Essen
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Essen, Essen, Essen …

Es war mal wieder Street Food Festival in Köln auf dem Gelände von Jack in the Box und netterweise war ich wieder eingeladen, im Rahmen eines Bloggerrundgangs daran teilzunehmen. Mittlerweile hat Maike die Organisation desselbigen übernommen, wieder war es toll, insbesondere da viele neue Anbieter dabei waren. All die noch unbekannten Leckereien auszuprobieren war ein Erlebnis und wer danach nicht satt und kugelrund nach Hause geht, der hat etwas falsch gemacht :-)

Zunächst gab es einen feinen Kaffee bei der Kaffeefahrt, für einen Sonntag war es ja noch früh, da half leckeres Koffein beim Aufwachen. Schon wieder hatte ich allerdings versäumt, mir endlich mal Visitenkarten zuzulegen – beim nächsten Mal dann!

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Als nächstes überfielen wir im wahrsten Sinne des Wortes die Fix Würschtelbude, da der Zeitplan kurzfristig ein bisschen abgeändert werden musste. Klappte aber trotzdem super und die kurze Wartezeit überbrückten wir mit „Wer war schon mal dabei, wer ist neu, wer kennt wen ….?“ Und zur Belohnung fürs Warten gab es Hot Dogs mit deftigen Wiener Käsekrainern. Das war schon mal ein sehr netter Anfang.

Überraschend war für mich der nächste Stand, camilan mit balinesischen Häppchen. Ich war schon mal auf Bali, allerdings waren mir dort solche kleinen Köstlichkeiten leider gar nicht über den Weg gelaufen. Ohne Maike wäre ich ziemlich sicher an diesem Stand vorbei marschiert, da ich echt kein Tempeh-Freund bin und auch nichts Besonderes erwartet hatte. Das wäre definitiv ein Fehler gewesen! Ich kann leider nicht mehr genau sagen, was ich da alles gegessen habe, aber jeder Happen war eine kleine geschmackliche Überraschung und insbesondere die grünen Pfannkuchen mit Palmsirup drüber und Kokos drin hatten es mir angetan.

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Weiter ging es zum Waffel-Kartell, auf das mich Kaethe schon neugierig gemacht hatte

Das war großartig! Ich finde Ochsenbäckchen per se ja schon toll, die stehen viel zu selten auf dem heimischen Speiseplan. Probiert habe ich nur die herzhafte Variante, bei der die Waffeln aus Kartoffelteig hergestellt werden. Daneben gab es auch noch eine süße Waffelkreation, bei der die Waffeln durch Rote Beete schön knallig aussehen (aber eigentlich noch viel roter werden sollen, wie mir einer der Köche verriet), die ich allerdings nicht probiert habe. Sah aber auch vielversprechend aus.

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Bei Oriental Soul gab es einen leckeren Teller voll mit orientalischen Köstlichkeiten und danach gab es mein nächstes Highlight: Die Zimtschnecken von Kiki Lento – ich habe noch nie bessere gegessen! Ich kannte sie bereits vom Südstadt-Straßenfest (ich glaube, da habe ich damals gleich drei verdrückt) und vom Frühstücksmarkt im CBE. Aber auch wenn ich eigentlich lieber neue Sachen ausprobiere, kann man bei den richtig leckeren bekannten durchaus eine Ausnahme machen :-) Das Geheimnis dieses superfluffigen Teigs ist laut der sympathischen Bäckerin das besonders lange Kneten des Teigs. Ich habe hier nun auch ein Zimtschneckenrezept herumliegen, so dass ich demnächst mal ausprobieren werden, ob es alleine daran liegt.

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Als nächstes gingen wir zum Stand von Uwe Fechner, der wieder mit seinem Speisewagen dabei war und mich beim letzten Mal mit seinen tollen Kässpätzle begeistert hatte. Diesmal war er mit Bacon Bombs am Start, der Anblick alleine war schon spektakulär. Nachdem davednb und ich kürzlich Pulled Pork selber ausprobiert haben (worüber ich demnächst in einem separaten Blogeintrag berichten werde), wird das nächste Experiment in der heimischen Küche wohl eine solche werden. Das war lecker!

Eigentlich war ich ja schon längst satt, aber Pulled Duck mit feiner Honig-Trüffel-Marinade bei Jäger & Sammler wollte ich trotzdem noch ausprobieren. Und natürlich einen Strudel bei Poushe Strudel zum Abschluss – beides definitiv einen Besuch wert!IMG_5070 IMG_5083

Ich könnte hier noch eine ganze Weile weiter schwärmen, aber schon vom Schreiben bekomme ich langsam Hunger. Wer also noch nie beim Street Food Festival dabei war – geht da hin, es macht wirklich Spaß. Und mittlerweile hat sich das ganze so gut eingespielt, dass auch die Wartezeiten durchaus erträglich sind und sich alles schön über das Gelände verteilt. Und da die Anbieter mittlerweile auch immer gut durchrotieren, lohnt sich auch durchaus ein 2. Besuch. Und ein 3. und 4. :-)

Nächste Woche bin ich nun wieder unterwegs: Der von den Street-Food-Festival-Gründern neu eröffnete Laden ein im Agnesviertel (Blumenthalstr. 66) lädt ein und das Konzept klingt vielversprechend. Den Anfang machen Los Carnales, die wir mit ihren Leckereien bereits auf einem Street Food Festival kennenlernen durften. Ich freu mich darauf und werde berichten!

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