Monate: März 2014

Stoffmarkt Holland

Aber nicht in Holland, sondern in Leverkusen-Opladen. Da war ich noch nie, aber dieses Wochenende war ich auch schon in Aachen und Niedermerz, da kann sich Opladen problemlos einreihen. Heute war dort holländischer Stoffmarkt, von dem ich zwar schon häufiger gehört, aber noch nie Gelegenheit hatte hinzugehen. Es hat sich wirklich gelohnt! Eigentlich hatte ich – mal wieder etwas unvorbereitet – einen kleinen übersichtlichen Markt erwartet, tatsächlich waren es aber bestimmt über hundert Marktstände mit einer Riesenauswahl verschiedenster Stoffe in allen möglichen Farben und Varianten, dazu jede Menge Nähzubehör von Knöpfen über Bündchen bis zu hübschen Saumbändern und Schnittmustern etc. Bin ich einerseits schnell überfordert von einem solchen Angebot, weckt es andererseits bei mir jede Menge Kreativität und die Lust, sofort etwas Neues auszuprobieren. So ließ ich mich dann doch ganz schnell von Preisen und Auswahl verleiten, mehr einzukaufen, als ich ursprünglich gedacht hatte. Der gleichzeitig stattfindende Kreativmarkt im Schloß Morsbroich tat noch sein Übriges, meine gerade etwas brachliegende Nählust wieder anzustacheln. So werde ich wohl die nächsten Abende mal wieder an der Nähmaschine verbringen – Material …

Die Woche in 3 Adjektiven

Abwechslungsreich: Das bunte Freizeitprogramm setzte sich auch diese Woche weiter fort: Letzte LitCologne-Lesung für dieses Mal mit Miriam Meckel, Frank Rieger und leider, leider kurzfristig ohne Constanze Kurz, auf die ich mich eigentlich sehr gefreut hatte. Ich unterhielt mich vorher noch mit einer Kollegin, die Tickets für die gleiche Lesung hatte. Was wir aber nicht direkt bemerkten, die Lesung sprach offensichtlich sehr unterschiedliche Zielgruppen an: Sie so: Ich geh Donnerstag zu einer Veranstaltung mit Miriam Meckel. Ich so: Ich habe für den gleichen Tag Tickets für Constanze Kurz und Frank Rieger. Wir waren beide top vorbereitet. Aber die Lesung, die eigentlich mehr ein Interview war, fand ich spannend. Auch wenn ich mir einen anregenderen Moderator gewünscht hätte, der dem ganzen einen runderen Rahmen gibt und nicht nur versucht, die beiden Interviewpartner in die Ecke des Optimisten bzw. Pessimisten zu drängen, ob es nun passt oder nicht. Nebenbei war ich seit gefühlten Jahrhunderten wieder mal wieder im Fitnessstudio, aber dazu mehr unter “anstrengend”, mehrmals zur Massage (ebenfalls siehe “anstrengend”), ein wie immer sehr witziger und unterhaltsamer Besuch bei …

Bloggen im Tagebuchstil – die Kurzfassung

Wochenrückblick so etwa vom 8.3. – 16.3.2014 Die letzten Tage waren so vollgepackt, dass ich mich ein wenig beeilen muss, um die wöchentliche Deadline der Ironblogger einzuhalten. Über das letzte Wochenende hatte davednb schon geschrieben, das erspare ich mir jetzt. Meine letzte Woche war ein wenig “genderlastig”, wenn man das so sagen kann. Zum Teil passierte das eher unbewusst. Ganz bewusst war allerdings die Teilnahme an einer Diskussionsrunde des Frauen-Netzwerks meines Arbeitgebers, das sich langsam zu finden beginnt, worüber ich hier in diesem Blog aber nicht zu ausführlich berichten möchte. Ganz generell habe ich den Eindruck, dass es uns häufig leichter fällt, Schlechtes zu beklagen, als konkrete Forderungen zu stellen. Aber das gilt nicht unbedingt nur für Frauen :-) Mittwoch stand ein Konzert auf dem Programm, Franz Ferdinand im Palladium mit Freunden, für mich eigentlich kein typisches Konzert und auch von der Location her schon fast einen Tick zu groß für meinen Geschmack, aber das Konzert war richtig gut und der KStA berichtete sehr positiv.  Ich höre durchaus gerne mal etwas anderes als elektronische Musik und passe …

Karneval – ein Nachtrag

Heute war ich mit davednb beim Dellbrücker Karnevalszug, beim “Dellbrücker Zoch”, um es genau zu sagen – mein 1. Zug in Köln überhaupt. Ein paar Eindrücke dazu habe ich kurz notiert: Ich brauche unbedingt einen Hut mit ausladender Krempe. Erleichtert das Kamellefangen ungemein. Karnevalszug ohne Karnevalsmusik geht gar nicht, das ist doch ziemlich lahm, während zur Musik automatisch mitgesungen und geschunkelt wird. Dem Polizisten vor mir wurden permanent Strüssje zugesteckt, während ich mir nur mühsam eine einzige Rose angeln konnte. Das ist nicht fair! (Note to myself: Nächstes Jahr Verkleidung als Polizist in Erwägung ziehen, vielleicht hilft das). Man sollte immer jemanden mit großer Tasche neben sich stehen haben, wenn man die Kamelle nicht selber behalten möchte. In meinem Fall war das heute eine Mutter mit einem kleinen Kind im Rollstuhl. Ich wollte zwar fangen, aber nicht essen, die Kleine konnte nicht fangen, wollte aber Kamelle. Top Team. Wir sehen uns nächstes Jahr an der gleichen Stelle wieder! Befremdlich war für mich, mit welcher Vehemenz sich teilweise die Erwachsenen noch vor die Kinder gedrängelt haben, …

Blogparade – Was ist euer Lieblingsessen?

Bei Genussgier wurde die Tage eine neue Blogparade ins Leben gerufen, es geht um das Thema “Lieblingsgericht”. Ein wirkliches Lieblingsgericht habe ich heute gar nicht mehr, es gibt viel zu viele leckere Sachen und ich habe noch längst nicht alle entdeckt. Früher war das anders. Als Kind war ich sehr wählerisch beim Essen (oder wie der Schwabe sagt: schleckig), viele Sachen mochte ich nicht und wollte sie auch gar nicht erst probieren (Was der Bauer nicht kennt und so ….). Gesunde Ernährung war für mich überhaupt kein Thema. Ich aß wenig Fleisch, Käse gar nicht (ausser Scheibletten, aber das ist nicht wirklich Käse), nur Wurst, Nudeln mit Ketchup, Gemüse grundsätzlich gerne, aber weder Brokkoli noch Rosenkohl, das ist auch heute noch so. Hübsch, aber für meinen Gaumen kaum genießbar. Ich war nicht die einzige in meiner Familie mit einem – z.T. auch aus finanziellen Gründen – eher begrenzten Ess-Horizont. Wie es meine Mutter bei 4 Kindern und in der Regel 6 – 8 Personen beim Mittagessen überhaupt geschafft hat, dass in der Regel doch alle immer zufrieden …

Andere laufen für ein markanteres Aussehen gegen einen Schrank

Weiberfasnacht in Köln und eine Karnevalsshow von Helge Schneider  Karneval in Köln. Für mich als Imi immer noch einerseits merkwürdig aufgrund seiner Bräuche, seinem Traditionsbewusstsein, der Musik und seiner Auswirkungen in der gesamten Stadt, andererseits faszinierend durch die Ausgelassenheit, Begeisterung und Freude, die er bei allen Karnevalfans hervorruft. Und mittlerweile lasse ich mich immer mehr von dieser Begeisterung anstecken und mitziehen. Dieses Jahr habe ich mein Kostüm zum 1. Mal zumindest teilweise selber genäht. Ganz zufrieden war ich mit dem Ergebnis zwar nicht, das Kostüm zeigte bereits am Nachmittag von Weiberfasnacht erste Auflösungserscheinungen, die Zöpfe waren schief, die Strümpfe hätten bunter sein müssen und im Vergleich zu den beiden letzten Jahren war es eine eher unscheinbare Verkleidung, aber Herr Nilsson passte toll dazu, das Kleid bot deutlich mehr Bewegungsfreiheit als das im letzten Jahr, ich werde noch viele Gelegenheiten für weitere Nähversuche haben und meiner rheinischen Mutter hätte ein selbst genähtes Kostüm ganz sicher sehr gefallen. Am Samstag stand die Karnevalsshow von Helge Schneider auf dem Programm – ok, keine Karnevalssitzung, wie mir umgehend erklärt …