Autor: im(i)pressionen

Sauerkrautsuppe – das klingt schon nicht lecker!

Dachte ich mir so, als mir davednb das 1. Mal von dieser Suppe erzählte. Als ich mir das Rezept dazu bei ix anschaute, fand ich außerdem: „Das sieht auch nicht so richtig lecker auch …“ Aber wie sich schon beim Gaisburger Marsch gezeigt hat, sollte ich wohl öfter auf davednb hören. Bei Essen hat er eine gute Nase. Da davednb diese Sauerkrautsuppe hartnäckig immer wieder erwähnte, kam sie kürzlich doch noch auf den Speiseplan, wenn auch etwas widerwillig. Die Zubereitung ist schön einfach und das Resultat hat mich letztlich sehr überzeugt – das war lecker! Und genau das Richtige, wenn man am Ende eines kalten Regentags müde und durchgefroren nach Hause kommt. Also: Ausprobieren! Zuerst schneidet man 2 mittelgroße Zwiebeln in feine Ringe (oder wer es kleiner mag: in Stücke – ich sag nur Gaisburger Marsch) und dünstet diese in etwas Butter glasig an. Danach kommen die ganzen Zutaten dazu: 750 gr Sauerkraut (ich habe eine große Dose Sauerkraut genommen), 2 EL Flüssighonig (ich hatte Waldhonig, der ist etwas herber im Geschmack), 1/2 TL gemahlener Kümmel, 1 EL …

Gaisburger Marsch

Ich bin zwar Schwabe und in Baden-Württemberg geboren, meine Eltern aber nicht. Gaisburger Marsch, eigentlich ein typisch schwäbisches Gericht, hatte ich noch nie gegessen, bis ich es kürzlich mal bei meiner Schwiegermutter zu essen bekam. Und – das muss jetzt bitte unter uns bleiben – das war so gar nicht meins. Viel Brühe (BRÜHE!), mittendrin eine dicke Kartoffel und anderes Zeugs, dazu gab es Spätzle. Das soll jemand essen? Also ich sicherlich nicht. Und ganz bestimmt würde ich so etwas auch nie selber kochen, wenn ich es nicht einmal essen will. Nun kamen allerdings zwei Dinge zusammen. Zum einen erzählte mir davednb, dass er Gaisburger Marsch sehr gerne mag. Und zum anderen stolperte ich kürzlich über ein sehr appetitlich aussehendes Bild eines Gaisburger Marschs in meinem Lieblingskochbuch Deutschland, vegetarisch. Hm. Als davednb die Tage mal wieder auf Geschäftsreise war, fasste ich mir ein Herz, kaufte kurz entschlossen die noch fehlenden Zutaten ein und machte mich am Tag seiner Rückkehr ans Werk, um ihn mit einem Gaisburger Marsch zu überraschen. Und stellte als Erstes fest: So mal eben schnell …

imipressionen

2015 fand ich in mancher Hinsicht anstrengend. Auf der einen Seite durch ein herausforderndes Projekt, auf der anderen Seite durch das Gefühl, in meiner Freizeit auch nichts auslassen zu wollen. Was fehlte, waren ausreichende Ruhezeiten zwischendurch. Die Familienbesuche über die Weihnachtsfeiertage boten da auch nicht unbedingt die gewünschte Entspannung; das Treffen mit einer langjährigen Freundin – immer mein persönliches Highlight, wenn wir im Ländle unterwegs sind – fiel diesmal leider krankheitsbedingt kurzfristig aus. Dafür gab es drei gemeinsame „Essevents“. Das nachgeholte Geburtstagsessen für meinen Vater sowie ein gemeinsamer Weihnachtsbrunch mit meiner Familie und Pulled Pork mit den Eltern von davednb. Ich genieße beim Kochen immer, wenn ich in der Küche ruhig vor mich hinwerkeln kann – auch wenn ich bei meinem Vater hin und wieder von etwas merkwürdigen Gesprächen unterbrochen werde. Er so: “ Wo kommt der Bräter hin?“ Ich so: „Ich räum den gleich weg.“ Er so: „Aber stell ihn da hin, wo er hingehört. Sonst finde ich den nie wieder.“ Und trotzdem: Je älter unsere Eltern werden, desto wichtiger sind mir diese Besuche. Wer weiß, wie lange …

Vorbereitung auf den weihnachtlichen Familienbesuch

Vorweihnachtliches Telefonat mit meinem 82-jährigen Vater. Er so: Ich muss jetzt erst einmal den Umzug über die Bühne bringen. Ich so: Welchen Umzug? Er so: Nebenan ziehen morgen neue Nachbarn ein. Ich so: Hilfst du denn da?? Er so: Nein. Ich muss aber aufpassen, dass alles klappt. Ich stimme mich schon mal langsam auf die Gespräche während der Feiertage ein. ==== Hier könnt ihr diesen Beitrag in anderen sozialen Netzwerke teilen:

Die Woche in Stichworten

Eine wichtige Entscheidung getroffen. Fühlt sich wieder besser an. Buns & Sons im Laden Ein probiert. Sehr lecker war’s. Weihnachtsgeschenke verpackt. Reicht nun wieder mal für ein Jahr. Karnevalsuniform gekauft. Alaaf! Und jetzt noch die Weihnachtskarten … In dem Zusammenhang habe ich noch eine kleine, schon etwas ältere Geschichte aus meinem ersten Blog für euch :-) Davednb ist alles andere als ein begeisterter Weihnachtskartenschreiber. Entsprechend angespannt ist bei uns regelmäßig die Stimmung, wenn wir mit der Schreiberei beginnen. Ich so: Du hast die ganzen schönen Karten für Dich genommen! Er so: Dafür hast Du alle Weihnachtsmarken auf Deine Umschläge geklebt! Nachdem davednb mit den ersten Karten fertig ist, zückt er sein Adreßbuch. Ich so: Tsss, wie antiquiert. Ich hab alle meine Adressen in meinem Ipod. Kurze Stille, in der davednb gedankenverloren in seinem Adreßbuch blättert und ich auf meinen Ipod schaue. Ich so: Mist, mein Ipod ist abgestürzt.  Und davednb blättert weiter in seinem Adreßbuch, ein breites Grinsen im Gesicht.   ==== Hier könnt ihr diesen Beitrag in anderen sozialen Netzwerke teilen:

Rheinischer Hefezopf

Neulich entspann sich zwischen davednb, einer Freundin und mir eine lebhafte Diskussion, was eigentlich der perfekte Belag für einen schwäbischen Hefezopf ist. Nach davednb ist das Nutella. Oder Butter, wenn der Hefezopf ganz frisch ist. Aber niemals Butter und Nutella zusammen. Ich dagegen finde ja, wenn schon Fett, dann richtig, und esse Nutella daher grundsätzlich nur mit Butter drunter auf meinem Hefezopf. Oder dunkles Johannisbeergelee. Selbstverständlich auch das nur mit Butter. „Auf keinen Fall!“ meinte dagegen besagte Freundin. Ihrer Meinung nach kann man Hefezopf nur mit Honig essen. Mit Honig? Hab ich noch nie probiert, aber ich bin auch nicht so der Honigfan. Auf einen gemeinsamen Nenner kamen wir nicht, aber die Diskussion war mir Anlass genug, endlich mal wieder einen Hefezopf zu backen. Allerdings nicht nach dem schwäbischen Rezept meiner Schwiegermutter, denn wie das in der Generation so ist, gibt es kein vernünftiges Rezept dafür, man weiß doch auswendig, wie ein Hefezopf gemacht wird! Als sie auf mehrmaliges Bitten schließlich doch einmal versuchte, mir die Zubereitung aufzuschreiben, hatte ich nachher ein Rezept, bei dem auf der Zutatenliste zwar ein Ei stand, …

Echte Freunde?

Bei Testspiel fand ich einen interessanten Artikel über die FB-Seite des Anonymus.Kollektiv. Dass es sich bei dieser „Vereinigung“ nicht um die echte Anonymus-Bewegung handelt und auch in keinster Weise ähnliche Ziele verfolgt werden, hatte ich schon vorher gelesen. Interessant fand ich den auf der Testspiel-Seite verlinkten Service, mit dem man herausfinden kann, welche Facebook-Freunde die Seite von Anonymus.Kollektiv geliked haben. Gleich mal ausprobiert und trotz meiner sehr geringen FB-Freundezahl wirklich jemanden gefunden. Nun gut. In diesem Fall glaube ich tatsächlich an ein – wenn auch unnötiges – Missverständnis, das sich hoffentlich fix aufklären lässt, indem ich besagten FB-Freund darauf aufmerksam mache, was er da in Wirklichkeit geliked hat: Eine FB-Seite, die sich im AfD/Pegida-Umfeld tummelt und den Begriff „Lügenpresse“ benutzt. Noch interessanter fand ich allerdings den schon viel älteren Testspiel-Beitrag: Nach ähnlichem Prinzip kann man nämlich nicht nur nach FB-Freunden suchen, denen Anonymus.Kollektiv gefällt, sondern auch nach Personen, die bspw. die AfD oder NPD geliked haben. Oder auch Helene Fischer. Die ich zwar nicht mag, bei der ich aber doch deutlich toleranter wäre. Ok, zu Helene Fischer habe …

Angst davor, Angst zu haben.

Vor ein paar Jahren wurde bei uns eingebrochen. Am Schlimmsten daran war nicht der gestohlene Schmuck, auch wenn mein Hochzeitsgeschenk von davednb dabei war. Auch nicht mein Laptop. Das lässt sich alles wieder einigermaßen ersetzen. Auch nicht die Tatsache, dass Fremde meine Klamotten durchwühlt haben – das war mir sogar ziemlich egal. Am Schlimmsten fand ich die Angst davor, künftig immer Angst zu haben, wenn ich allein bin. Oder Angst, dass so etwas nochmal passiert, vielleicht auch mit schlimmeren Ausmaßen. Zum Glück kam es nicht so. Ich gehe heute genauso unbeschwert aus dem Haus wie früher und komme auch immer wieder unbesorgt zurück. Manchmal kommt die Erinnerung an den Anblick der eingeschlagenen Terrassentür wieder hoch. Aber doch ganz selten. Vor drei Jahren starb meine Schwester. De facto starb sie, weil sie Angst hatte, zum Arzt zu gehen. Sie ahnte, dass etwas nicht in Ordnung war, aber aus lauter Angst davor, ging sie nicht zum Arzt, der ihr möglicherweise noch hätte helfen können. Der Gedanke, wie viel ihr aus Angst entgangen ist, macht mich heute immer noch …

Refugees welcome – ein paar Infos

In letzter Zeit wurde und wird immer noch viel über die aktuelle Flüchtlingssituation geschrieben, es gibt zahlreiche sehr lesenswerte (und leider auch diverse richtig schlechte) Artikel zum Thema. Ich möchte hier gerne ein paar Links und Infos aufführen, die mir aktuell erwähnenswert erscheinen. — In unserem örtlichen Buchladen einzig und artig gibt es seit Kurzem eine ABC-Kiste. Man kann aus einem bedarfsorientierten Sortiment an Wörterbüchern auswählen, diese bezahlen und zur Verteilung geben. Tolle Idee, bei der man auf ganz einfachem Weg etwas Sinnvolles tun kann. — Morgen startet der Spenden-Express der KVB: Die KVB fährt mit einem Sonderzug durch die Stadt, an vier Haltestellen kann man Spenden abgeben, insbesondere für dringend benötigte Winterkleidung. In einer Liste wird aufgeführt, welche Sachen benötigt und gesammelt werden. Also räumt eure Kleiderschränke aus und schaut, was ihr vielleicht entbehren könnt. — Bei Stefanie Leo gibt es eine schöne Linkliste zum Thema „Deutsch als Fremdsprache“. Auf ihrem Blog findet man insgesamt den einen oder anderen guten Beitrag zum Thema. — In Düsseldorf wird von ein paar Bloggern am 14.11.2015 eine Bergische …

Zur Abwechslung mal ein paar Nählinks

Leider hat mein Nähzeugs in letzter Zeit eine ordentliche Staubschicht angesetzt. Mir macht Nähen nach wie vor Spaß, momentan fehlt mir immer die Zeit dafür und damit auch ein ein wenig die erforderliche Ruhe und Muße zum Nähen. Und für mein aktuelles Projekt – ein Sommerkleid *hüstel* aus einem toll gemusterten hellblauen Stoff – ganz profan einfach Wachspapier, um weiter zu machen. Dennoch halte ich immer die Augen auf, ob ich irgendwo interessante Links zum Thema nähen finde und mittlerweile haben sich ein paar davon in meiner Linkliste gesammelt, die ich hier mal vorstellen möchte. Ganz aktuell: Am kommenden Donnerstag, 29.10.2015 eröffnet in Köln Stoff und Stil. Ein Besuch könnte sich durchaus lohnen, wenn man sich dazu die Berichte von Dreikah und Pattydoo durchliest. Interessierte beachten in diesem Zusammenhang bitte auch den Verweis auf das bevorstehende Nähbloggerinnentreffen am 14./15.11.2015 in Köln. Beim Drehumdiebolzeningenieur findet man ja häufiger interessante Tipps und Tricks. Diesmal hat sie in ihrem Blog beschrieben, wie man sich Online-Schnittmuster im Ganzen statt einzeln auf A4-Seiten ausdrucken kann. Wenn man denn einen Plotter zur Verfügung hat. Tutorial: …