Sonstiges Zeugs
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Eventwoche Teil I (aka Bloggen im Tagebuchstil)

Vergangenen Sonntag saß ich vormittags auf dem Sofa und überlegte, ob ich es zeitlich einrichten kann, beim 18. WordPress-MeetUp im Startplatz vorbei zu schauen. Zu dem Zeitpunkt war mein Kalender für die bevorstehende Woche noch einigermaßen leer und ich wusste auch noch nicht, dass sich meine Zeitplanung für diese Woche im Laufe des Tages ziemlich verändern sollte. Daher sagte ich zu.

Zum Glück – denn das MeetUp hat wieder richtig Spaß gemacht, Fabian Niesen hat einen interessanten Vortrag über das Thema „Social Media Integration“ gehalten und die Diskussion am Ende des Vortrags fand ich kurzweilig und abwechslungsreich. Vielen Dank dafür an Fabian, an die Organisatoren und an alle anderen Teilnehmer/Teilnehmerinnen!

Ich fand die Vorstellungsrunde gut, so kann man doch viel besser einordnen, mit wem man es zu tun hat und vor allem gefällt mir sehr, wie neue Teilnehmer in die Gruppe aufgenommen werden. Ich war zum 2. Mal dabei und beide Male fiel mir auf, dass die Organisatoren neue Teilnehmer im Anschluss noch persönlich ansprechen. Ich fühle mich bei solchen Veranstaltungen ja schnell als Noob, aber wenn man so freundlich eingebunden wird, macht das den Einstieg gleich viel leichter. Vermutlich sind nicht immer alle Themen für jeden interessant; ich habe bspw. nicht unbedingt vor, Plugins zu programmieren. Möglicherweise ist die eine oder andere meiner Fragen auch zu themespezifisch. Ist aber eigentlich egal, denn hilfreiche Tipps kann man sich in der Runde trotzdem einholen und die Gespräche sind ebenfalls aufschlussreich. Manchmal kommt man erst in einer gemeinsamen Diskussion auf neue Fragen. Mir hat es jedenfalls auch diesmal gut gefallen und ich war sicher nicht das letzte Mal dabei.

Für den Mittwochabend hatte Davednb am Sonntag überraschend zwei VIP-Tickets für das Champions-League-Spiel in Leverkusen gegen Atlético Madrid gewonnen, indem er einen Tweet von playstation.de retweetete. So einfach kann es manchmal sein. Ok, Leverkusen erzeugt bei mir nun bei weitem nicht die gleichen Emotionen, wie der glorreiche Effzeh, aber es waren VIP-Tickets, es gab Essen und Getränke und damit für mich die Aussicht auf einen unterhaltsamen Abend. Und wie wir kurz vorher netterweise feststellen konnten, waren wir auch nicht die einzigen Kölner auf der VIP-Tribüne, sondern hatten den Abend über noch sehr nette Gesellschaft.

Eigentlich hatte ich mir nach dem desaströsen 5:0 vor einigen Jahren in Dortmund geschworen, nie wieder ein Auswärtsspiel zu besuchen, aber bei näherem Überlegen gilt diese Aussage wohl nur, wenn der Effzeh beteiligt ist. So hatte ich diesmal die Gelegenheit, ganz entspannt ein durchaus ansehnliches Spiel zu beobachten, freute mich, dass Leverkusen (Werkself!!) gewonnen hat und meine Nerven blieben weitgehend geschont.

Die wurden lediglich bei der An- und Abreise etwas strapaziert. Sollte ich bei nächster Gelegenheit auf dem Weg zum Rheinenergiestadion mal wieder über die KVB schimpfen, erinnert mich bitte daran, dass das alles noch viel schlimmer sein könnte. Wie in Leverkusen zum Beispiel. Mit dem Auto kann man nur bis zum P&R-Parkplatz Chempark fahren, weiter kommt man weder mit dem Auto noch mit der Straßenbahn. Stattdessen gibt es einen Shuttlebus, kostenlos zwar, aber die Busse sind noch überfüllter als die KVB in Köln. Ich stand mitten im Bus und hatte keine Gelegenheit, mich an irgendwelchen Haltegriffen festzuhalten. Stattdessen blieben mir nur die Oberschenkel meiner umstehenden Mitfahrer, um nicht in jeder Kurve unkontrolliert hin und her zu schwanken. Sehen konnte ich nichts, gefühlt fuhr der Bus noch einmal so lange, wie wir vorher schon von Köln nach Leverkusen benötigt hatten. Auf dem Rückweg ähnliches Spiel, hier hätten wir nur eigentlich noch richtig lange auf den Bus warten müssen, wenn wir uns nicht versehentlich (wirklich!) an der riesigen Warteschlange vorbei in den wartenden Bus geschoben hätten. Auf dem Parkplatz ging dann zunächst überhaupt nichts vorwärts, da alle praktisch gleichzeitig losfahren wollten. Spaß war das nicht und ich glaube, logistisch könnte man das besser lösen, als wirklich sämtliche Besucher über den exakt gleichen Weg ins Stadion und wieder hinaus zu schleusen. Das war aber auch das einzige, was ich zum Meckern finden konnte :-)

curry

VIP-Kram hin oder her – auf meine Stadionwurst musste ich trotzdem nicht verzichten.

Mehr zum Spiel mit allem Drum und Dran findet ihr bei davednb.

Donnerstag war wieder Treffen der Kölner Ironblogger in der Schreckenskammer, mittlerweile leider nur noch in recht kleiner Runde, aber nicht weniger unterhaltsam. Diesmal waren wir zu acht, nur sechs davon waren echte Ironblogger und es wird wohl langsam Zeit darüber nachzudenken, wie wir die Gruppe wieder etwas größer und aktiver gestalten können. Hier fand ich die Idee von Sleepy gar nicht so schlecht, vielleicht mal näheren Kontakt mit den Bonner Ironbloggern aufzunehmen, die wohl vor einem ganz ähnlichen Problem stehen. Und auf dem im Juni anstehenden Kölner WordCamp ein bisschen Werbung machen.

Freitagnachmittag machte ich mich mit Davednb auf den Weg ins Ländle, um am Samstag den krankheitsbedingt verschobenen Geburtstag meines Neffen nachzufeiern.  Ein kurzes Familienwochenende, was nicht wirklich im rechten Verhältnis zur erforderlichen Fahrtzeit stand, aber es war schön und Familie diesmal nicht gleich so geballt am Stück war durchaus mal sehr angenehm. Am Samstagnachmittag ging es auch schon wieder zurück nach Köln, wo wir den Rest des Wochenendes zu einem großen Teil auf dem Kölner Streetfoodfestival verbrachten. Toll war es, lecker war es. Aber darüber gibt es in Kürze einen eigenen Blogbeitrag :-)

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