Monate: Dezember 2014

Mein 31C3 in ein paar Sätzen

Vom Kongress habe ich schon öfter auf Twitter oder hier in meinem Blog berichtet, er hat auch beim 3. Besuch seine Faszination für mich noch lange nicht verloren. Neben all den interessanten Vorträgen hier ist es aber vor allem die kreative Atmosphäre und der offensichtliche Ideenreichtum, die mich dabei so fasziniert. Ein paar neue Eindrücke in Kurzform: Als Kind oder mit Kindern kann man sich hier super die Zeit vertreiben: Computerspiele, Bällebad, Siebdruck, Stickmaschinen, Lasercutter, 3D-Drucker, Retro-Spielekonsolen … umfangreiches Programm ist geboten (mit 7-jährigem Testkind qualitätsgesichert). War letztes Jahr im Vorfeld für mich eher der Eindruck, die schlechten Nachrichten sind bekannt, die Fakten liegen auf dem Tisch, wurden wir diesmal eines Besseren belehrt, die schlechten Nachrichten sind noch längst nicht alle raus. Und ich bleibe immer wieder ratlos an der Frage hängen, was ich tun kann und wie ich mit dem Gefühl umgehe, dass es ohnehin nichts nutzt. Meine Englischkenntnisse haben sich was das Zuhören und Verstehen angeht trotz englischem Fernsehen nicht signifikant verbessert. Mit dem Zuhören hab ich allerdings auch im Deutschen öfter mal …

Das Mett muss weg!

Wie ich kürzlich schon erwähnt habe, lebe ich mittlerweile seit 13 Jahren in Köln. Wie ich hier ebenfalls schon geschrieben habe, hat es dennoch eine Weile gedauert, bis mir Köln ein richtiges Zuhause wurde und ich seine ganzen charmanten Eigenheiten lieben gelernt habe. Vom Karneval, vom FC und von ein paar anderen kölschen Besonderheiten habe ich in diesem Blog schon ausführlich erzählt. Halve Hahn ist längst keine Herausforderung mehr für mich und ich schaue natürlich auch immer nach, ob der Dom noch steht, wenn ich den Rhein überquere. Von meinem Zuhause aus sehe ich ihn leider nicht, daher wäre mein Wunschwohnsitz auch irgendwo auf der rechten Rheinseite, so zwischen Severins- und Hohenzollernbrücke. Da ist ja noch ausreichend freies Grün und ich hätte immer gute Sicht auf den Dom. Ich bin schon ganz schön kölsch geworden und finde das auch richtig gut so. Eine Sache war mir aber bisher absolut suspekt: Das Mettbrötchen. Bei Mettbrötchen muss ich augenblicklich an mein erstes Abteilungsfrühstück beim neuen Arbeitgeber vor 13 Jahren denken bzw. an den Rest des Tages, als die …

Irgendwas mit Quitte

Eigentlich hätte es heute Enten-Quitte-Spieße mit Rotkohlsalat geben sollen. Da ich aber nur mein kleines iPhone zur Verfügung hatte, kam das Lesen des Rezepts ein wenig zu kurz. Das hier ist das Ergebnis – lecker war’s! So ganz grob nach http://www.vox.de/rezepte/anzeigen/index/sendung/grilldenhenssler/rezept/502039/Ente-und-Quitte-am-Spiess-mit-Rotkohlsalat-und-Pinienkernen-Melanie-Mueller

Es weihnachtet sehr ….

Seit 13 Jahren wohnen davednb und ich in Köln, eine ganz schöne lange Zeit ist das mittlerweile schon. Trotzdem haben wir es bisher nie geschafft, einen Weihnachtsbaum aufzustellen, auch nicht seit wir in unserem eigenen kleinen Haus wohnen. Die Familien wohnen beide weiter weg und noch reisen wir jedes Jahr über die Feiertage gen Süden, um alle zu besuchen. Somit ergab ein eigener Weihnachtsbaum bisher nie so richtig Sinn. Eigentlich. Dieses Jahr hatten davednb und ich beide etwa zeitgleich die Idee, dass doch nichts dagegen spricht, einen Weihnachtsbaum schon während der Vorweihnachtszeit aufzustellen. Ok, der eine oder andere mag jetzt entsetzt aufschauen und sagen: Wie denn – VOR WEIHNACHTEN!!?! Aber verboten ist es nicht. Eigentlich sogar sehr schön, wenn man Weihnachten nicht Zuhause ist und es daher irgendwie im eigenen Heim nie so richtig weihnachtlich ist. Somit stand fest: Wir brauchen einen Baum. Vor Weihnachten! Gesagt, getan und am 2. Advent stellten wir feierlich unseren Baum auf. Krumm ist er, klein und dick. Aber er passt zu uns. Also in unser Wohnzimmer, meinte ich. Während wir …

The Bird

Ich bin ein großer Burgerfan und habe zumindest in Köln schon einige Burgerläden ausprobiert. Auch selbstgemachte Burger gab es schon verschiedentlich bei uns, inklusive Bun und in verschiedenen Variationen. Gestern war ich nun zum 1. Mal im The Bird, dessen Karte mir schon beim Lesen den Mund wässrig machte. Es geht hier definitiv ums Fleisch, das spielt hier die Hauptrolle. Alles drumherum ist eigentlich nur nettes Beiwerk. Es gibt zwar auch einen vegetarischen Burger, aber ich denke als Vegetarier wäre The Bird nicht das Restaurant 1. Wahl für mich. Die Lokation ist sehr ansprechend gestaltet, mir gefiel es richtig gut und im Gegensatz zu allen anderen Burgerläden kann man hier reservieren. Das habe ich mir in der Fetten Kuh schon des öfteren gewünscht … Die Bedienung ist sehr fröhlich und freundlich, es macht Spaß, dort seinen Burger zu verspeisen. Die großen Mayo- und Ketchupflaschen sowie die Rolle Küchenpapier, die – vorausschauend – auf jedem Tisch stehen, sorgen mit für eine lockere Atmosphäre. Es ist ausdrücklich gewünscht, die Burger mit den Händen statt mit Messer und …