Alle Artikel mit dem Schlagwort: essen

Tagebuchbloggen – die Woche vom 27.4. – 3.5.2015

Nachdem die letzte Woche viel Arbeit anstand, blieb diese Woche wieder mehr Zeit für Freizeitaktivitäten. Hier kommt meine Woche in Kurzform …. Essen mit Kollegen im Brauhaus Zum Goldenen Pflug in Mehrheim. Kann man machen, weil ich da mit dem Fahrrad hinfahren kann. Muss man aber nicht machen, weil es in anderen Brauhäusern besseres Essen gibt und weniger verpeilte Bedienungen. Kleine arbeitsbedingte Radtour nach Mülheim. Kann man machen, weil es da eine wirklich tolle Fahrradstrecke gibt und weil man so auch mal die schönen Ecken von Mülheim zu sehen gibt. Die gibt es! Tanz in den Mai auf der Electro Swing Night im Gloria. Kann man definitiv machen, die Musik an sich ist ja schon toll. Besonders toll ist das dann, wenn sich auch noch alle viele einige passend verkleiden. Und was ich an Köln so mag ist ja, dass man sich verkleiden kann, aber nicht muss. Jeder kommt so, wie er mag und das ist vollkommen in Ordnung. Note to myself: Gleich mit sechs Mädels losziehen, kann schon etwas herausfordernd sein, vielleicht probiere ich das beim nächsten Mal …

Eventwoche Teil II – Streetfoodfestival in Köln

Ich hatte Anfang der Woche bereits angekündigt, dass es noch einen eigenen Blogbeitrag zum Kölner Streetfoodfestival geben wird. Vom vergangenen Wochenende wollte ich etwas ausführlicher erzählen. Ich war schon bei früheren Streetfoodfestivals dabei, einmal im Odonien und einmal bei Jack in the box, und beide Male war ich ganz begeistert von der Veranstaltung an sich (vergesst die lange Warteschlange, es lohnt sich, auf gutes Essen zu warten), von den verschiedenen Anbietern und von den zahlreichen Leckereien, die ich zum Essen bekam. Dieses Mal  gab es für mich aber zusätzlich noch eine Besonderheit: Zusammen mit davednb hatte ich zwei Einladungen bekommen, die das Festival für mich zu einem besonders tollen Ereignis machten. Der Latenightblock hatte die schöne Idee, mit den Veranstaltern des Streetfoodfestivals einen Rundgang über das Streetfoodfestival zu organisieren und dazu ein paar Blogger einzuladen. Die Aussicht auf gutes Essen weckte natürlich sofort mein Interesse und die Idee selber fand ich toll, weshalb ich diese Einladung auch unmöglich ausschlagen konnte. Zusätzlich gab es noch eine weitere Einladung von Uwe Feller, ihn an seinem Speisewagen zu besuchen. Durch den Familienbesuch …

Silvestergrillen 2014

Für das diesjährige letztjährige Silvester war Grillen bei Freunden geplant, für das noch ein paar Vorbereitungen getroffen werden mussten – jeder wollte etwas zum Essen beisteuern. Da wir erst am 30.12. nachts vom Kongress zurückkamen, blieb nicht allzu viel Zeit, so dass ich mich auf ein paar einfache, aber dennoch leckere Rezepte beschränkte. Den obligatorischen Zitronenkuchen für B., den ich schon einmal verbloggt hatte, kann ich mittlerweile fast im Schlaf, das leckere Flanksteak von yourbeef wurde ganz minimalistisch in einer Mischung aus Limette, Olivenöl und etwas Szechuanpfeffer mariniert. Außerdem gab es noch einen Nudelsalat (ja, Nudelsalat!), den ich nach einem Kartoffelsalat-Rezept von Chili und Ciabatta leicht abgewandelt habe. Statt Kartoffeln nehme ich für 4 Personen 500 gr Nudeln (Spirelli oder so, ganz nach Belieben), die restlichen Mengen sind bei mir immer so nur ungefähr und hängen eher davon ab, ob ich mehr Lust auf Apfel oder Cornichons habe. In etwa ist aber immer ein ganzer Apfel dabei (ich mag säuerliche Äpfel lieber), dazu eine rote Zwiebel und Cornichons in der Menge nach persönlichem Geschmack, gewogen habe …

Das Mett muss weg!

Wie ich kürzlich schon erwähnt habe, lebe ich mittlerweile seit 13 Jahren in Köln. Wie ich hier ebenfalls schon geschrieben habe, hat es dennoch eine Weile gedauert, bis mir Köln ein richtiges Zuhause wurde und ich seine ganzen charmanten Eigenheiten lieben gelernt habe. Vom Karneval, vom FC und von ein paar anderen kölschen Besonderheiten habe ich in diesem Blog schon ausführlich erzählt. Halve Hahn ist längst keine Herausforderung mehr für mich und ich schaue natürlich auch immer nach, ob der Dom noch steht, wenn ich den Rhein überquere. Von meinem Zuhause aus sehe ich ihn leider nicht, daher wäre mein Wunschwohnsitz auch irgendwo auf der rechten Rheinseite, so zwischen Severins- und Hohenzollernbrücke. Da ist ja noch ausreichend freies Grün und ich hätte immer gute Sicht auf den Dom. Ich bin schon ganz schön kölsch geworden und finde das auch richtig gut so. Eine Sache war mir aber bisher absolut suspekt: Das Mettbrötchen. Bei Mettbrötchen muss ich augenblicklich an mein erstes Abteilungsfrühstück beim neuen Arbeitgeber vor 13 Jahren denken bzw. an den Rest des Tages, als die …

The Bird

Ich bin ein großer Burgerfan und habe zumindest in Köln schon einige Burgerläden ausprobiert. Auch selbstgemachte Burger gab es schon verschiedentlich bei uns, inklusive Bun und in verschiedenen Variationen. Gestern war ich nun zum 1. Mal im The Bird, dessen Karte mir schon beim Lesen den Mund wässrig machte. Es geht hier definitiv ums Fleisch, das spielt hier die Hauptrolle. Alles drumherum ist eigentlich nur nettes Beiwerk. Es gibt zwar auch einen vegetarischen Burger, aber ich denke als Vegetarier wäre The Bird nicht das Restaurant 1. Wahl für mich. Die Lokation ist sehr ansprechend gestaltet, mir gefiel es richtig gut und im Gegensatz zu allen anderen Burgerläden kann man hier reservieren. Das habe ich mir in der Fetten Kuh schon des öfteren gewünscht … Die Bedienung ist sehr fröhlich und freundlich, es macht Spaß, dort seinen Burger zu verspeisen. Die großen Mayo- und Ketchupflaschen sowie die Rolle Küchenpapier, die – vorausschauend – auf jedem Tisch stehen, sorgen mit für eine lockere Atmosphäre. Es ist ausdrücklich gewünscht, die Burger mit den Händen statt mit Messer und …

Istanbul – eine Kurzübersicht

Nach 3 Tagen ist Istanbul für mich eine Stadt – in der Katzen allgegenwärtig sind und die Einwohner ihnen Futter und Wasser hinstellen – in der man spätestens nach 10 Metern wieder etwas zum Essen findet: türkisch, kurdisch, syrisch … – in der fremde Menschen einem helfen möchten, sobald man nur mal ratlos kuckt oder sich zu dritt über ein Smartphone beugt – in der immer Menschen auf den Straßen sind und das auch nachts – in der man von fast jedem Punkt aus Wasser sehen kann – der unzählbaren Moscheen und in der der Muezzin heute elektronisch 5x am Tag die komplette Stadt beschallt – in der man irgendwie immer am Fuß eines Hügels steht, den man hochlaufen muss – in der es immer laut ist und in der ständig irgendeiner schreit (und ich meine nicht den Muezzin, der schreit nicht, der ruft) – in der man Taxifahrern den Weg erklären muss – … (To be continued).

Streetfoodfestival im Odonien

Es ist wieder Sonntag und auch diese Woche über war volles buntes Programm angesagt, aber meinen wöchtlichen Ironbloggerbeitrag möchte ich gerne noch leisten und ein paar Worte zum Streetfoodfestival im Odonien schreiben. Ja, wir haben eine Ewigkeit gewartet, bis wir endlich reingelassen wurden, es dürften knapp zwei Stunden gewesen sein, die ich – zum Glück in sehr netter Gesellschaft – mit knurrendem Magen vor dem Eingang stehen musste. Hat ja letztlich auch mit den erhöhten Auflagen zu tun, die das Odonien nach längeren Diskussionen mit der Stadt erfüllen muss. Ich würde sicherlich nicht überall zwei Stunden warten, bis ich eingelassen werde und am Samstag war es schon irgendwann grenzwertig. Aber ich mag das Odonien sehr, es ist ein wunderschöner Ort und für mich ein ganz typischer Teil von Köln. Eine Schließung hätte ich wirklich schlimm gefunden. Zum Glück kam es nicht so und nun musste ich halt zwei Stunden warten. War nachher auch egal. Mir hat es richtig gefallen. Auch wenn wir so spät kamen, dass es bei Buns & Sons leiderleiderleider kein Pulled Pork mehr gab. Hätte es …

Supperclubs beim Summer of Supper

Über den Summer of Supper im Marieneck ist schon in verschiedenen anderen Blogs sehr begeistert und umfangreich geschrieben worden. davednb und ich haben gleich zwei Supperclubs besucht: Mitte Juli den Magic Garden Supper Club und Anfang August die Abschlussveranstaltung Kappesklub ft. pastaciutta. Beide Supperclubs waren vom Essen her toll, der Verlauf des Abends war doch irgendwie unterschiedlich. Beim Magic Garden Supper Club war außer uns offensichtlich nur noch eine einzige weitere Twitterin dabei. Ich selber hatte blöderweise mein Smartphone vergessen, daher gibt es von mir auch keine Bilder. Blogbeiträge habe ich bisher überhaupt keine gefunden. Das Menü war toll, meine Highlights waren zum einen die Erbs-Minz-Ravioli mit dieser feinen Kombination aus Erbspüree und Pasta – ich bin einfach ein ganz großer Erbsenfan. Zum anderen das Hauptgericht – unter dem Namen “Aus dem Garten as we get it” konnte man sich ja alles Mögliche vorstellen. Tatsächlich handelte es sich um eine tolle Kombination aus verschiedenen Bohnen und bis dahin hätte ich nie gedacht, dass ich Bohnen so lecker finden kann. Ganz außer Konkurrenz lief aber das Desert, eine Stachelbeertarte. Ich mag keine Stachelbeeren, wieso …

Chez Jaouen in St. Philibert

Ok, unaussprechlicher Name, aber egal, dieses Restaurant ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert für Liebhaber von Fisch und Krustentieren. Nachdem wir an der West-Bretagne doch eher enttäuscht waren von den Restaurant-Tipps unserer Gastgeber (zu schick, viel zuviel Chichi, statt eines guten, bodenständigen Fischrestaurants), fragten wir im Süden angekommen doch etwas beharrlicher nach einem einfachen Restaurant, das vor allem eins anbietet: Frische Meeresfrüchte in guter Qualität. Die Antwort unserer Gastgeberin kam etwas zögerlich, möglicherweise nur deswegen, weil es bei “Chez Jaouen” definitiv nicht schick ist, es gibt auch keinen überflüssigen Schnickschnack, sondern einfach nur genau das, was wir suchten: Frisches Meereszeugs. Und das ziemlich lecker in lockerer Atmosphäre. Man kann entweder drinnen sitzen in einem großen Saal, der unaufdringlich maritim eingerichtet ist, oder draußen, wenn man zu spät gekommen ist und nicht reserviert hat. Überall stehen lange Tische mit großen Schüsseln darauf, die für den ganzen Abfall gedacht sind, den man beim Essen all der Leckereien produziert. Alle Tische sind vorsorglich üppig mit Servietten ausgestattet, auch das erforderliche Werkzeug für die Krustentiere liegt auf allen Tischen bereit. …