Monate: Oktober 2013

Von der Nähbox zum Meerschwein Teil II

Bei der Fortsetzung meines Nähprojekts gingen im 1. Anlauf  erstmal ein paar Kleinigkeiten schief: Füsschen am Kinn festgenäht, 2. Ohr hing viel zu weit hinten … Das konnte so natürlich nicht bleiben, also gleich mal das Auftrenndings herausgeholt und die Naht um das Ohr herum wieder aufgetrennt. Beim Füsschen habe ich es mir einfach gemacht, das habe ich einfach … äh, abgeschnitten. Erkennt man aber gar nicht, der 2. Versuch sah daher schon ein wenig besser aus. Allerdings entdeckte ich dann in der Naht ein Loch, da ich an der Stoffkante vorbei genäht hatte. Für ein Kleinkind mag es ein großer Spaß sein, das Füllmaterial gleich mal wieder aus der Sau heraus zu popeln, für mich als ehrgeizige Jungnäherin war das aber ein völlig inakzeptabler Zustand. Also auch diese Naht noch einmal aufgetrennt und anschließend ordentlich zusammengenäht. Danach wurde das Schweinchen mit dem Füllmaterial ausgestopft und nahm langsam Form an. Ich war eigentlich fast fertig. Mit fortschreitendem Abend wurde ich allerdings immer häufiger bei der Arbeit an meinem Erstlingsschweinwerk gestört …. Irgendwann fehlte nur noch die letzte Naht. …

Von der Nähbox zum Meerschwein Teil I

Im Nerdhub-Newsletter war ich auf einen Beitrag über makerist gestoßen. Das Konzept weckte gleich mein Interesse. Und nicht nur aufgrund meiner aktuellen Begeisterung fürs Nähen, sondern weil die Seite sehr ansprechend gestaltet ist und mir die Idee des gemeinsamen Lernens und kreativen Teilens sehr gut gefällt. Schwupps – Account angelegt, schwupps – zu dem dort kostenlos veröffentlichten Nähvideo eines Meerschweinchens die zugehörige Nähbox mit passenden Stoffen, Garnen, Meerschweinfüllstoff und einer Anleitung bestellt. Alles Notwendige findet man auf der Website auf einen Blick. Die Nähbox kam ein paar Tage später nett verpackt per Post ins Haus. Seitdem sitze ich bei jeder Gelegenheit mit iPad in meinem neuen Nähzimmer und schaue mir immer wieder das Video an, während ich Stück für Stück an meinem Nähschwein bastel. Zuerst einmal müssen alle Einzelteile des Schnittmusters ausgeschnitten werden. Im nächsten Schritt werden Vorlagen abgemalt, Vliesofix aufgebügelt und Stoffteile appliziert. Zwischendurch musste ich eine schöpferische Pause einlegen, da mir meine Nähspulen ausgegangen waren und ich nicht nähen konnte. Eigentlich kein so selten benötigtes Nähutensil wurde ich trotzdem in der Kölner Innenstadt nicht fündig und musste …

Familienbesuch in einer Kleinstadt

Heute war Familientag angesagt, ein Besuch bei meiner Lieblingstante. Meine Tante wohnt in einer etwa eine Stunde von Köln entfernten Kleinstadt. Im gleichen Haus wohnt auch ein bekannter Fussballspieler. Meine Tante ist in ihrer Heimatstadt bekannt wie ein bunter Hund und (zumindest dort) schon deutlich länger bekannt als ihr Nachbar. Da man meiner Tante nicht so leicht entkommen kann, schon gar nicht, wenn man im gleichen Haus wohnt, hat sie natürlich längst auch mit diesem Nachbarn Bekanntschaft geschlossen. Da werden gegenseitig Tennisschläger ausgeliehen, Autogrammkarten verteilt oder einfach nur ein Schwätzchen im Treppenhaus gehalten. Ab und zu kommt der Fussballer auch auf eine Tasse Kaffee vorbei, z. B. weil er sich versehentlich aus seiner Wohnung ausgeschlossen hat. Letzteres passierte, als mein kleiner Neffe mal für ein paar Tage bei meiner Tante zu Besuch war. Der bekam natürlich große Augen beim Anblick des unerwarteten Gastes und nutzte die Gelegenheit, diesem kurzerhand sein Freundebuch in die Hand zu drücken. Die Nachbarschaft mit dem Fussballer treibt zuweilen auch skurrile Blüten. Als ich bei meinem letzten Besuch zwischendurch etwas aus dem …

Rudimental in concert oder Warum ich das Luxor nicht mag

Letzten Donnerstag gab es ein Konzert von Rudimental im Luxor. Ich mag das Luxor nicht besonders. Eigentlich müsste mir der Club gefallen, denn er ist ja eher ein wenig siffig und ich habe irgendwann mal festgestellt, dass ein gewisses Maß an Siffigkeit gut für mich ist. Der Name princess_cgn kommt schließlich nicht von ungefähr, sondern weil mir ein Kollege vor einigen Jahren erzählte, ein anderer Kollege hätte mich gesucht mit den Worten: „Hömma, wo ist denn die Prinzessin?“ Das hatte mir doch zu denken gegeben … Ich mag das Luxor nicht, weil mir die Bühne im Verhältnis zum Saal viel zu eng und zu klein ist. Beim Anblick der Bühne habe ich immer das Gefühl, ich starre aus einem Tunnel heraus in einen Schuhkarton. In einen Schuhkarton, auf den mir die Sicht durch die anderen Gäste vollkommen versperrt ist. Als eher kleiner Mensch habe ich generell das Problem, dass ich meistens keinen vollen Blick auf die Bühne habe. Das ist ok. Wenn ich aber bei einem Konzert von James Blake (ja, Jaaaaaaames Blakechrchrchr …) nicht …