Alle Artikel mit dem Schlagwort: grillen

T(h)unfisch-Tramezzini

Momentan liegen hier noch viele Themen gedanklich auf Halde, es war wieder einiges los in letzter Zeit: Der Englandurlaub möchte noch verbloggt werden, BarCamp war, Streetfoodfestival war heute mit einigen neuen Highlights, Cat Ballou-Konzert, Rocko Schamoni mit Orchester, Blogger für Flüchtlinge ist überall ein Thema und der FC hat gegen Gladbach gewonnen. Aber irgendwie fehlt mir gerade ein wenig die Muse zum Bloggen, daher bin ich froh, dass ich nach unserem Grillfest im August noch etwas zum Essen vorbereitet hatte: Ein Rezept für Thunfisch-Tramezzini. Tramezzini kommen ursprünglich aus Italien und sind eine Art Sandwiches aus ungetoastetem Weißbrot ohne Rinde, die mit Belag bestrichen und anschließend jeweils in zwei Dreiecke geschnitten werden. Rezepte für den Belag gibt es jede Menge, bei uns hat sich eine Variante durchgesetzt, die es immer als kleinen Snack vorweg zum Grillen gibt. Die Idee habe ich vor einigen Jahren schon von Martin übernommen, die Tramezzini sind mittlerweile fester Bestandteil bei unserem jährlichen Grillfest. Die Menge reicht für zwei große Platten, von denen etwa 20 Personen gut satt werden. Hierfür benötigt man …

Rhabarberketchup

Bei Maja war ich über ein interessantes Rezept gestolpert: Rhabarberketchup zum Selbermachen. Ich hatte bisher weder jemals etwas mit Rhabarber zubereitet, noch irgendwann mal Ketchup selbst gemacht. Das Rezept klang aber gleichzeitig einfach und lecker, so dass ich es umgehend ausprobieren wollte. Gesagt, getan – ich musste nicht einmal viel einkaufen* (fragt nicht, warum ich Senfkörner im Haus habe, ich kann mich selbst nicht mehr an den Grund dafür erinnern ….). Man nehme 1 kg Rhabarber 2 kleine Zwiebeln 1 kleine Dose Kirschtomaten in Tomatensaft 200 ml Weißweinessig (aus der Heimat)  250 g Rohrzucker 2 Lorbeerblätter (habe ich sogar frisch im Garten) 1 TL Senfkörner 10 schwarze Pfefferkörner 2 kleine getrocknete Chilis frisch gemahlener Pfeffer und Meersalz und werfe alles zusammen in einen großen Topf. Also so in etwa. Der Rhabarber wird geputzt und in kleine Stücke geschnitten, die Zwiebeln geschält und geviertelt, die Tomaten dazu, der Essig drüber, anschließend lässt man alles ein wenig aufkochen und kippt den Zucker hinterher. Zu guter Letzt kommen die Gewürze in einem Teeei oder Teesieb in den Topf und köcheln eine …

Update zum Blogeintrag „Grillen, Grillen, Grillen

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich prompt die Getränkeempfehlung vergessen. Nun hat ja davednb schon in aller Ausführlichkeit über unser Angebot an Limos und Cola-Sorten gebloggt, nebenbei gibt es natürlich immer kaltes Kölsch (Gerüchten nach ist das manchmal schon abgelaufen, aber das müssen Ausnahmefälle sein) und auch Rot- und Weißwein. Das diesjährige Trendgetränk, für das jweck die Zutaten mitbrachte, heißt …. nun, wie eigentlich? Egal, hier kommt das Rezept für einen erfrischenden Aperitif: Man füllt ca. 5 cl Lillet (spricht man Lilee aus, nicht wie ich dachte Liljee, hab mich da fachkundig französisch beraten lassen) in ein normales Weinglas. Wenn man nicht weiß, wie viel genau 5 cl sind, kann man das auch nach Augenmaß machen, sollte dabei nur bedenken, dass Lillet mehr Alkohol enthält als normaler Wein. Danach füllt man das Glas mit Schweppes Russian Wild Berry auf. Bösartige Zungen behaupten, diese Sorte Schweppes kann überhaupt nur für diesen Cocktail verwendet werden, aber das konnten wir im Laufe des Abends nicht weiter verifizieren. Normalerweise gehört eine geviertelte Erdbeere ins Glas, aber die Erdbeerensaison ist mittlerweile vorbei und so bekam jeder zwei Brombeeren, …

Grillen, Grillen, Grillen

Aus gegebenem Anlass und trotz schlechten Wetters gibt es heute ein paar Tipps zum Grillen von mir. Alle Rezepte sind irgendwo abgeschaut, liebevoll gesammelt und in mehr oder weniger langjährigen Experimenten im Freundeskreis getestet und für lecker befunden worden. Tramezzini sind eine tolle Vorspeise, die immer wieder ruckzuck weggefuttert wird, gerade wenn der Grill noch nicht an ist, man aber irgendwie schon etwas essen möchte. Auch wenn es natürlich Unmengen von Tramezzini-Rezepten gibt, hat sich bei uns eine Variante etabliert, die ich mir vor einigen Jahren bei Martin von Karmakitchen abgeschaut bzw. von ihm auf einen kleinen Zettel hatte notieren lassen. Ich muss heute noch schmunzeln bei dem Gedanken an meinen 1. eigenen Versuch, als ich sehr lange überlegte, ob da wirklich Mango in die Paste kommt, bis ich aus den handgeschriebenen Notizen mühsam “Mayo” entziffern konnte. Das ergab in der Kombination deutlich mehr Sinn. Ich weiß auch nie so genau, welche Menge da letztlich bei herauskommt, da die Mengenangaben auf diesem Zettel doch eher Richtwerte sind. Ich fange immer an mit mehreren Löffeln Kapern, 1 Dose Thunfisch (in Wasser, …