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Das Mett muss weg!

Wie ich kürzlich schon erwähnt habe, lebe ich mittlerweile seit 13 Jahren in Köln. Wie ich hier ebenfalls schon geschrieben habe, hat es dennoch eine Weile gedauert, bis mir Köln ein richtiges Zuhause wurde und ich seine ganzen charmanten Eigenheiten lieben gelernt habe. Vom Karneval, vom FC und von ein paar anderen kölschen Besonderheiten habe ich in diesem Blog schon ausführlich erzählt. Halve Hahn ist längst keine Herausforderung mehr für mich und ich schaue natürlich auch immer nach, ob der Dom noch steht, wenn ich den Rhein überquere. Von meinem Zuhause aus sehe ich ihn leider nicht, daher wäre mein Wunschwohnsitz auch irgendwo auf der rechten Rheinseite, so zwischen Severins- und Hohenzollernbrücke. Da ist ja noch ausreichend freies Grün und ich hätte immer gute Sicht auf den Dom.

Ich bin schon ganz schön kölsch geworden und finde das auch richtig gut so.

Eine Sache war mir aber bisher absolut suspekt:

Das Mettbrötchen.

Bei Mettbrötchen muss ich augenblicklich an mein erstes Abteilungsfrühstück beim neuen Arbeitgeber vor 13 Jahren denken bzw. an den Rest des Tages, als die in einem Mülleimer des Großraumbüros versenkten Mettreste zusammen mit den frischen Zwiebeln friedlich vor sich hin stanken.

WI – DER – LICH!!!

Gestern war davednb wie üblich bei unserem Stamm-Metzger zum Einkaufen. Großer Andrang dort, es ist viel los vor Weihnachten, und so passierte es, dass die Verkäuferin seinem Wunsch nach einer Mettwurst versehentlich mit einer Zwiebel-Mettwurst nachkam statt mit dem üblichen gerauchten Mettwürstchen.

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Nun sind wir trotz aller Eingewöhnung im Grunde unseres Herzens immer noch ein wenig Schwaben geblieben, wir sind sparsam und werfen nichts unnötig weg, schon gar keine Lebensmittel. Die Zwiebelmettwurst musste zumindest mal probiert werden. Und siehe da – das war gar nicht so unlecker! Mir fiel wieder ein, dass es in meiner Familie früher auch häufiger diese verpackten Mettwürste gab, das muss wohl meine rheinische Mutter mit ins Schwabenland importiert haben. Auf jeden Fall könnte ich mir vorstellen, dass das nun doch ab und zu mal auf unserem Esstisch landet. Einfach nur mal so zur Abwechslung.

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