonien

Es ist wieder Sonntag und auch diese Woche über war volles buntes Programm angesagt, aber meinen wöchtlichen Ironbloggerbeitrag möchte ich gerne noch leisten und ein paar Worte zum Streetfoodfestival im Odonien schreiben. Ja, wir haben eine Ewigkeit gewartet, bis wir endlich reingelassen wurden, es dürften knapp zwei Stunden gewesen sein, die ich – zum Glück in sehr netter Gesellschaft – mit knurrendem Magen vor dem Eingang stehen musste. Hat ja letztlich auch mit den erhöhten Auflagen zu tun, die das Odonien nach längeren Diskussionen mit der Stadt erfüllen muss. Ich würde sicherlich nicht überall zwei Stunden warten, bis ich eingelassen werde und am Samstag war es schon irgendwann grenzwertig. Aber ich mag das Odonien sehr, es ist ein wunderschöner Ort und für mich ein ganz typischer Teil von Köln. Eine Schließung hätte ich wirklich schlimm gefunden. Zum Glück kam es nicht so und nun musste ich halt zwei Stunden warten. War nachher auch egal. Mir hat es richtig gefallen. Auch wenn wir so spät kamen, dass es bei Buns & Sons leiderleiderleider kein Pulled Pork mehr gab. Hätte es …

Supperclubs beim Summer of Supper

Über den Summer of Supper im Marieneck ist schon in verschiedenen anderen Blogs sehr begeistert und umfangreich geschrieben worden. davednb und ich haben gleich zwei Supperclubs besucht: Mitte Juli den Magic Garden Supper Club und Anfang August die Abschlussveranstaltung Kappesklub ft. pastaciutta. Beide Supperclubs waren vom Essen her toll, der Verlauf des Abends war doch irgendwie unterschiedlich. Beim Magic Garden Supper Club war außer uns offensichtlich nur noch eine einzige weitere Twitterin dabei. Ich selber hatte blöderweise mein Smartphone vergessen, daher gibt es von mir auch keine Bilder. Blogbeiträge habe ich bisher überhaupt keine gefunden. Das Menü war toll, meine Highlights waren zum einen die Erbs-Minz-Ravioli mit dieser feinen Kombination aus Erbspüree und Pasta – ich bin einfach ein ganz großer Erbsenfan. Zum anderen das Hauptgericht – unter dem Namen “Aus dem Garten as we get it” konnte man sich ja alles Mögliche vorstellen. Tatsächlich handelte es sich um eine tolle Kombination aus verschiedenen Bohnen und bis dahin hätte ich nie gedacht, dass ich Bohnen so lecker finden kann. Ganz außer Konkurrenz lief aber das Desert, eine Stachelbeertarte. Ich mag keine Stachelbeeren, wieso …