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Mit dem Fahrrad durch Palma

Auto fahren und insbesondere das Parken machen in Palma noch weniger Spaß als in der Kölner Innenstadt. Die Straße, in der wir wohnen, ist gerade mal zwei Autos breit, die Hälfte davon wird schon von den parkenden Autos belegt. Normalerweise parke ich seitlich rückwärts ein wie eine Eins, aber hier habe ich es direkt nach dem 1. Versuch aufgegeben, da in der engen Gasse überhaupt kein Platz zum Ausscheren ist. Nachdem wir glücklich einen Parkplatz gefunden hatten, war der Beschluss schnell gefasst: Das Auto bleibt stehen und wir bewegen uns nur noch mit den geschickterweise von unserem Vermieter bereit gestellten Rädern fort. Das macht in Palma auch richtig Spaß, denn ähnlich wie in Köln ist hier alles schön flach, so dass man gut vorwärts kommt. Und wenn doch eine Straße mal etwas zu steil ist mit einem Mehrgang-Fahrrad, dessen Schaltung leider im höchsten Gang den Geist aufgegeben hat, kann man notfalls auch mal ein Stück schieben. Zur Vorsaison kommt man aber selbst durch die engen Fußgängerzonen der Altstadt noch gut hindurch, wenn einem nicht gerade eine Demo entgegen kommt. Auf Fahrradklingeln reagiert hier übrigens kein Mensch, daher war es auch egal, dass ich nach einer heftigen – vergeblichen – Klingelattacke den Klingelknopf abgerissen habe. Eine Frage bleibt für mich noch ungelöst: Warum parken alle Anwohner in diesen engen Straßen auf der linken Seite, statt auf der rechten? So würden sie sich das unwürdige Ein- und Aussteigen über den Beifahrersitz ersparen …

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