Alle Artikel mit dem Schlagwort: kochen

Silvestergrillen 2014

Für das diesjährige letztjährige Silvester war Grillen bei Freunden geplant, für das noch ein paar Vorbereitungen getroffen werden mussten – jeder wollte etwas zum Essen beisteuern. Da wir erst am 30.12. nachts vom Kongress zurückkamen, blieb nicht allzu viel Zeit, so dass ich mich auf ein paar einfache, aber dennoch leckere Rezepte beschränkte. Den obligatorischen Zitronenkuchen für B., den ich schon einmal verbloggt hatte, kann ich mittlerweile fast im Schlaf, das leckere Flanksteak von yourbeef wurde ganz minimalistisch in einer Mischung aus Limette, Olivenöl und etwas Szechuanpfeffer mariniert. Außerdem gab es noch einen Nudelsalat (ja, Nudelsalat!), den ich nach einem Kartoffelsalat-Rezept von Chili und Ciabatta leicht abgewandelt habe. Statt Kartoffeln nehme ich für 4 Personen 500 gr Nudeln (Spirelli oder so, ganz nach Belieben), die restlichen Mengen sind bei mir immer so nur ungefähr und hängen eher davon ab, ob ich mehr Lust auf Apfel oder Cornichons habe. In etwa ist aber immer ein ganzer Apfel dabei (ich mag säuerliche Äpfel lieber), dazu eine rote Zwiebel und Cornichons in der Menge nach persönlichem Geschmack, gewogen habe …

Irgendwas mit Quitte

Eigentlich hätte es heute Enten-Quitte-Spieße mit Rotkohlsalat geben sollen. Da ich aber nur mein kleines iPhone zur Verfügung hatte, kam das Lesen des Rezepts ein wenig zu kurz. Das hier ist das Ergebnis – lecker war’s! So ganz grob nach http://www.vox.de/rezepte/anzeigen/index/sendung/grilldenhenssler/rezept/502039/Ente-und-Quitte-am-Spiess-mit-Rotkohlsalat-und-Pinienkernen-Melanie-Mueller

Blogparade Küchenmissgeschicke – and the winner is …

Im Juli hatte ich bei der Blogparade vom Küchen Atlas Blog zum Thema “Küchenmissgeschicke” mitgemacht. Nicht ganz freiwillig, wie ich damals schon berichtete. Danach hatte ich diese Aktion auch schnell wieder vergessen. Erst als ich kürzlich von Jan eine Mail erhielt, dass ich eins der Carepakete gewonnen hätte, fiel mir das Thema wieder ein. Auf den 2. Anlauf kam das Paket dann auch zu mir, nachdem ich beim 1. Versuch leider zu ungeschickt war, meine richtige Adresse mitzuteilen … Im Küchen Atlas Blog stand damals schon, was die Carepakete beinhalten: Die Carepakete bestehen jeweils aus einem Rauchmelder (damit ihr mitbekommt, wenn etwas brennt), einem Putzrasch (um Töpfe von Angebranntem zu befreien) und ein Fleckwegmittel (für die kleinen Missgeschicke). Da unser Rauchmelder kürzlich seinen Geist aufgegeben hatte, kam der neue gerade recht und hängt auch schon an der Decke :-) Mal schauen, wofür ich die anderen Utensilien gebrauchen kann. Herzlichen Dank an die Organisatoren!

Was mit Kürbis (Novemberblogeintrag)

Es ist Herbst, es ist Halloween und ich dachte mir: „Schreib doch irgendwas mit Kürbis!“ Letzte Woche gab es in unserer Kantine ein ganz vorzügliches Mittagessen, gebratene Entenbrust mit einem cremig-fluffigen Kürbispüree und Weintrauben, einer leichten Soße dazu und frischer Rauke oben drauf. Es schmeckte grandios und mir fiel umgehend ein Gericht aus meinem schon häufiger erwähnten Lieblingskochbuch Deutschland, vegetarisch ein: Kürbisstampf mit Haselnüssen und Apfel-Lauch-Gemüse. Oder müsste es nicht Lauch-Apfel-Obst heißen? Wie auch immer … Auch wenn es sich eigentlich um ein vegetarisches Kochbuch handelt, kann man es natürlich ganz problemlos um leckeres Fleisch ergänzen und genau das habe ich dann heute auch gleich mal so gemacht. Man braucht dazu erst einmal den obligatorischen Hokkaido-Kürbis, für 4 Personen kann der gut 1 kg schwer sein. Mit Fleisch dazu reicht vielleicht auch ein kleinerer. Dieser wird gewaschen, entkernt und grob in Würfel geschnitten. Außerdem werden 2 Zwiebeln ebenfalls geschält und grob zerteilt. In einem ausreichend großen Topf bringt man ordentlich Butter zum Schmelzen. Ich mag diesen Geruch, der noch intensiver wird, wenn man nun die Kürbis- und Zwiebelwürfel in den Topf wirft und alles glasig andünstet. …

Heute mal schwäbisch – Linsen und Spätzle

Linsen und Spätzle habe ich schon häufiger gekocht, schließlich bin ich Schwabe, das muss ich können. Allerdings waren die Linsen bei mir immer eine Art Eigenkreation, die ich zum Teil so von meiner Mutter übernommen habe. Meine Mutter kam aus dem Rheinland, da mischten sich auch manchmal Zutaten zwischen die Linsen, die da eigentlich klassischerweise nicht hinein gehören. Geschmeckt hat es immer, gar keine Frage, und auch meine Linsen sind hier im Haus sehr beliebt. Als ich gestern über das Rezept in Deutschland vegetarisch stolperte, dachte ich mir trotzdem, ich könnte ruhig mal eine neue Variante ausprobieren. Und das war eine tolle Idee, das Rezept ist ähnlich einfach und genauso lecker, schmeckt aber einfach wieder ein bisschen anders als meine Version. Aber zuerst einmal zu den Spätzle … Ich mache Spätzle immer selber, da sie mit gekauften Spätzle, egal in welcher Form, einfach überhaupt nicht zu vergleichen sind. Der Teig ist ganz einfach zubereitet, für zwei Personen nimmt man 200 gr Mehl, 2 Eier und vermischt alles mit 1/2 TL Salz und ca. 1/16 l Wasser. Mit oder ohne Kohlensäure, darüber streiten sich die Experten. Ich selber …

Tagebuchbloggen – die Woche vom 3.10. bis heute in Kurzform

Rennbahn und Die Fette Kuh Nachdem ich letzten Donnerstag jobbedingt leider nicht der Einladung des @latenightblock folgen konnte, exklusiv die neue Karte der Fetten Kuh auszuprobieren, war ich zumindest einen Tag später mit davednb noch einmal dort. Zuerst verbrachten wir aber noch ein paar Stunden auf der Rennbahn, verspielten beim Wetten ein bisschen Geld und gewannen ein bisschen weniger, das ich direkt wieder in ein etwas zu karg belegtes Crêpe investierte. Vom Wetten sollte ich wohl besser die Finger lassen. In der Fetten Kuh gab es dann für beide zusammen die Chili-Pommes und jeder bekam einen Burger. Allerdings waren die Pommes so reichhaltig, dass ich bereits nach dem halben Burger ermattet die Flügel strecken musste. Sehr ärgerlich, denn sowohl die Pommes als auch der Burger waren richtig lecker, nur zusammen einfach doch zuviel. Über die verschiedenen neuen Burger hatte davednb schon ausführlich berichtet, daher verweise ich an dieser Stelle lediglich auf seinen Blogbeitrag und die Fotos. Burger grillen Samstag war Familientag bzw. Familienabend in kleiner Besetzung, mein Bruder kam zu Besuch. Da das Wetter noch einmal richtig …

Update zum Eierbloggerbeitrag

In meinem Blogeintrag von letzter Woche über das richtige Kochen von Frühstückseiern hatte ich mich gefragt, ob man Eier nach dem Kochen eigentlich abschrecken muss oder ob man sich diesen Schritt ersparen kann. Hab ich mittlerweile natürlich für euch getestet und jetzt weiß ich auch, warum man das macht. Nicht damit man das Ei besser pellen kann!. Das geht vielleicht geringfügig einfacher bei einem abgeschreckten Ei, wäre aber kein echtes Argument. Auch nicht damit das Ei nicht zu heiß ist, obwohl es – Überraschung!! – ohne Abschrecken natürlich heißer ist. Der wirkliche Grund, warum ein Ei abgeschreckt werden sollte, liegt darin, dass es ohne kaltes Wasser weiter nachgart. Mein Frühstücksei diesen Sonntag war hart! Nun wisst ihr das auch :-)

Die Eierblogger oder Wie kocht man eigentlich ein Ei?

Beim heutigen Bloggertreffen der Kölner Ironblogger, wieder in der Schreckenskammer, waren wir diesmal zu acht, später kam noch ein Gast dazu. Die Gespräche wurden im Laufe des Abends immer lebhafter, gingen vom lustigen Porno-Twitteraccount (@PornHub) über existierende und nicht existierende Stammtische in Köln (gibt es einen Thermomix-Stammtisch?), Schwiegermütter und Videorekorder bis hin zur besten Twitterapp (Echofon! Quatsch, Tweetbot!!). Auch die individuellen Surf- und Twittergewohnheiten wurden ausführlich besprochen (auf dem Klo!!). Überrascht war ich von der lautstarken Diskussion, wie man nun am effizientesten ein Ei kocht. Offensichtlich bin ich – als ausgesprochener Eierfan – diesbezüglich Minimalist, so dass ich hier mal erläutern möchte, was man denn nun wirklich zum Kochen eines Frühstückseis benötigt. Eierpiekser? Überflüssiger Firlefanz. Die Salzfrage wurde zum Glück gar nicht angesprochen. Salz beim Eier kochen braucht kein Mensch. Besteck? Wozu?? Ich brauche für ein perfektes Ei Wasser, einen Kochtopf und selbstverständlich ein Ei. In den Topf fülle ich ca. 1 cm hoch Wasser und lasse es kochen. Ich brauche keinen Löffel, um das Ei in den Topf zu geben, das schaffe ich auch problemlos …

Update zum Blogeintrag „Grillen, Grillen, Grillen

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich prompt die Getränkeempfehlung vergessen. Nun hat ja davednb schon in aller Ausführlichkeit über unser Angebot an Limos und Cola-Sorten gebloggt, nebenbei gibt es natürlich immer kaltes Kölsch (Gerüchten nach ist das manchmal schon abgelaufen, aber das müssen Ausnahmefälle sein) und auch Rot- und Weißwein. Das diesjährige Trendgetränk, für das jweck die Zutaten mitbrachte, heißt …. nun, wie eigentlich? Egal, hier kommt das Rezept für einen erfrischenden Aperitif: Man füllt ca. 5 cl Lillet (spricht man Lilee aus, nicht wie ich dachte Liljee, hab mich da fachkundig französisch beraten lassen) in ein normales Weinglas. Wenn man nicht weiß, wie viel genau 5 cl sind, kann man das auch nach Augenmaß machen, sollte dabei nur bedenken, dass Lillet mehr Alkohol enthält als normaler Wein. Danach füllt man das Glas mit Schweppes Russian Wild Berry auf. Bösartige Zungen behaupten, diese Sorte Schweppes kann überhaupt nur für diesen Cocktail verwendet werden, aber das konnten wir im Laufe des Abends nicht weiter verifizieren. Normalerweise gehört eine geviertelte Erdbeere ins Glas, aber die Erdbeerensaison ist mittlerweile vorbei und so bekam jeder zwei Brombeeren, …

Grillen, Grillen, Grillen

Aus gegebenem Anlass und trotz schlechten Wetters gibt es heute ein paar Tipps zum Grillen von mir. Alle Rezepte sind irgendwo abgeschaut, liebevoll gesammelt und in mehr oder weniger langjährigen Experimenten im Freundeskreis getestet und für lecker befunden worden. Tramezzini sind eine tolle Vorspeise, die immer wieder ruckzuck weggefuttert wird, gerade wenn der Grill noch nicht an ist, man aber irgendwie schon etwas essen möchte. Auch wenn es natürlich Unmengen von Tramezzini-Rezepten gibt, hat sich bei uns eine Variante etabliert, die ich mir vor einigen Jahren bei Martin von Karmakitchen abgeschaut bzw. von ihm auf einen kleinen Zettel hatte notieren lassen. Ich muss heute noch schmunzeln bei dem Gedanken an meinen 1. eigenen Versuch, als ich sehr lange überlegte, ob da wirklich Mango in die Paste kommt, bis ich aus den handgeschriebenen Notizen mühsam “Mayo” entziffern konnte. Das ergab in der Kombination deutlich mehr Sinn. Ich weiß auch nie so genau, welche Menge da letztlich bei herauskommt, da die Mengenangaben auf diesem Zettel doch eher Richtwerte sind. Ich fange immer an mit mehreren Löffeln Kapern, 1 Dose Thunfisch (in Wasser, …