Monate: Januar 2015

Warmer Bulgur Pilaw mit Lamm

In Istanbul hatte ich zu vielen Fleischgerichten eine warme Beilage aus grobem Bulgur, die ich sehr lecker fand, allerdings wusste ich ihren Namen nicht und kam intelligenterweise auch gar nicht auf die Idee, dass diese Beilage einen anderen Namen haben könnte als „warmer Bulgur“. Daher tat ich mich Zuhause ein wenig schwer, Rezepte zu finden, bis ich letztlich im MEZEler-Kochbuch von KochDichTürkisch über Pilaw gestolpert bin. Das war es! Warmer Bulgur, tssss … Das musste ich natürlich gleich mal ausprobieren, kompliziert ist es ja nicht. Man benötigt verschiedenes Gemüse, bspw. 1 Zwiebel und 2 Spitzpaprika, die man klein gewürfelt mit einer ebenfalls klein gehackten Knoblauchzehe in etwas Öl anbrät. Dazu gibt man 1 TL Salça* (ich habe mehr genommen) und 1 große Tomate, die ebenfalls gewürfelt wird. Gehäutet habe ich meine Tomate nicht, das finde ich irgendwie immer schade. Zum Gemüse kommen 180 gr grober Bulgur und 300 ml Wasser oder Gemüsebrühe, das Ganze muss nun etwa 20 Minuten kochen, bis der Bulgur weich genug ist. Meinen Pilaw habe ich natürlich mit gehackter Petersilie serviert, ich erwähnte …

Himmel & Ääd – leicht abgewandelt

Wie es sich für Schwaben – echte oder in meinem Fall zugereiste – gehört, hatten auch meine Eltern lange Zeit ein eigenes Baumgrundstück und demnach immer jede Menge Äpfel im Keller. Der eine Teil davon wurde gegen Apfelsaft eingetauscht, aus dem anderen Teil machte meine Mutter Apfelmus. Das weltbeste Apfelmus, ich habe noch nie besseres gegessen. Als kleines Kind war mein Repertoire an Speisen, die mir schmeckten, sehr übersichtlich, aber ich hatte für alles eine perfekte Notlösung: Was ich nicht mochte, wurde unter einem großen Berg Apfelmus versteckt. So ließ sich plötzlich auch Rosenkohl essen. Dadurch begünstigt hatte meine rheinische Mutter keinerlei Schwierigkeiten, mir einen ihrer Kindheitsklassiker näher zu bringen: Himmel & Ääd aß ich ganz von alleine, ich war quasi ein Naturtalent im Himmel & Ääd essen. Eine etwas modernisierte Fassung davon fand ich nach vielen Jahren erst bei Buddenbohm und Anke bzw. in meinem schon öfter zitierten Lieblingsbuch Deutschland vegetarisch wieder, was ich auch schon mal anlässlich des Besuchs meines plötzlich vegetarischen Patenkinds berichtet hatte. Bei uns gibt es dieses Gericht immer in einer leicht abgewandelten Variante: Mit Fleisch. …

Chicken Tikka Masala! Oder einfach Hühnercurry.

Die 4 Tage, die davednb und ich nach Silvester noch frei hatten, haben wir zum einen zum Chillen, zum anderen zum Kochen genutzt und dabei auch wieder ein paar neue Sachen ausprobiert. Eins dieser Experimente war ein Hühnercurry aus einem Kochbuch von Jamie Oliver Essen ist fertig. Das Buch habe ich vor langer Zeit mal geschenkt bekommen, aber noch sehr selten hinein geschaut, keine Ahnung warum. Dieses Mal war es jedenfalls ein Volltreffer: Das Gericht ist leicht nachzukochen, man braucht eigentlich nur ein paar passende Gewürze und schon ist ein sehr leckeres Essen fertig, das wir sicherlich wieder machen werden. Sinnvoll wäre es gewesen, ich hätte das Rezept zunächst einmal ganz durchgelesen, da das Fleisch  1/2 Stunde marinieren muss, bevor man überhaupt richtig mit dem Kochen beginnen kann. Nun gut, wir hatten ja frei, da sind wir auch mit den Essenszeiten etwas flexibler. Für die Joghurtmarinade benötigt man laut Rezept 6 Knoblauchzehen. So mutig war ich allerdings nicht, ich habe nur 2 genommen. Diese ganz nach eigenem Gusto mehr oder weniger große Menge Knoblauch reibt man zusammen mit einem Stück Ingwer und 2-3 …

Geh auf los!

Ich hatte schon länger mit dem Gedanken geliebäugelt und jetzt ist es (fast) soweit: Ich habe eine neue Website, kein olles Tumblr-Blog mehr, sondern endlich ein richtiges in WordPress. Oder wie ein Freund meinte: „Willkommen bei den erwachsenen Bloggern!“ Noch ist nicht alles so, wie ich es gerne hätte, ich hab noch einige Ideen und Veränderungswünsche. Mal schauen, ob ich alles verwirklichen kann, wie ich mir das vorstelle. Aber erst einmal bin ich möchtig stolz, dass ich das hinbekommen habe. Ok, ein bisschen mit Support durch @davednb, aber ganz viel habe ich selber gemacht. P.S.: Für den Ironbloggerbot habe ich damit nun künftig auch mal eine schöne Ausrede … P.P.S.: In einem alten Beitrag bin ich gerade über meine Aussage gestolpert, dass ich kein Foodblogger werde. Und nun habe ich eine Kategorie „Essen“ in meinem neuen Blog, tjanun …

Silvestergrillen 2014

Für das diesjährige letztjährige Silvester war Grillen bei Freunden geplant, für das noch ein paar Vorbereitungen getroffen werden mussten – jeder wollte etwas zum Essen beisteuern. Da wir erst am 30.12. nachts vom Kongress zurückkamen, blieb nicht allzu viel Zeit, so dass ich mich auf ein paar einfache, aber dennoch leckere Rezepte beschränkte. Den obligatorischen Zitronenkuchen für B., den ich schon einmal verbloggt hatte, kann ich mittlerweile fast im Schlaf, das leckere Flanksteak von yourbeef wurde ganz minimalistisch in einer Mischung aus Limette, Olivenöl und etwas Szechuanpfeffer mariniert. Außerdem gab es noch einen Nudelsalat (ja, Nudelsalat!), den ich nach einem Kartoffelsalat-Rezept von Chili und Ciabatta leicht abgewandelt habe. Statt Kartoffeln nehme ich für 4 Personen 500 gr Nudeln (Spirelli oder so, ganz nach Belieben), die restlichen Mengen sind bei mir immer so nur ungefähr und hängen eher davon ab, ob ich mehr Lust auf Apfel oder Cornichons habe. In etwa ist aber immer ein ganzer Apfel dabei (ich mag säuerliche Äpfel lieber), dazu eine rote Zwiebel und Cornichons in der Menge nach persönlichem Geschmack, gewogen habe …