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Frikadelle, Bulette, Fleischküchle ….

Karnevals- (Alaaf!) und erkältungs-(mimimi!)bedingt gibt es heute nur eins der angekündigten Rezepte aus meinem neuen Heimat-Kochbuch. Ich habe gestern zum 1. Mal Frikadellen selber gemacht! Ok, das Ergebnis ist noch etwas ausbaufähig, da ich zu blöd war, meine Mühle zum Zerbröseln des Brötchens richtig zu bedienen, da meine Mühle zum Zerbröseln des Brötchens irgendwie nicht richtig funktionierte und die Frikadellen am Ende etwas weich waren. Aber egal – lecker war’s. Und den Apfel-Zwiebel-Stampf dazu fand ich fantastisch!

Dann mal hier entlang zum Rezept bitte …

Als erstes werden ca. 650 gr mehlig kochende Kartoffeln und 1 große Gemüsezwiebel geschält, in kleine Stücke geschnitten und zusammen in Salzwasser weich gekocht. Dauert so ca. 25 min und die Zeit kann man prima nutzen, um die Frikadellen vorzubereiten.

Bei den Frikadellen habe ich die Menge für 4 Personen genommen, denn ein, zwei Frikadellen auf Vorrat im Kühlschrank schaden ja nie. Also habe ich erst einmal 100 gr Zwiebeln möglichst klein gehackt, damit die Frikadellen nachher nicht ganz so grobschlächtig daher kommen. Außerdem habe ich versucht, ein altes Brötchen (ein frisches geht natürlich auch, aber ich hatte gerade nur ein altes herumliegen) fein zu mahlen, da Würfeln wie im Rezept vorgegeben bei mir überhaupt nicht geklappt hat. Naja, das mit dem fein Mahlen auch nicht, daher waren meine Brötchenkrümel recht rustikal und beim Versuch, diese mit mehr Milch weicher zu bekommen und zu zerteilen, ist dann alles etwas breiiger geworden als gedacht.

Die Zwiebeln werden nun als nächstes in 1 EL Öl glasig gedünstet und anschließend mit 1/8 l Milch aufgekocht. Gut aufpassen, dass dabei die Milch nicht anbrennt! Dann wirft man die Brötchenbrösel in die warme Milch, bis daraus ein feiner Brei entsteht (und nicht wie bei mir eine klumpig-matschige Pampe …). In diesen Brötchen-Zwiebel-Milch-Brei kommen nun 600 gr Rinderhackfleisch, 1 Ei, 1-2 TL Senf und etwas Salz hinein, alles wird gleichmäßig zu einem kompakten Teig geknetet und letztendlich formt man daraus nach Belieben größere oder kleinere Frikadellen, die dann anschließend in 2 EL Butterschmalz 8-10 min in einer Pfanne gebraten werden. Ich hatte nur Butter zum Anbraten, was aber nicht so ganz zu empfehlen ist.

Da jetzt ja noch der Apfel-Zwiebel-Stampf zubereitet werden muss, bietet es sich an, die Frikadellen im vorgeheizten Ofen (ca. 80°) warm zu stellen.

Etwa 5 Minuten bevor die Kartoffeln und die Gemüsezwiebel richtig weich gekocht sind, kommen noch 1-2 ungeschälte, in Stücke geschnittene Äpfel mit ins Salzwasser hinein. Statt des im Rezept empfohlenen Jonagold hatte ich einen Boskop, der geschmacklich super passte. Beim nächsten Mal würde ich 2 Äpfel nehmen statt nur einen, da ich den apfeligen Geschmack im Püree ganz großartig fand. Wenn alles weich gekocht ist, gießt man das Wasser ordentlich ab, packt noch ordentlich (80 gr) Butter hinein und zerstampft alles mit einem Kartoffelstampfer zu einem groben Püree. Ich hätte ja vorher schwören können, da muss noch Milch hinzu, aber das Püree schmeckte so wie es war ganz ausgezeichnet. Ich hatte noch Schnittlauch zur Hand, den ich kurzerhand mit in den Topf warf. Passte perfekt.

Und irgendwann lerne ich auch, das Ergebnis ordentlich zu fotografieren, bevor mich der Hunger übermannt …

 

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