Kölsches, Kreativität, Sonstiges Zeugs
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Bloggen im Tagebuchstil – die Kurzfassung

Wochenrückblick so etwa vom 8.3. – 16.3.2014

Die letzten Tage waren so vollgepackt, dass ich mich ein wenig beeilen muss, um die wöchentliche Deadline der Ironblogger einzuhalten.

Über das letzte Wochenende hatte davednb schon geschrieben, das erspare ich mir jetzt. Meine letzte Woche war ein wenig “genderlastig”, wenn man das so sagen kann. Zum Teil passierte das eher unbewusst. Ganz bewusst war allerdings die Teilnahme an einer Diskussionsrunde des Frauen-Netzwerks meines Arbeitgebers, das sich langsam zu finden beginnt, worüber ich hier in diesem Blog aber nicht zu ausführlich berichten möchte. Ganz generell habe ich den Eindruck, dass es uns häufig leichter fällt, Schlechtes zu beklagen, als konkrete Forderungen zu stellen. Aber das gilt nicht unbedingt nur für Frauen :-)

Mittwoch stand ein Konzert auf dem Programm, Franz Ferdinand im Palladium mit Freunden, für mich eigentlich kein typisches Konzert und auch von der Location her schon fast einen Tick zu groß für meinen Geschmack, aber das Konzert war richtig gut und der KStA berichtete sehr positiv.  Ich höre durchaus gerne mal etwas anderes als elektronische Musik und passe auch sonst hoffentlich nicht zu leicht in eine bestimmte Schublade :-)

Freitag gab es musikalisches Kontrastprogramm mit V., aber zuerst einmal thailändisches Essen im Pik Thai, an dem wir schon häufiger vorbei gelaufen waren und trotz der ungewöhnlichen Lage direkt neben einem Parkhaus schon längst einmal probieren wollten. Das Essen war allerdings eher mäßig, zum Draußen sitzen – was am Mittwoch noch möglich gewesen wäre – lädt die Terrasse leider gar nicht ein, da man dort direkt neben der Parkhauseinfahrt sitzt und auch die Bedienung war nicht unbedingt extrem aufmerksam. Drinnen ist es ok, für mich typisch asiatischer “Charme”, aber Thai-Restaurants gibt es meiner Meinung nach bessere in Köln. Nach dem Essen ging es ins Gloria zu Darkside: Hohe Hipster-Quote, insgesamt recht chillige Musik, für ein Konzert zumindest im Stehen irgendwann zu lange (oder wie V. meinte: “Mir reicht das jetzt …”), aber für einen relaxten Sonntag Morgen gut geeignet. Ein paar Leute vor uns tanzten dennoch sehr ekstatisch zu der meistens eher ruhigen Musik und wir fragten uns, wie sie sich wohl zu schnellerer Musik verhalten würden.

Gestern (Samstag) fand das 1. BLOGST-BarCamp in Köln statt, das zu meiner Überraschung bis auf drei Ausnahmen nur von Frauen besucht wurde (die nicht bewusst geplante Frauenveranstaltung). Könnte ggf. an der Themenstellung der Veranstaltung liegen, die doch hauptsächlich auf die Bereiche Mode, Einrichtung und Gestaltung, sowie Essen und Ernährung abzielte und praktisch kaum Techi-Nerd-Kram beinhaltete. Also raus aus der Filterbubble :-) Es war ein bunter Tag mit fünf abwechslungsreichen Sessions, vielen neuen Leuten, ein paar schon etwas bekannten, verschiedensten Gesprächsthemen und regem Austausch untereinander – genau wie ich mir das vorgestellt hatte :-)

Richtig gut gefiel mir gleich die 1. Session Sketch Attack von Frau Hölle aus Kölle, die auf sehr erfrischende Art vermittelte, wie man Sketch Notes erstellt. Die dabei entstandenen familieninternen Verwerfungen konnten davednb und ich mittlerweile auch wieder klären.

Ganz großartig fand ich das Speeddating – das hätte ich sehr gerne mit allen gemacht, es waren lauter tolle Leute dabei, mit denen ich sonst nie so schnell ins Gespräch gekommen wäre! Vielleicht konnte ich ja sogar jemanden für die Kölner Ironblogger begeistern :-) Sehr schöne Bilder zur Veranstaltung gibt es bspw. bei DieSteph; die Futterqueen hat sogar schon heute Nacht fleißig über das Event gebloggt. Herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal an die beiden Veranstalterinnen Ricarda und Clara!

Nach einer leckeren – weitaus besseren thailändischen – Stärkung im Krau Thai ging es auf die MS Rheinenergie zu unserer 1. LitCologne Veranstaltung dieses Jahr, nachdem Arundhati Roy am Mittwoch leider ausgefallen war. Die Schlange vor dem Schiff reichte fast bis Rodenkirchen und ich fragte mich, seit wann die da schon alle standen. Den Typen hinter mir, der die gesamte halbe Stunde vor Einlass in düstersten Prognosen versank, weil so viele Leute unmöglich auf das Schiff passten, hätte ich keine Minute länger ertragen wollen. John Niven zusammen mit Bela B. und Nagel machten ein tolles Programm und passten auf der Bühne richtig gut zusammen. An ihnen lag es nicht, dass ich zwischendurch immer wieder einnickte – ich war einfach unendlich müde ….

Heute war nun ein wenig Wellnessprogramm bei unserem thailändischen Massagestudio angesagt, nachdem meine Schulter seit einer Weile Probleme macht und auch nicht aufhören will damit. Der Effekt beim Massieren ist ja immer, dass mir hinterher so viele Stellen weh tun, dass eine bestimmte gar nicht mehr ins Gewicht fällt. Heute Abend gibt es noch einmal Kultur mit Gavin Extence (den ich nicht kenne) und Bjarne Mädel (den ich natürlich kenne aus der wunderschönen Serie Tatortreiniger). Heute bin ich auf jeden Fall ausgeschlafener :-)

Ach ja, und Impfen war ich auch noch. Mimimi!

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P.S.: Ja, meine Bilder sind leider nicht so toll, da kann ich noch lernen … :-)

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