Alle Artikel in: Kölsches

Segeln 2014

Wie die letzten Sommer schon, sind wir auch dieses Jahr wieder mit Freunden und Bekannten Segeln auf dem Ijsselmeer, wie schon letztes Jahr auf der Suydersee, mit der wir von Harlingen aus starteten. Meine kurze Zusammenfassung: Das Aufwachsen in einer Großfamilie kann eine gute Vorbereitung sein für 3 Tage mit gut 25 Leuten auf einem Boot. Es ist unglaublich, was man in welcher Reihenfolge bei einer solchen Gelegenheit essen und trinken kann. Kochen für nur 12 Personen ist Kindergarten (ICH MUSSTE FÜR 25 LEUTE KARTOFFELN SCHÄLEN!). Rundes Gemüse ist bei Seegang totaler Mist. Ich hab jede Menge Kölsche Lieder mit Gitarre und Akkordeon gehört und soweit möglich mitgesungen. Und ich hab ‘nen neuen Ohrwurm. Bin aber noch absolut nicht textsicher. Ich hatte keine Möglichkeit, auch nur eine einzige Zeile in meinem Buch zu lesen. Zeit für Power-Wizzard war aber genug. Ich kann immer noch nicht ordentlich Bier zapfen und fokussier mich lieber auf Bier trinken. Einsatzmöglichkeiten für die neuen Regenklamotten gab es genug. Sonne gab es auch genug. Ich weiß jetzt was Trockenfallen ist. Gibt …

Supperclubs beim Summer of Supper

Über den Summer of Supper im Marieneck ist schon in verschiedenen anderen Blogs sehr begeistert und umfangreich geschrieben worden. davednb und ich haben gleich zwei Supperclubs besucht: Mitte Juli den Magic Garden Supper Club und Anfang August die Abschlussveranstaltung Kappesklub ft. pastaciutta. Beide Supperclubs waren vom Essen her toll, der Verlauf des Abends war doch irgendwie unterschiedlich. Beim Magic Garden Supper Club war außer uns offensichtlich nur noch eine einzige weitere Twitterin dabei. Ich selber hatte blöderweise mein Smartphone vergessen, daher gibt es von mir auch keine Bilder. Blogbeiträge habe ich bisher überhaupt keine gefunden. Das Menü war toll, meine Highlights waren zum einen die Erbs-Minz-Ravioli mit dieser feinen Kombination aus Erbspüree und Pasta – ich bin einfach ein ganz großer Erbsenfan. Zum anderen das Hauptgericht – unter dem Namen “Aus dem Garten as we get it” konnte man sich ja alles Mögliche vorstellen. Tatsächlich handelte es sich um eine tolle Kombination aus verschiedenen Bohnen und bis dahin hätte ich nie gedacht, dass ich Bohnen so lecker finden kann. Ganz außer Konkurrenz lief aber das Desert, eine Stachelbeertarte. Ich mag keine Stachelbeeren, wieso …

Zum 1. Mal – eine Fortsetzung

Da sich meine 1. Male in den letzten Tagen fortsetzten, gibt es heute noch einmal ein kleines Update zum letzten Blogeintrag. Radtour mit Expedition Colonia Im Rahmen einer tollen Radtour quer durch Köln bei herrlichstem Sonnenschein zum 1. Mal durch Kalk und Deutz geradelt und zum 1. Mal ging es auch mit dem Rad über die wunderschöne Südbrücke. Da es sich um eine geführte Fahrradtour handelte und unser Guide es doch etwas eilig hatte, blieb mir leider kaum Zeit zum Sattsehen, ich muss da also noch einmal hin. Zum 1. Mal konnte ich mir die verschiedenen Urban Gardening Projekte in Köln anschauen, das war Teil dieser Tour, über die @davednb schon ausführlich berichtet hat. Zum 1. Mal habe ich gesehen, dass es auch hier in Köln (sogar junge) Menschen gibt, die es sich mit einem Kissen auf der Fensterbank bequem machen und die Passanten beobachten. Das kannte ich bisher nur aus meiner schwäbischen Heimat. Zum 1. Mal habe ich gehört, mit welchem Lärm ein Fahrradreifen platzen kann. Und da waren wir plötzlich ein Teilnehmer weniger …. Das …

Zum 1. Mal

Ganz generell bin ich immer neugierig darauf, neue Dinge auszuprobieren, zu schauen, ob ich Spaß daran habe und ob sie für mich in meinen Alltag passen. Das müssen nicht immer die ganz großen Änderungen sein, auch kleine Experimente sind erlaubt. In den letzten Tagen gab es ein paar davon. Muscheln essen im Bieresel Muschelfan bin ich ja eigentlich erst seit meinem Urlaub letztes Jahr in der Bretagne, wo man Miesmuscheln mit Pommes an jeder Ecke bekommt. Lecker! Und obwohl das auch in Köln ein durchaus typisches Gericht ist, kam ich bisher einfach noch gar nie auf den Gedanken, dass ich das auch hier Zuhause genießen kann. Bis mir ein Freund die Tage vom Bieresel erzählte, dem ältesten Muschelrestaurant in Köln. Da sind wir dann auch gleich mal zusammen hingegangen. Ich hätte das tatsächlich nicht in einem Brauhaus erwartet, zudem noch in einem Restaurant mitten auf der Touri-Einkaufsmeile, aber die Muscheln waren toll, die Auswahl war toll, die Soßen dazu, die Pommes …. auch wenn ich doch ein paar leere Schalen auf dem Teller hatte, kommt der Bieresel …

Bloggen im Tagebuchstil – die Kurzfassung

Wochenrückblick so etwa vom 8.3. – 16.3.2014 Die letzten Tage waren so vollgepackt, dass ich mich ein wenig beeilen muss, um die wöchentliche Deadline der Ironblogger einzuhalten. Über das letzte Wochenende hatte davednb schon geschrieben, das erspare ich mir jetzt. Meine letzte Woche war ein wenig “genderlastig”, wenn man das so sagen kann. Zum Teil passierte das eher unbewusst. Ganz bewusst war allerdings die Teilnahme an einer Diskussionsrunde des Frauen-Netzwerks meines Arbeitgebers, das sich langsam zu finden beginnt, worüber ich hier in diesem Blog aber nicht zu ausführlich berichten möchte. Ganz generell habe ich den Eindruck, dass es uns häufig leichter fällt, Schlechtes zu beklagen, als konkrete Forderungen zu stellen. Aber das gilt nicht unbedingt nur für Frauen :-) Mittwoch stand ein Konzert auf dem Programm, Franz Ferdinand im Palladium mit Freunden, für mich eigentlich kein typisches Konzert und auch von der Location her schon fast einen Tick zu groß für meinen Geschmack, aber das Konzert war richtig gut und der KStA berichtete sehr positiv.  Ich höre durchaus gerne mal etwas anderes als elektronische Musik und passe …

Karneval – ein Nachtrag

Heute war ich mit davednb beim Dellbrücker Karnevalszug, beim “Dellbrücker Zoch”, um es genau zu sagen – mein 1. Zug in Köln überhaupt. Ein paar Eindrücke dazu habe ich kurz notiert: Ich brauche unbedingt einen Hut mit ausladender Krempe. Erleichtert das Kamellefangen ungemein. Karnevalszug ohne Karnevalsmusik geht gar nicht, das ist doch ziemlich lahm, während zur Musik automatisch mitgesungen und geschunkelt wird. Dem Polizisten vor mir wurden permanent Strüssje zugesteckt, während ich mir nur mühsam eine einzige Rose angeln konnte. Das ist nicht fair! (Note to myself: Nächstes Jahr Verkleidung als Polizist in Erwägung ziehen, vielleicht hilft das). Man sollte immer jemanden mit großer Tasche neben sich stehen haben, wenn man die Kamelle nicht selber behalten möchte. In meinem Fall war das heute eine Mutter mit einem kleinen Kind im Rollstuhl. Ich wollte zwar fangen, aber nicht essen, die Kleine konnte nicht fangen, wollte aber Kamelle. Top Team. Wir sehen uns nächstes Jahr an der gleichen Stelle wieder! Befremdlich war für mich, mit welcher Vehemenz sich teilweise die Erwachsenen noch vor die Kinder gedrängelt haben, …

Andere laufen für ein markanteres Aussehen gegen einen Schrank

Weiberfasnacht in Köln und eine Karnevalsshow von Helge Schneider  Karneval in Köln. Für mich als Imi immer noch einerseits merkwürdig aufgrund seiner Bräuche, seinem Traditionsbewusstsein, der Musik und seiner Auswirkungen in der gesamten Stadt, andererseits faszinierend durch die Ausgelassenheit, Begeisterung und Freude, die er bei allen Karnevalfans hervorruft. Und mittlerweile lasse ich mich immer mehr von dieser Begeisterung anstecken und mitziehen. Dieses Jahr habe ich mein Kostüm zum 1. Mal zumindest teilweise selber genäht. Ganz zufrieden war ich mit dem Ergebnis zwar nicht, das Kostüm zeigte bereits am Nachmittag von Weiberfasnacht erste Auflösungserscheinungen, die Zöpfe waren schief, die Strümpfe hätten bunter sein müssen und im Vergleich zu den beiden letzten Jahren war es eine eher unscheinbare Verkleidung, aber Herr Nilsson passte toll dazu, das Kleid bot deutlich mehr Bewegungsfreiheit als das im letzten Jahr, ich werde noch viele Gelegenheiten für weitere Nähversuche haben und meiner rheinischen Mutter hätte ein selbst genähtes Kostüm ganz sicher sehr gefallen. Am Samstag stand die Karnevalsshow von Helge Schneider auf dem Programm – ok, keine Karnevalssitzung, wie mir umgehend erklärt …

Bloggen – Tagebuchstil

Wochenrückblick vom 9.12. – 15.12.2013 Ok, der 15. ist erst morgen und was heute so passiert, weiß ich natürlich auch noch nicht genau. Ich habe aber zumindest einen Plan wie die beiden Tage weitgehend verlaufen sollen. Ganz entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten habe ich schon vor Ablauf dieser Woche meinen gesamten Wortvorrat verbraucht, will überhaupt nicht mehr vor die Tür und habe daher die Vision, dass ich heute und morgen mit Laptop, Büchern und Kaffee auf dem Sofa verbringe, zwischendurch ein bisschen Nähen und Kochen und ansonsten passiert am besten: Nichts. Montag Mein erster und wohl auch einziger Weihnachtsmarktbesuch in diesem Jahr mit einer Workshopgruppe. Weiter als vom Dom bis zum Alter Markt sind wir nicht gekommen, war aber egal, der Abend war kurzweilig und unterhaltsam, das Wetter zum Glück noch nicht so eisig wie am Ende der Woche, so dass man gut ein paar Stunden auf der gleichen Stelle herumstehen konnte, ohne gleich zu erfrieren. Ich weiß jetzt, dass ich schon nach zwei Gläsern Glühwein am nächsten Tag mit Kopfschmerzen aufwache. Furchtbares Zeug. Aber trotz …

Come on Effzeh!!! Wie man Fan vom 1. FC Köln werden kann …

Ich bin nicht sicher, ob der Aufruf vom Wochenendrebell noch aktuell ist. Für seinen autistischen Sohn ist er auf der Suche nach dem richtigen Fussballverein und fragt daher nach den Gründen, warum man selber einen bestimmten Fussballverein als den eigenen Verein ausgewählt hat.  Eine Aktion, die es ganz bestimmt zu unterstützen gilt. Ich bin selber noch nicht allzu lange Fussballfan und kann mich noch sehr gut an die Anfänge meiner Fanzeit erinnern. Und deswegen erzähle ich jetzt einfach, wie ich eigentlich Fan vom 1. FC Köln geworden bin. Aber zunächst noch eins vorweg: Als Erstes habe ich im Zusammenhang mit Fussball gelernt, dass man sich einen Fussballverein nicht aussucht, sondern umgekehrt. Zumindest in meinem Fall kann ich das bestätigen, denn auch wenn ich in Köln wohne, was gerade Stadionbesuche doch ungemein erleichtert, wäre mir an manchen Tagen ein erfolgreicherer Verein doch deutlich lieber gewesen. Nun gut. Bis vor wenigen Jahren hatte ich überhaupt nichts mit Fussball am Hut. Ok ok, die WM in Deutschland hat auch mich nicht ganz kalt gelassen, ein paar Mal Public Viewing, Mitfiebern …