Monate: September 2014

Im Großen Basar von Istanbul

Wenn man den Großen Basar in Istanbul von Norden her ansteuert, findet man sich schon vor dem eigentlichen Basar in einem Gewirr kleiner, verwinkelter Straßen wieder. Hier reiht sich Geschäft an Geschäft, die meisten davon sind mehr eine Art Garagenladen, das Sortiment der einzelnen Händler ist faszinierend und  mit den Läden, wie wir sie von Zuhause kennen, überhaupt nicht vergleichbar. Jeder dieser Läden hat sich offensichtlich auf eine ganz besondere Nische spezialisiert. So findet man hier Geschäfte bspw. nur für bunte Verpackungen losen Tabak Shishas Ohrringe und Ketten Haarspangen Knallfolie (!) Luftballons Teegläser Badeschwämme Spielzeugautos Gewürze Aufkleber Messer Knöpfe Waffen Backzubehör Dekokram zur Geburt Handtücher Einweggeschirr Tee Graue Pullunder Kochkleidung Rosenkränze Kleiderständer Nieten und Unterlegscheiben Metallketten Kupferkessel Gürtel und noch Vieles mehr. Und das bevor man den eigentlichen Basar überhaupt betreten hat. In einem dieser Läden – er war offensichtlich spezialisiert auf scheussliches Plastikspielzeug – entdeckte davednb einen pinkfarbenen Zauberstaub mit einer Blüte oben drauf, die sich per Knopfdruck öffnen ließ und “Gangnamstyle” schepperte. Vorsorglich gab es einen Kaufstopp, um zu vermeiden, dass liebe Menschen …

Istanbul – eine Kurzübersicht

Nach 3 Tagen ist Istanbul für mich eine Stadt – in der Katzen allgegenwärtig sind und die Einwohner ihnen Futter und Wasser hinstellen – in der man spätestens nach 10 Metern wieder etwas zum Essen findet: türkisch, kurdisch, syrisch … – in der fremde Menschen einem helfen möchten, sobald man nur mal ratlos kuckt oder sich zu dritt über ein Smartphone beugt – in der immer Menschen auf den Straßen sind und das auch nachts – in der man von fast jedem Punkt aus Wasser sehen kann – der unzählbaren Moscheen und in der der Muezzin heute elektronisch 5x am Tag die komplette Stadt beschallt – in der man irgendwie immer am Fuß eines Hügels steht, den man hochlaufen muss – in der es immer laut ist und in der ständig irgendeiner schreit (und ich meine nicht den Muezzin, der schreit nicht, der ruft) – in der man Taxifahrern den Weg erklären muss – … (To be continued).

Holländischer Stoffmarkt in Leverkusen

Vom holländischen Stoffmarkt hatte ich schon einmal erzählt. Dieser fand am 13.8.2014 wieder in Leverkusen statt. Diesmal hatte ich einen klaren Auftrag, ich brauchte schönen Jerseystoff für Kinderhosen im Doppelpack. Mein Schwager und seine Frau waren Anfang des Jahres Eltern von Zwillingen geworden und ich wollte den beiden Mädels gerne etwas nähen. Allerdings lud das Wetter überhaupt nicht zu einer Rollerfahrt ein, so dass ohne Auto nur Cambio in Frage kam. Um 10.58 – ich saß gerade mal im Schlafanzug auf dem Sofa – warf ich daher einen müden Blick auf die Website, nur um festzustellen, dass das einzig freie Auto an unserer Station von 11 – 13 Uhr verfügbar war. davednb: Das schaffen wir! Ich bin noch nie so ungeduscht, unfrisiert und ungestyled aus dem Haus gegangen, aber die Zeit hat tatsächlich ausgereicht, den Wagen um 12.55 Uhr wieder an der Station abzustellen. Inklusive erfolgreichem Shoppingbummel auf dem Stoffmarkt und zeitaufwändiger Parkplatzsuche in Leverkusen. Mit meiner Ausbeute war ich dann auch sehr zufrieden. Den Schnitt für diese Hosen hatte ich schon bei meinem letzten …

Streetfoodfestival im Odonien

Es ist wieder Sonntag und auch diese Woche über war volles buntes Programm angesagt, aber meinen wöchtlichen Ironbloggerbeitrag möchte ich gerne noch leisten und ein paar Worte zum Streetfoodfestival im Odonien schreiben. Ja, wir haben eine Ewigkeit gewartet, bis wir endlich reingelassen wurden, es dürften knapp zwei Stunden gewesen sein, die ich – zum Glück in sehr netter Gesellschaft – mit knurrendem Magen vor dem Eingang stehen musste. Hat ja letztlich auch mit den erhöhten Auflagen zu tun, die das Odonien nach längeren Diskussionen mit der Stadt erfüllen muss. Ich würde sicherlich nicht überall zwei Stunden warten, bis ich eingelassen werde und am Samstag war es schon irgendwann grenzwertig. Aber ich mag das Odonien sehr, es ist ein wunderschöner Ort und für mich ein ganz typischer Teil von Köln. Eine Schließung hätte ich wirklich schlimm gefunden. Zum Glück kam es nicht so und nun musste ich halt zwei Stunden warten. War nachher auch egal. Mir hat es richtig gefallen. Auch wenn wir so spät kamen, dass es bei Buns & Sons leiderleiderleider kein Pulled Pork mehr gab. Hätte es …