Sonstiges Zeugs
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Die Woche in 3 Adjektiven

Abwechslungsreich:

Das bunte Freizeitprogramm setzte sich auch diese Woche weiter fort: Letzte LitCologne-Lesung für dieses Mal mit Miriam Meckel, Frank Rieger und leider, leider kurzfristig ohne Constanze Kurz, auf die ich mich eigentlich sehr gefreut hatte. Ich unterhielt mich vorher noch mit einer Kollegin, die Tickets für die gleiche Lesung hatte. Was wir aber nicht direkt bemerkten, die Lesung sprach offensichtlich sehr unterschiedliche Zielgruppen an:

Sie so: Ich geh Donnerstag zu einer Veranstaltung mit Miriam Meckel.
Ich so: Ich habe für den gleichen Tag Tickets für Constanze Kurz und Frank Rieger.

Wir waren beide top vorbereitet.

Aber die Lesung, die eigentlich mehr ein Interview war, fand ich spannend. Auch wenn ich mir einen anregenderen Moderator gewünscht hätte, der dem ganzen einen runderen Rahmen gibt und nicht nur versucht, die beiden Interviewpartner in die Ecke des Optimisten bzw. Pessimisten zu drängen, ob es nun passt oder nicht.

Nebenbei war ich seit gefühlten Jahrhunderten wieder mal wieder im Fitnessstudio, aber dazu mehr unter “anstrengend”, mehrmals zur Massage (ebenfalls siehe “anstrengend”), ein wie immer sehr witziger und unterhaltsamer Besuch bei D. stand auf dem Programm und Samstag natürlich der FC  bzw. das Spiel gegen Aalen. Hmpf. Was das angeht, warte ich noch auf den Blogbeitrag vom 4. Offiziellen, ich will da gar nicht mehr viel zu sagen. Das Spiel passte zum Wetter und zu diesem tristen Samstag. Zur Entschädigung bzw. zum Aufwärmen gab es danach vietnamesische Küche im Restaurant Lu, neu entdeckt und für lecker befunden in der Nähe vom Zülpicher Platz (ich empfehle, beim Öffnen der Website euer Laptop/Smartphone/Tablet vorsorglich auf stumm zu stellen). Shoppen war noch angesagt, aber dazu hatte ich Samstag Nachmittag dann irgendwann einfach keine Lust mehr, ich wollte nur noch heim aufs Sofa.

Anstrengend:

Die letzten Wochen waren voll. Privat und beruflich kamen viele Dinge auf einmal, gar nicht einmal schlimme Themen, einfach nur viele, und momentan sieht das nicht so aus, als würde es in nächster Zeit anders werden. Irgendwie bin ich gerade ziemlich müde, schlafe nicht so toll und merke, dass ich mich ein bisschen um mich kümmern muss. Also wurde endlich der schon länger reifende Plan umgesetzt, wieder Yoga zu machen, etwas was mich einerseits eigentlich eher langweilt, andererseits aber trotzdem zur Ruhe kommen lässt und entspannt. Und wider Erwarten hat der 1. Kurs Spaß gemacht, weil die Gruppe und die Trainerin sehr nett waren. Da geh ich wieder hin! Und für meine Schulter, die mich seit einigen Wochen ziemlich stresst, gab es thailändische Massage. Fühl mich gerade, als wäre ein Traktor über mich hinweg gerollt. Aber es wird besser.

Emotional:

Ein Bekannter erzählte mir kürzlich in einem Gespräch, dass vor 20 Jahren seine Schwester ganz plötzlich gestorben sei. Dieser Satz traf mich völlig unvorbereitet und ich bekam in dem Moment kein Wort mehr heraus. Die Ereignisse der letzten 1,5 Jahren waren schlagartig wieder so präsent, dass ich sofort losgeheult hätte. Im Nachgang ergab sich daraus aber ein sehr persönlicher Schriftwechsel per Mail, über den ich mich richtig gefreut habe, weil er mir gut tat.

Das klingt jetzt negativer als es letztlich war und einiges davon ist ja selbst von mir so gewählt. Aber ein bisschen weniger Programm wäre in nächster Zeit vielleicht nicht ganz verkehrt.

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