Alle Artikel in: Reisen

Körperscanner am Kölner Flughafen

Im März flog ich mit dem Flugzeug von Köln nach München und hatte dabei zum 1. Mal Kontakt mit den dort seit einiger Zeit eingesetzten Körperscannern. Vor dem Eingang zur Personen- und Handgepäckkontrolle hing ein großes Schild, das zum einen Informationen über diese neuen Scanner lieferte und zum anderen darauf hinwies, dass die Benutzung freiwillig sei. Als ich an der Reihe war, ergab sich folgendes Gespräch: Ich so: Ich möchte nicht durch den Scanner, sondern wie bisher kontrolliert werden. Securitymitarbeiterin so: Sind Sie schwanger? Ich so: Ich muss das nicht begründen, es ist doch freiwillig. Securitymitarbeiterin: Aber es passiert Ihnen nichts, warum möchten Sie das nicht? Ich so: Ich muss das nicht begründen, es ist doch freiwillig. Securitymitarbeiterin so: Dann muss ich aber die Polizei holen. Sagen Sie bitte den beiden Polizisten, warum Sie den Scanner nicht benutzen wollen. Ich so: …??? Es folgte ein ähnlicher Dialog mit zwei Polizeibeamten und unveränderten Antworten meinerseits, bis ich letztlich zur manuellen Kontrolle geschickt wurde. Es folgte die für mich bisher unangenehmste Form des Abtastens durch eine weitere …

Eine Reise ins Piemont

1. Teil – Essen Fast drei Jahre war unser letzter Besuch im Piemont jetzt her. Vor 2,5 Jahren hatten die bisherigen Besitzer die Cascina Grassi verkauft und damals war ich mir sehr sicher: „Da will ich nicht mehr hin!“ Ohne die beiden konnte ich mir die Cascina einfach sehr lange nicht mehr als den wunderschönen Relaxurlaubsort vorstellen, der er bisher für mich gewesen war. Irgendwann änderte ich allerdings meine Meinung – und das zum Glück! Denn auch mit den neuen Besitzern hat die Cascina Grassi nichts von ihrem Charme verloren, durchaus notwendige Veränderungen wurden sehr behutsam vorgenommen, die eigene Note eingebracht, ohne aber das Gesamtbild und damit den Charakter zu beeinträchtigen. Und so war es einfach wieder ein toller Urlaub, ein paar Tage Wandern, Essen, Trinken, Chillen in herrlicher Umgebung bei sympathischen Menschen – genau das, was davednb und ich für ein paar Tage gesucht hatten. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, nicht jeden Tag essen zu gehen, man hält das kaum aus, aber letztlich war das Angebot doch zu groß und zu verlockend, so dass wir uns für …

Noch einmal Zugspitze!

Schon bald nach unserem Skiurlaub im Februar hatten davednb und ich beschlossen, noch für ein weiteres Übungswochenende auf die Zugspitze zu fahren und bereits im März wurde dieses Vorhaben auch in die Tat umgesetzt. Eigentlich wollten wir unseren Ausflug in den Süden noch mit einem Verwandtenbesuch in München verbinden, der aber krankheitsbedingt leider ins Wasser fiel, da die Tante ganz plötzlich ins Krankenhaus musste. Kurzfristig wurde auch noch aufgrund der Lufthansa-Streiks unser Flug nach München gecancelt, aber da die kranke Tante mehr oder weniger auf unseren Besuch bestand und wir noch einen späteren Ersatzflug ergattern konnten, fand die Reise trotzdem statt – Freitagabend ging es mit leichter Verspätung nach München, gleich früh am nächsten Tag nach Garmisch und mit der Seilbahn ab auf die Zugspitze. Die hing allerdings den gesamten Samstag über in einer dicken Nebelwolke. Sehen konnte man nicht viel, daher trauten wir uns den 1. Tag über auch nicht vom Idiotenhügel weg, den wir vom letzten Besuch gut kannten und von dem wir wussten, dass er keine unangenehmen (unsichtbaren) Überraschungen für uns barg. Das …

3 Nur 2 x Kölle Alaaf (Ski fahren 2015)

Eigentlich war unser diesjähriger Skiurlaub für Ende Januar geplant, allerdings musste ich diesen Termin jobbedingt relativ kurzfristig verschieben. Die einzig mögliche Alternativwoche war leider die Karnevalswoche, da meine Mitfahrer nur noch hier Urlaub nehmen konnten. Hart für mich, allerdings war ich ja der Auslöser des Problems, daher fügte ich mich in mein Schicksal, nutzte aber immerhin den Donnerstag und Freitag noch zum ausgiebigen Feiern. Das Aufstehen am Samstag fiel danach naturgemäß nicht ganz so leicht, vom Fahrdienst hatte ich mich vorsorglich schon vorher abgemeldet. Stattdessen verbrachte ich den größten Teil der Fahrt hinten auf dem Rücksitz und trällerte frisch gelernte Karnevalssongs vor mich hin. So verging die Zeit bis Österreich für mich fast wie im Flug, die Geduld meiner Mitreisenden stellte ich aber anscheinend auf eine harte Probe: Offensichtlich rede ich zuviel. Oder wie soll ich den Hinweis meiner Mitfahrer deuten: „Schlaf jetzt. Schlaf einfach!“ #Skifahren2015 — princess_cgn (@princess_cgn) 14. Februar 2015 Verkehrsbedingt kamen wir relativ spät in Ehrwald am Fuß der Zugspitze an, wo wir zwei richtig schöne Ferienwohnungen gemietet hatten. Lermoos, wo wir den letzten Urlaub verbracht …

Im Großen Basar von Istanbul

Wenn man den Großen Basar in Istanbul von Norden her ansteuert, findet man sich schon vor dem eigentlichen Basar in einem Gewirr kleiner, verwinkelter Straßen wieder. Hier reiht sich Geschäft an Geschäft, die meisten davon sind mehr eine Art Garagenladen, das Sortiment der einzelnen Händler ist faszinierend und  mit den Läden, wie wir sie von Zuhause kennen, überhaupt nicht vergleichbar. Jeder dieser Läden hat sich offensichtlich auf eine ganz besondere Nische spezialisiert. So findet man hier Geschäfte bspw. nur für bunte Verpackungen losen Tabak Shishas Ohrringe und Ketten Haarspangen Knallfolie (!) Luftballons Teegläser Badeschwämme Spielzeugautos Gewürze Aufkleber Messer Knöpfe Waffen Backzubehör Dekokram zur Geburt Handtücher Einweggeschirr Tee Graue Pullunder Kochkleidung Rosenkränze Kleiderständer Nieten und Unterlegscheiben Metallketten Kupferkessel Gürtel und noch Vieles mehr. Und das bevor man den eigentlichen Basar überhaupt betreten hat. In einem dieser Läden – er war offensichtlich spezialisiert auf scheussliches Plastikspielzeug – entdeckte davednb einen pinkfarbenen Zauberstaub mit einer Blüte oben drauf, die sich per Knopfdruck öffnen ließ und “Gangnamstyle” schepperte. Vorsorglich gab es einen Kaufstopp, um zu vermeiden, dass liebe Menschen …

Istanbul – eine Kurzübersicht

Nach 3 Tagen ist Istanbul für mich eine Stadt – in der Katzen allgegenwärtig sind und die Einwohner ihnen Futter und Wasser hinstellen – in der man spätestens nach 10 Metern wieder etwas zum Essen findet: türkisch, kurdisch, syrisch … – in der fremde Menschen einem helfen möchten, sobald man nur mal ratlos kuckt oder sich zu dritt über ein Smartphone beugt – in der immer Menschen auf den Straßen sind und das auch nachts – in der man von fast jedem Punkt aus Wasser sehen kann – der unzählbaren Moscheen und in der der Muezzin heute elektronisch 5x am Tag die komplette Stadt beschallt – in der man irgendwie immer am Fuß eines Hügels steht, den man hochlaufen muss – in der es immer laut ist und in der ständig irgendeiner schreit (und ich meine nicht den Muezzin, der schreit nicht, der ruft) – in der man Taxifahrern den Weg erklären muss – … (To be continued).

Segeln 2014

Wie die letzten Sommer schon, sind wir auch dieses Jahr wieder mit Freunden und Bekannten Segeln auf dem Ijsselmeer, wie schon letztes Jahr auf der Suydersee, mit der wir von Harlingen aus starteten. Meine kurze Zusammenfassung: Das Aufwachsen in einer Großfamilie kann eine gute Vorbereitung sein für 3 Tage mit gut 25 Leuten auf einem Boot. Es ist unglaublich, was man in welcher Reihenfolge bei einer solchen Gelegenheit essen und trinken kann. Kochen für nur 12 Personen ist Kindergarten (ICH MUSSTE FÜR 25 LEUTE KARTOFFELN SCHÄLEN!). Rundes Gemüse ist bei Seegang totaler Mist. Ich hab jede Menge Kölsche Lieder mit Gitarre und Akkordeon gehört und soweit möglich mitgesungen. Und ich hab ‘nen neuen Ohrwurm. Bin aber noch absolut nicht textsicher. Ich hatte keine Möglichkeit, auch nur eine einzige Zeile in meinem Buch zu lesen. Zeit für Power-Wizzard war aber genug. Ich kann immer noch nicht ordentlich Bier zapfen und fokussier mich lieber auf Bier trinken. Einsatzmöglichkeiten für die neuen Regenklamotten gab es genug. Sonne gab es auch genug. Ich weiß jetzt was Trockenfallen ist. Gibt …

Ein Königreich für einen Fiat500 -ein Update

Ich hatte ja in einem meiner vorherigen Beiträge (sorry, Verlinken funktioniert mit dem iPad irgendwie nicht) erwähnt, dass ich mit unserem Auto an dem dämlichen Steinpfosten unserer Einfahrt hängen geblieben war. Keine Personen verletzt, kein anderes Fahrzeug beteiligt, lediglich den Türgriff auf der Beifahrerseite hatte es erwischt. Den schmückt seitdem ein hässlicher, ca. 7 cm langer Kratzer. Pflichtbewusst, wie wir nun mal sind, wollten wir dieses kleine Missgeschick umgehend der Autovermietung melden, um nicht ggf. auf den Kosten für die Reparatur sitzen zu bleiben. Zumal wir auch vorher im Internet die eine oder andere Geschichte über Abzockemethoden mallorquinischer Mietwagenfirmen gelesen hatten. Das Telefonat mit der Mietwagenfirma verlief etwa so: Angestellte: You want to change the car? @davednb: No, I just want to inform you about the damage. Angestellte: You want to give the car back? @davednb: No, I just want to inform you about the damage. Angestellte: Ok, then please come to the airport at Palma and show it to us. @davednb: Because of a scratch??? Angestellte: Because of a scratch. Wie absurd. Zum Glück wollten …