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Noch einmal Lamm – aber diesmal mit Möhren

Ich war etwas unentschlossen, was ich dieses Wochenende kochen könnte, irgendwie sagte mir kein Rezept so richtig zu, so dass ich mich letztlich von einem Gemüserezept von Jamie Oliver zu einer Eigenkreation inspirieren ließ, ein Möhrenpüree der etwas feineren Art. Aber ganz wie im Rezept beschrieben wollte ich es doch nicht machen, daher kommt hier meine eigene Variation.

Für 4 Personen nimmt man 500 gr Möhren, aber die Hälfte davon schien mir für davednb und mich doch irgendwie zu wenig, so dass ich es bei gut 500 gr beließ. Davon blieb nachher auch fast nichts übrig. Die Möhren schneidet man für das Püree in kleine Stücke und wirft sie mit 1 EL Zucker und einem Stück Butter in kochendes Salzwasser. Dazu gibt man außerdem einen kleinen Kräuterbund, der im Rezept aus Petersilie, Rosmarin, Thymian und einem Lorbeerblatt besteht und der später wieder aus dem Topf entfernt wird. Da ich gerade heute meinen Kräutergarten frisch bepflanzt hatte, schnitt ich munter Petersilie (glatte natürlich!), Thymian, Schnittlauch, Lorbeer und noch etwas, von dem das Etikett vom Topf abgefallen war und noch diverse andere Kräuter zusammen und warf alles in den Topf mit kochendem Gemüse.

Im Rezept wird nun eine ungeschälte Orange in Achtel geschnitten und mitgekocht. Ich habe ein einziges Mal in meinem Leben Kumquats gegessen und dazu sage ich nur: Das geht ja mal gar nicht! Das schmeckte wie …. naja, eben wie Orangen mit Schale essen. Meine Orange war daher geschält, wurde danach in einzelne Stücke geteilt und kam letztlich zusammen mit einer Knoblauchzehe genau so in den Topf. Laut Rezept sollten es sogar ein paar Knoblauchzehen sein, aber da ich morgen einen Termin mit meinem Vorstand habe, wollte ich mich doch lieber etwas zurückhalten.

Im Kühlschrank fand ich noch eine halbe Stange Lauch, die weg musste, und da ich fand, die könnte auch noch gut dazu passen, folgte diese der Orange und dem Knoblauch. Am Ende wurde noch ein wenig mit gemahlenem Kreuzkümmel gewürzt.

Sobald das Gemüse weich gekocht ist, gießt man die Flüssigkeit ab – und zwar ordentlicher, als ich das gemacht habe, mein Püree war leider etwas zu flüssig. Man kann sich auch ein wenig Flüssigkeit aufbewahren, falls das Püree zu fest sein sollte, aber bei mir war das nicht der Fall. Anschließend wird das Püree nach Belieben feiner oder grober gestampft. Bei mir blieben auch die Kräuter im Püree drin, lediglich den Rosmarinzweig habe ich entfernt, musste mir aber dennoch wegen ein paar versprengter Rosmarinnadeln Klagen von davednb anhören.

Am Ende wird alles noch nach Belieben mit Salz, grobem Pfeffer und Kreuzkümmel gewürzt. Das Püree war wirklich lecker – und außerdem auch noch einfach, schnell zubereitet und low carb :-)

Bei uns gab es übrigens für jeden ein Lammsteak dazu, das passte geschmacklich prima dazu. Nur meine Fotos sind absolut gar nichts geworden, die erspare ich euch diesmal lieber …

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