Essen, Kölsches
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Supperclubs beim Summer of Supper

Über den Summer of Supper im Marieneck ist schon in verschiedenen anderen Blogs sehr begeistert und umfangreich geschrieben worden. davednb und ich haben gleich zwei Supperclubs besucht: Mitte Juli den Magic Garden Supper Club und Anfang August die Abschlussveranstaltung Kappesklub ft. pastaciutta. Beide Supperclubs waren vom Essen her toll, der Verlauf des Abends war doch irgendwie unterschiedlich.

Beim Magic Garden Supper Club war außer uns offensichtlich nur noch eine einzige weitere Twitterin dabei. Ich selber hatte blöderweise mein Smartphone vergessen, daher gibt es von mir auch keine Bilder. Blogbeiträge habe ich bisher überhaupt keine gefunden. Das Menü war toll, meine Highlights waren zum einen die Erbs-Minz-Ravioli mit dieser feinen Kombination aus Erbspüree und Pasta – ich bin einfach ein ganz großer Erbsenfan. Zum anderen das Hauptgericht – unter dem Namen “Aus dem Garten as we get it” konnte man sich ja alles Mögliche vorstellen. Tatsächlich handelte es sich um eine tolle Kombination aus verschiedenen Bohnen und bis dahin hätte ich nie gedacht, dass ich Bohnen so lecker finden kann. Ganz außer Konkurrenz lief aber das Desert, eine Stachelbeertarte. Ich mag keine Stachelbeeren, wieso sollte ich Obst mit Stacheln essen, das außerdem auch noch sauer schmeckt. Probieren musste ich natürlich trotzdem, alles wird gegessen, und was soll ich sagen – diese Tarte und dazu das feine Buttermilcheis (das eigentlich ein Joghurteis war, aber wurscht) schmeckte einfach GROSS – AR – TIG! Die will ich auch mal nachbacken, wenn ich ein passendes Rezept dafür finde. Toll war übrigens die Idee, dass man zwei der Gänge – die Vorspeise und den Käseteller – mit seinem Gegenüber teilt. Wenn man nicht gerade seinen eigenen Partner gegenüber sitzen hat, kommt man so schon ganz leicht mit jemandem, den man noch nicht kennt, ins Gespräch. Denn natürlich musste mein Tischgegenüber irgendwie reagieren, als ich mit meiner Gabel und den Worten “Ich komme aus einer Großfamilie – ich teile NIE!” mein Essen verteidigen wollte.

Aus dem Garten “as we get it” (von davednb zur Verfügung gestellt):image

Stachelbeertarte und ButterJoghurteis (von davednb zur Verfügung gestellt):

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Es wurde ausgiebig geplaudert, aber mir fiel auf, dass netzwerken ohne Twitter, Blog, von mir aus auch Facebook gar nicht so einfach ist. Man unterhält sich einen Abend lang gut und angeregt, aber dennoch gebe ich am Ende nicht meine Telefonnummer raus und sage “Lass uns telefonieren”.

Das war beim 2. Supperclub ganz anders, hier war die Twitterer-/Bloggerdichte deutlich höher. Am Ende kannte ich verschiedene neue Twitterer/Blogger und im Netz findet man tolle Blogbeiträge, bspw. von Foodina, mit der ich mich leider nicht unterhalten habe. Oder von Käthe, über deren Blogbeitrag ich mich ganz besonders gefreut habe und die eine ganz tolle Tischnachbarin war. Oder von Nata selber, die mit ihrem feinen Essen überhaupt ganz wesentlich dafür gesorgt hat, dass es so ein toller Abend war. Oder von Arthurs Tochter, die neben ihrer Begeisterung für das leckere Menü auch schön beschreibt, wann man zu einem Supperclub gehen sollte – nämlich wenn man neben dem Essen auch Lust auf Kommunikation und Austausch hat – und wann besser nicht. Moey’s Kitchen bloggt hoffentlich noch :-) Mit Julia von loeffelgenuss haben wir uns am Ende des Abends noch sehr angeregt unterhalten – auch hier hoffe ich noch auf einen schönen Bericht. Zufällig gab es auch bei diesem Supperclub ein Gericht aus lauter Bohnen und auch diesmal war es interessanterweise mein Favorit. Muss wohl öfter was mit Bohnen kochen! Toll war auch das Hauptgericht aus Kartoffeln, Schweinefleisch, Endiviensalat und Crystal Speck, einem spannenden Gewürz, das nach – tadaaa! – Speck schmeckte. Lecker! Hätte mir vielleicht noch jemand erklären können, dass es offensichtlich typisch rheinisch ist, alles untereinander zu mischen, statt nebeneinander zu essen. Wobei …. hätte ich eigentlich von meiner rheinischen Mutter her wissen können, die hat das auch immer so gemacht.

Bohnen, Bohnen, Bohnen:

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Schwein, Endivie, Kartoffeln – für ein Foto war es leider zu spät ….:
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