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Frankreichurlaub (Reisetagebuchbloggen Teil I)

Bevor wir uns auf den Weg in die Normandie machten, gab es noch einen kurzen Abstecher Richtung Paris inkl. kleiner, abendlicher Shoppingtour und einem ausgedehnten Bummel über die neue Flaniermeile entlang der Seine (zwischen Eiffelturm und Invalidendom), einen Tag im Eurodisney (mit dem das Phantasialand meiner Meinung nach auf jeden Fall mithalten kann) und zum Schluss noch einen Besuch des durchaus lohnenswerten Outlets La Vallée Village (Comptoir des Cotonniers! Hackett! Aigle! ….), wo man meistens nicht den dort ausgezeichneten Preis bezahlt, selbst wenn dieser schon ordentlich reduziert ist.

Montag ging es weiter zu unserer nächsten Station – Le Mesnil-sur-Blangy in der Normandie. Nein, keine Sorge, den Ort muss man nicht unbedingt kennen, hier gibt es nichts. Nichts ausser einem Haufen Kühe, ein paar Schafen, Hunden und Katzen, einer Kirche (deren Glocke alle Viertelstunde schlägt – ich liebe “Lärm”, wenn um mich herum so wenig Leute sind), einem Restaurant und einem wunderschönen kleinen Ferienhaus. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Chaumière, einem typisch französischen kleinen Haus mit Reetdach, dessen First mit Schwertlilien bepflanzt wird, um das Dach vor Wind und Wetter zu schützen. Das alte Häuschen wurde (von den jetzigen Besitzern?) liebevoll renoviert, ausgesprochen geschmackvoll eingerichtet und mit allem ausgestattet, was man für einen relaxten Aufenthalt braucht. Ich habe im Urlaub selten schöner gewohnt. Dazu kommt ein herrlicher Garten, den wir bei 27° möglichst intensiv genutzt haben.

Wenn wir nicht gerade unterwegs waren Richtung Küste.

Die Steilklippen der Normandie (und ich vermute auch der Bretagne, aber das kommt ja erst noch) sind absolut beeindruckend, etwas Gewaltigeres habe ich bisher selten gesehen. Man kann tolle Wanderungen unternehmen, soweit das Auge reicht – und soweit die körperliche Fitness mithält, denn die Wege sind an der einen oder anderen Stelle doch mächtig steil!

Das merkt man hier übrigens auch beim Joggen, wo es eigentlich nie einfach nur geradeaus, sondern immer irgendwie hoch und runter geht. Ich wohne in Köln, ich bin nicht nur Schönwetter-, sondern auch Flachlandjogger und offensichtlich gibt es eine Muskelregion an meinen Beinen, die zumindest bei mir nur in der Theorie existiert ….

Ganz bezaubernd sind auch die verschiedenen Küstenorte hier, die alle ihren eigenen Charme haben: Ètretat, Honfleur, Deauville, Trouville …. wir haben einen nach dem anderen abgeklappert, in Honfleur bunte Fischkonserven und Madeleines gekauft, in Trouville bei einem Strandspaziergang die hübsche Promenade mit den herrlichen alten Strandhäusern bewundert, sind in Deauville durch die Stadt gebummelt, die heute immer noch mondäner wirkt als der kleinere Nachbarort Trouville und wir konnten uns kaum entscheiden, welcher Ort uns eigentlich am besten gefällt. Faszinierend ist dazwischen die Seine, wie sie in den Ärmelkanal mündet und die gewaltigen Brücken, mit denen die beiden Uferseiten miteinander verbunden sind. Wie klein wirkt die Seine dagegen doch in Paris! Und natürlich nicht zu vergessen der wunderschöne Blick auf …. nun ja, den Ärmelkanal, eigentlich noch nicht das “richtige” Meer, aber zur Not kann ich darüber auch mal hinwegsehen. Und zum “richtigen” Meer kommen wir ja noch.

Weitere Entzückensäusserungen Berichte und auch ein paar Fotos folgen demnächst.

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