Alle Artikel in: Kölsches

Ein Besuch bei Just Fit am Rudolfplatz

Kürzlich erhielt ich eine Einladung zu einem Bloggerevent im Just Fit Fitnessclub in der Richard-Wagner-Strasse in Köln: „Frank Böhme, Gründer und Inhaber der Just Fit Fitnessclubs informiert über die neuesten Fitnesstrends, Sie haben Gelegenheit ein Training zu absolvieren und erhalten Tageskarten zur Verlosung auf Ihrem Blog.“ Als sehr unregelmäßiger Fitnessclub-Besucher war ich anfangs eher skeptisch, ob das überhaupt so recht zu meinem Blog passt. Schließlich dachte ich mir aber: Warum nicht – immerhin habe ich ja auch eine Rubrik „Kölsches“ im Blog. Und da Just Fit ein Familienunternehmen ist, das sich lokal auf den Raum Köln und max. 1 Stunde von Köln entfernt fokussiert, schien mir das letztlich doch sehr gut zu passen. Also meldete ich mich an. Letzte Woche war es soweit. Insgesamt 8 Personen – 4 Blogger mit 4 Begleitpersonen – wurden wir zunächst sehr freundlich begrüßt und anschließend mit leckeren Schnittchen und Wasser versorgt, während uns Frank Böhme die Geschichte hinter Just Fit erzählte. Just Fit wurde 2002 von ihm als Nachfolgeunternehmen seines erfolgreichen „Take off“ Clubkonzepts (1984 – 2001) in Köln gegründet und …

Es ist Sommer ….

Und damit wieder Zeit für den Summer of Supper im Marieneck. Auch dieses Jahr hatte ich das Vergnügen, mit davednb dabei zu sein, wir hatten gleich für zwei Abende Tickets ergattert. Terminbedingt war die Auswahl ein wenig eingeschränkt, aber wir haben definitiv zwei schöne Veranstaltungen erlebt. Meine Twitter-Timeline hatte ich schon mal vorgewarnt, dass die nächsten Tweets verstärkt mit Essen zu tun haben könnten. Ich bin beim Essen und genieße es. Ihr müsst mich schon muten, damit ich aufhöre :-) #summerofsupper — princess_cgn (@princess_cgn) 10. Juli 2015 Der 1. Abend wurde von Sarah und Schelli ausgerichtet. Schelli und sein tolles Brot hatten wir letztes Jahr schon kennengelernt, dieses Mal sollte es jeden einzelnen Gang begleiten. Sarah kannten wir noch nicht und wie sie uns hinterher erzählte, war es ihr 1. Supperclub. Von Nervosität haben wir allerdings nichts bemerkt, der ganze Abend verlief wunderbar entspannt. Offensichtlich waren davednb und ich die einzigen Twitterer/Blogger. Zumindest hatten wir als Einzige das Smartphone auf dem Tisch liegen und machten Essensfotos. Nur 2 Twitterer hier. @davednb und ich. Hört mir überhaupt jemand zu? …

Tagebuchbloggen – meine Woche in Kurzform

Die Woche begann mit nettem Besuch – das französische Aupair meines Schwagers hatte sich für ein paar Tage angemeldet. Köln ist sicherlich sehr gut geeignet, um einen etwas ausgewogeneren Eindruck von Deutschland zu bekommen als lediglich ein Jahr in einem kleinen, schwäbischen Provinzdorf. Unser Besuch war froh, dass bei uns nicht schon um 18 Uhr gegessen wird, war sehr angetan, dass Köln von EL-DE-Haus über Schokomuseum bis zu Shopping einiges zu bieten hat und fuhr schließlich nach drei Tagen mit vielen bunten Eindrücken wieder in ihr deutsches Zuhause. Das Wetter war leider ausgesprochen besuchsunfreundlich, es regnete fast in einem fort, aber immerhin den Sonntagabend konnten wir mit selbst gemachter Pizza noch gemütlich draußen auf der Terrasse verbringen. Und ich weiß jetzt, dass Glockenspiel auf französisch carillon heißt und Vorhängeschloss cadenas. Das hilft schon sehr, wenn man Besuch aus Frankreich bekommt und ein wenig über die Stadt erzählen möchte. Diese Woche habe ich zum 1. Mal den Lean In Circle von Barbara Lampl besucht und fand den Abend sehr unterhaltsam und bereichernd, ich gehe auf jeden Fall wieder hin. Inspiriert …

Lesen, lesen, lesen!

Die letzten Tage war ich auf verschiedenen Literaturveranstaltungen, teilweise im Rahmen der LitCologne, teilweise bei zusätzlichen Veranstaltungen, da die Tickets für die LitCologne wie jedes Jahr wieder ganz fix ausverkauft waren. So beispielsweise auch für das Live-Hörspiel Paul Temple und der Fall Gregory mit Bastian Pastewka – mein Highlight bisher. Die LitCologne-Veranstaltung war umgehend ausgebucht, aber für die Zusatzveranstaltung bekamen wir noch Tickets. In Bergheim. Da war ich noch nie und so schnell komme ich da vermutlich auch nicht wieder hin. Ich bin durch Quadrath-Ichendorf gefahren. Keine Pointe. — princess_cgn (@princess_cgn) 5. März 2015 Auf sehr unterhaltsame und skurrile Art und Weise wird ein seit der Erstaufführung verschollener Durbridge-Krimi als Hörspiel wiederaufgeführt unter Verwendung damals üblicher Requisiten: knarzende Türen, Gläserklirren, Kisten zum Nachstellen von Schritten, Zeitungsrascheln, Autogeräusche etc., die von den Darstellern selbst erzeugt werden, zwischendurch immer wieder kommentiert durch Pastewka und seine vier Mitstreiter (leider in der Zusatzveranstaltung ohne Anke Engelke, aber trotzdem großartig). Es wird diskutiert und gestritten, wer nun eigentlich der bessere Paul Temple wäre.  Ein sehr unterhaltsames, schön schräges Stück, für das …

Kamelle, Kamelle!

Nein, wir waren heute nicht beim Karneval, sondern im Zoo, aber mit wachsender Vorfreude auf die nächste Woche anstehenden Karnevalsfeiern kam mir beim Anblick der beiden Trampeltiere, wie sie da so im hellen Licht der kalten Wintersonne herumstanden, automatisch dieser Gedanke. Wovon das Herz halt voll ist … :-) Die letzten Jahre hat sich einiges im Zoo verändert, sehr zum Positiven, wie ich finde. Wir hatten uns für den heutigen Zoobesuch extra ein Kind (mit Vater) ausgeliehen, aber wieder einmal musste ich feststellen, dass die Begeisterung über die Tiere bei den Großen deutlich ausgeprägter ist. Doch die Seelöwenvorführung ganz am Schluss hat alles wieder herausgerissen, davon war auch der Kleine sehr angetan und die wagenradgroße Pizza nach dem Zoobesuch in der L’Osteria in Hürth entschädigte ohnehin für alles. Ich bin ja ein großer Erdmännchenfan, denen könnte ich die ganze Zeit zuschauen. An unserer Hochzeit haben wir auch eine Führung durch den Kölner Zoo gemacht und ich erinnere mich noch an die Geschichte eines Erdmännchens, das mit seinen Warnrufen seine Buddies immer vor den Geparden im Gehege gegenüber warnte …

The Bird

Ich bin ein großer Burgerfan und habe zumindest in Köln schon einige Burgerläden ausprobiert. Auch selbstgemachte Burger gab es schon verschiedentlich bei uns, inklusive Bun und in verschiedenen Variationen. Gestern war ich nun zum 1. Mal im The Bird, dessen Karte mir schon beim Lesen den Mund wässrig machte. Es geht hier definitiv ums Fleisch, das spielt hier die Hauptrolle. Alles drumherum ist eigentlich nur nettes Beiwerk. Es gibt zwar auch einen vegetarischen Burger, aber ich denke als Vegetarier wäre The Bird nicht das Restaurant 1. Wahl für mich. Die Lokation ist sehr ansprechend gestaltet, mir gefiel es richtig gut und im Gegensatz zu allen anderen Burgerläden kann man hier reservieren. Das habe ich mir in der Fetten Kuh schon des öfteren gewünscht … Die Bedienung ist sehr fröhlich und freundlich, es macht Spaß, dort seinen Burger zu verspeisen. Die großen Mayo- und Ketchupflaschen sowie die Rolle Küchenpapier, die – vorausschauend – auf jedem Tisch stehen, sorgen mit für eine lockere Atmosphäre. Es ist ausdrücklich gewünscht, die Burger mit den Händen statt mit Messer und …

Kölle Alaaaaf!

Ich hatte letztes Jahr schon berichtet, dass mein Interesse am Kölner Karneval langsam wächst. Den 11.11. hatte ich trotzdem wieder nicht auf dem Radar. Dieser Tag braucht offensichtlich noch ein paar Jahre, bis ich ihn bewusst wahrnehme. So hatte ich diesen Dienstag tatsächlich einen Termin bei meinem Friseur vereinbart. Ok, ich bin Imi, ganz offensichtlich muss ich noch viel lernen. Immerhin war ich diese Woche schon bei meiner 1. Karnevalsfeier für diese Session: Auf dem Rhein im Kostüm singend, schunkelnd, tanzend und ja, Helene Fischer war leider auch mal in der Playlist. Da war dann für mich Schunkelpause angesagt. Ansonsten war die Feier toll! Mittlerweile bin ich schon so gut ausgestattet, dass ich kurzfristig ein Kostüm aus meinem kleinen Fundus ziehen kann. So war dieses Jahr wieder das Prinzessinnenkostüm an der Reihe, mein Lieblingskostüm. Und da ich immer wieder darauf angesprochen werden: Ja, das Kostüm ist toll. Eigentlich ist es ein Brautkleid, davednb hat es mir bei ebay gekauft. Nein, es ist kein kompliziertes Kostüm, man braucht nur jemanden, der beim Anziehen hilft. Nein, beim Ausziehen brauche ich …

Streetfoodfestival im Odonien

Es ist wieder Sonntag und auch diese Woche über war volles buntes Programm angesagt, aber meinen wöchtlichen Ironbloggerbeitrag möchte ich gerne noch leisten und ein paar Worte zum Streetfoodfestival im Odonien schreiben. Ja, wir haben eine Ewigkeit gewartet, bis wir endlich reingelassen wurden, es dürften knapp zwei Stunden gewesen sein, die ich – zum Glück in sehr netter Gesellschaft – mit knurrendem Magen vor dem Eingang stehen musste. Hat ja letztlich auch mit den erhöhten Auflagen zu tun, die das Odonien nach längeren Diskussionen mit der Stadt erfüllen muss. Ich würde sicherlich nicht überall zwei Stunden warten, bis ich eingelassen werde und am Samstag war es schon irgendwann grenzwertig. Aber ich mag das Odonien sehr, es ist ein wunderschöner Ort und für mich ein ganz typischer Teil von Köln. Eine Schließung hätte ich wirklich schlimm gefunden. Zum Glück kam es nicht so und nun musste ich halt zwei Stunden warten. War nachher auch egal. Mir hat es richtig gefallen. Auch wenn wir so spät kamen, dass es bei Buns & Sons leiderleiderleider kein Pulled Pork mehr gab. Hätte es …