Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ironbloggerkoeln

Mein 31C3 in ein paar Sätzen

Vom Kongress habe ich schon öfter auf Twitter oder hier in meinem Blog berichtet, er hat auch beim 3. Besuch seine Faszination für mich noch lange nicht verloren. Neben all den interessanten Vorträgen hier ist es aber vor allem die kreative Atmosphäre und der offensichtliche Ideenreichtum, die mich dabei so fasziniert. Ein paar neue Eindrücke in Kurzform: Als Kind oder mit Kindern kann man sich hier super die Zeit vertreiben: Computerspiele, Bällebad, Siebdruck, Stickmaschinen, Lasercutter, 3D-Drucker, Retro-Spielekonsolen … umfangreiches Programm ist geboten (mit 7-jährigem Testkind qualitätsgesichert). War letztes Jahr im Vorfeld für mich eher der Eindruck, die schlechten Nachrichten sind bekannt, die Fakten liegen auf dem Tisch, wurden wir diesmal eines Besseren belehrt, die schlechten Nachrichten sind noch längst nicht alle raus. Und ich bleibe immer wieder ratlos an der Frage hängen, was ich tun kann und wie ich mit dem Gefühl umgehe, dass es ohnehin nichts nutzt. Meine Englischkenntnisse haben sich was das Zuhören und Verstehen angeht trotz englischem Fernsehen nicht signifikant verbessert. Mit dem Zuhören hab ich allerdings auch im Deutschen öfter mal …

Das Mett muss weg!

Wie ich kürzlich schon erwähnt habe, lebe ich mittlerweile seit 13 Jahren in Köln. Wie ich hier ebenfalls schon geschrieben habe, hat es dennoch eine Weile gedauert, bis mir Köln ein richtiges Zuhause wurde und ich seine ganzen charmanten Eigenheiten lieben gelernt habe. Vom Karneval, vom FC und von ein paar anderen kölschen Besonderheiten habe ich in diesem Blog schon ausführlich erzählt. Halve Hahn ist längst keine Herausforderung mehr für mich und ich schaue natürlich auch immer nach, ob der Dom noch steht, wenn ich den Rhein überquere. Von meinem Zuhause aus sehe ich ihn leider nicht, daher wäre mein Wunschwohnsitz auch irgendwo auf der rechten Rheinseite, so zwischen Severins- und Hohenzollernbrücke. Da ist ja noch ausreichend freies Grün und ich hätte immer gute Sicht auf den Dom. Ich bin schon ganz schön kölsch geworden und finde das auch richtig gut so. Eine Sache war mir aber bisher absolut suspekt: Das Mettbrötchen. Bei Mettbrötchen muss ich augenblicklich an mein erstes Abteilungsfrühstück beim neuen Arbeitgeber vor 13 Jahren denken bzw. an den Rest des Tages, als die …

Es weihnachtet sehr ….

Seit 13 Jahren wohnen davednb und ich in Köln, eine ganz schöne lange Zeit ist das mittlerweile schon. Trotzdem haben wir es bisher nie geschafft, einen Weihnachtsbaum aufzustellen, auch nicht seit wir in unserem eigenen kleinen Haus wohnen. Die Familien wohnen beide weiter weg und noch reisen wir jedes Jahr über die Feiertage gen Süden, um alle zu besuchen. Somit ergab ein eigener Weihnachtsbaum bisher nie so richtig Sinn. Eigentlich. Dieses Jahr hatten davednb und ich beide etwa zeitgleich die Idee, dass doch nichts dagegen spricht, einen Weihnachtsbaum schon während der Vorweihnachtszeit aufzustellen. Ok, der eine oder andere mag jetzt entsetzt aufschauen und sagen: Wie denn – VOR WEIHNACHTEN!!?! Aber verboten ist es nicht. Eigentlich sogar sehr schön, wenn man Weihnachten nicht Zuhause ist und es daher irgendwie im eigenen Heim nie so richtig weihnachtlich ist. Somit stand fest: Wir brauchen einen Baum. Vor Weihnachten! Gesagt, getan und am 2. Advent stellten wir feierlich unseren Baum auf. Krumm ist er, klein und dick. Aber er passt zu uns. Also in unser Wohnzimmer, meinte ich. Während wir …

The Bird

Ich bin ein großer Burgerfan und habe zumindest in Köln schon einige Burgerläden ausprobiert. Auch selbstgemachte Burger gab es schon verschiedentlich bei uns, inklusive Bun und in verschiedenen Variationen. Gestern war ich nun zum 1. Mal im The Bird, dessen Karte mir schon beim Lesen den Mund wässrig machte. Es geht hier definitiv ums Fleisch, das spielt hier die Hauptrolle. Alles drumherum ist eigentlich nur nettes Beiwerk. Es gibt zwar auch einen vegetarischen Burger, aber ich denke als Vegetarier wäre The Bird nicht das Restaurant 1. Wahl für mich. Die Lokation ist sehr ansprechend gestaltet, mir gefiel es richtig gut und im Gegensatz zu allen anderen Burgerläden kann man hier reservieren. Das habe ich mir in der Fetten Kuh schon des öfteren gewünscht … Die Bedienung ist sehr fröhlich und freundlich, es macht Spaß, dort seinen Burger zu verspeisen. Die großen Mayo- und Ketchupflaschen sowie die Rolle Küchenpapier, die – vorausschauend – auf jedem Tisch stehen, sorgen mit für eine lockere Atmosphäre. Es ist ausdrücklich gewünscht, die Burger mit den Händen statt mit Messer und …

Kölle Alaaaaf!

Ich hatte letztes Jahr schon berichtet, dass mein Interesse am Kölner Karneval langsam wächst. Den 11.11. hatte ich trotzdem wieder nicht auf dem Radar. Dieser Tag braucht offensichtlich noch ein paar Jahre, bis ich ihn bewusst wahrnehme. So hatte ich diesen Dienstag tatsächlich einen Termin bei meinem Friseur vereinbart. Ok, ich bin Imi, ganz offensichtlich muss ich noch viel lernen. Immerhin war ich diese Woche schon bei meiner 1. Karnevalsfeier für diese Session: Auf dem Rhein im Kostüm singend, schunkelnd, tanzend und ja, Helene Fischer war leider auch mal in der Playlist. Da war dann für mich Schunkelpause angesagt. Ansonsten war die Feier toll! Mittlerweile bin ich schon so gut ausgestattet, dass ich kurzfristig ein Kostüm aus meinem kleinen Fundus ziehen kann. So war dieses Jahr wieder das Prinzessinnenkostüm an der Reihe, mein Lieblingskostüm. Und da ich immer wieder darauf angesprochen werden: Ja, das Kostüm ist toll. Eigentlich ist es ein Brautkleid, davednb hat es mir bei ebay gekauft. Nein, es ist kein kompliziertes Kostüm, man braucht nur jemanden, der beim Anziehen hilft. Nein, beim Ausziehen brauche ich …

Was mit Kürbis (Novemberblogeintrag)

Es ist Herbst, es ist Halloween und ich dachte mir: „Schreib doch irgendwas mit Kürbis!“ Letzte Woche gab es in unserer Kantine ein ganz vorzügliches Mittagessen, gebratene Entenbrust mit einem cremig-fluffigen Kürbispüree und Weintrauben, einer leichten Soße dazu und frischer Rauke oben drauf. Es schmeckte grandios und mir fiel umgehend ein Gericht aus meinem schon häufiger erwähnten Lieblingskochbuch Deutschland, vegetarisch ein: Kürbisstampf mit Haselnüssen und Apfel-Lauch-Gemüse. Oder müsste es nicht Lauch-Apfel-Obst heißen? Wie auch immer … Auch wenn es sich eigentlich um ein vegetarisches Kochbuch handelt, kann man es natürlich ganz problemlos um leckeres Fleisch ergänzen und genau das habe ich dann heute auch gleich mal so gemacht. Man braucht dazu erst einmal den obligatorischen Hokkaido-Kürbis, für 4 Personen kann der gut 1 kg schwer sein. Mit Fleisch dazu reicht vielleicht auch ein kleinerer. Dieser wird gewaschen, entkernt und grob in Würfel geschnitten. Außerdem werden 2 Zwiebeln ebenfalls geschält und grob zerteilt. In einem ausreichend großen Topf bringt man ordentlich Butter zum Schmelzen. Ich mag diesen Geruch, der noch intensiver wird, wenn man nun die Kürbis- und Zwiebelwürfel in den Topf wirft und alles glasig andünstet. …

Sinnfreies Bloggen

Es ist wieder Wochenende, der Ironbloggerbot mahnt, weil ich noch nichts gebloggt habe, hinter mir liegt eine weniger spektakuläre Woche und ein Familienwochenende, diesmal wieder eins der anstrengenderen Sorte, so dass ich gerade ziemlich platt bin und nun hin und her überlege, mit was ich den Bot zufrieden stellen könnte. Rein technisch gesehen würde dafür ja ein einziger Satz ausreichen, damit der Bot einen neuen Eintrag registriert, aber das lässt meine Ironblogger-Ehre nicht zu, Bummeln mein schwäbisches Pflichtgefühl nicht und um Urlaub anzumelden, ist es jetzt ein wenig zu spät. Ein paar schöne Sätze hätte ich ja durchaus im Kopf, um einen schnellen Blogeintrag zu veröffentlichen. Beispielsweise diese hier: Schulden bezahlt. Schon wieder eine Woche zu Ende? Mein Akku ist gleich lee … Der Hund/Kater hat meinen Entwurf gefressen. Denkbar wäre auch einfach ein Foto mit Überschrift. Kurz vor 24 Uhr könnte man zum Beispiel das hier bloggen: Ich blogge gleich was. Mein absoluter Liebling aus dem Reallive ist ja dieser hier: WordPress-Update durchgeführt. Und der definitiv kürzeste denkbare Blogeintrag wäre: Test. Dieser Blogeintrag ist …

Tagebuchbloggen – die Woche vom 3.10. bis heute in Kurzform

Rennbahn und Die Fette Kuh Nachdem ich letzten Donnerstag jobbedingt leider nicht der Einladung des @latenightblock folgen konnte, exklusiv die neue Karte der Fetten Kuh auszuprobieren, war ich zumindest einen Tag später mit davednb noch einmal dort. Zuerst verbrachten wir aber noch ein paar Stunden auf der Rennbahn, verspielten beim Wetten ein bisschen Geld und gewannen ein bisschen weniger, das ich direkt wieder in ein etwas zu karg belegtes Crêpe investierte. Vom Wetten sollte ich wohl besser die Finger lassen. In der Fetten Kuh gab es dann für beide zusammen die Chili-Pommes und jeder bekam einen Burger. Allerdings waren die Pommes so reichhaltig, dass ich bereits nach dem halben Burger ermattet die Flügel strecken musste. Sehr ärgerlich, denn sowohl die Pommes als auch der Burger waren richtig lecker, nur zusammen einfach doch zuviel. Über die verschiedenen neuen Burger hatte davednb schon ausführlich berichtet, daher verweise ich an dieser Stelle lediglich auf seinen Blogbeitrag und die Fotos. Burger grillen Samstag war Familientag bzw. Familienabend in kleiner Besetzung, mein Bruder kam zu Besuch. Da das Wetter noch einmal richtig …

Die Eierblogger oder Wie kocht man eigentlich ein Ei?

Beim heutigen Bloggertreffen der Kölner Ironblogger, wieder in der Schreckenskammer, waren wir diesmal zu acht, später kam noch ein Gast dazu. Die Gespräche wurden im Laufe des Abends immer lebhafter, gingen vom lustigen Porno-Twitteraccount (@PornHub) über existierende und nicht existierende Stammtische in Köln (gibt es einen Thermomix-Stammtisch?), Schwiegermütter und Videorekorder bis hin zur besten Twitterapp (Echofon! Quatsch, Tweetbot!!). Auch die individuellen Surf- und Twittergewohnheiten wurden ausführlich besprochen (auf dem Klo!!). Überrascht war ich von der lautstarken Diskussion, wie man nun am effizientesten ein Ei kocht. Offensichtlich bin ich – als ausgesprochener Eierfan – diesbezüglich Minimalist, so dass ich hier mal erläutern möchte, was man denn nun wirklich zum Kochen eines Frühstückseis benötigt. Eierpiekser? Überflüssiger Firlefanz. Die Salzfrage wurde zum Glück gar nicht angesprochen. Salz beim Eier kochen braucht kein Mensch. Besteck? Wozu?? Ich brauche für ein perfektes Ei Wasser, einen Kochtopf und selbstverständlich ein Ei. In den Topf fülle ich ca. 1 cm hoch Wasser und lasse es kochen. Ich brauche keinen Löffel, um das Ei in den Topf zu geben, das schaffe ich auch problemlos …