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Die Straßenküche lädt ein!

Seit Eröffnung des Laden Ein haben davednb und ich tatsächlich noch keinen Anbieter ausgelassen, zu lecker und verlockend war bisher alles, was die verschiedenen Köche zu bieten hatten. Diesmal war die Straßenküche an der Reihe, zur Abwechslung wieder im Rahmen eines organisierten Events zur Vorstellung des 2. Kochbuchs der beiden Jungs über homemade Streetfood.

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Ihr 1. Kochbuch über Burger und selbst gemachtes Fast Food steht bereits in unserem Bücherregal und wird gerne für Grillevents zu Rate gezogen. Mein Favorit daraus ist der Raw Marinated Coleslaw, ein Krautsalat aus Weißkohl, Möhren und Paprika. Für dessen Zubereitung hatte mir davednb extra Selleriesamen organisiert, ein Gewürz, das ich vorher nicht kannte, dessen Kauf sich jedoch absolut gelohnt hat und selbst meine Schwiegermutter begeisterte.

Aber ich schweife ab.

Die Straßenküche hatte ich auf dem Kölner Street Food Festival bereits kennengelernt und hatte dort mit großer Begeisterung Aubergine, Koriander und Schweinebauch verzehrt. Alles für sich eigentlich nicht so meins, in der von beiden Köchen gezauberten asiatischen Kombination einfach nur toll. Ich war schon damals sehr angetan von ihren Leckereien, das war für mich asiatische Küche noch einmal neu definiert und daher freute ich mich auch ganz besonders, dass ich ein signiertes Streetfood-Buchexemplar geschenkt bekam.

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So probierte ich mich durch verschiedene kleine Köstlichkeiten, angefangen beim bereits erwähnten niedrig gegarten Schweinebauch vom Duroc-Schwein mit Auberginenrelish und Koriander und weiter zu sensationell marinierten Chicken Wings. Das Rezept für diese Chicken Wings findet man in einem weiteren Kochbuch über Streetfood Pok Pok, das ich hier auch gleich mal empfehlen möchte.

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Zwischendurch durfte ich noch einen kleinen Happen Reis mit einem Relish für burmesischen Schweinebauch kosten, was auch schon ohne den Schweinebauch dazu einfach großartig schmeckte.

Als Nachtisch gab es noch ein feines Dessert, das mich endgültig von den Kochkünsten der Straßenküche überzeugte. So einfach wie es aussieht, so überraschend schmeckte es; die leichte Salzigkeit gab dem Reis mit der süßen Mango einen sehr feinen Akzent. Das Rezept findet ihr übrigens in dem neuen Streetfood-Kochbuch.

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Ich fände es ja ganz grundsätzlich toll, wenn es mehr Street Food Anbieter in Köln gäbe und wenn sich die Idee eines eigenen Ladens für den einen oder anderen Anbieter realisieren ließe. Im Fall der Straßenküche fände ich es sogar richtig cool, weil ich das Essen einfach toll finde und wir etwas in der Art heute in unserer Nähe noch nicht haben. Dafür wäre ich sogar auch mal bereit, nach Düsseldorf zu fahren, wenn es denn sein muss :-)

Die nächste Woche ist die Straßenküche noch im Laden Ein aktiv und wenn ihr es irgendwie einrichten könnt, möchte ich euch einen Besuch bei den Jungs ganz ausdrücklich ans Herz legen – es lohnt sich wirklich!

Meine Schwiegermutter, die von den Selleriesamen so begeistert war, hat übrigens auch schon Interesse an dem Street Food Kochbuch angemeldet.

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