Monate: Mai 2013

Boßeln im Grüngürtel

Jedes Jahr an Pfingsten geht es zum Boßeln in den Grüngürtel. Boßeln (in einigen Regionen mit dem Begriff Klootschießen bezeichnet, auch wenn sich diese beiden verschiedenen Sportarten nur teilweise überschneiden) ist eine Sportart, die in unterschiedlichen Formen in verschiedenen Teilen Europas gespielt wird. Ziel des Spiels ist es, eine Kugel mit möglichst wenigen Würfen über eine festgelegte Strecke zu werfen. Boßeln wird in unterschiedlichen Varianten auf freien Flächen (Felder, Wiesen), öffentlichen Straßen und befestigten Wegen gespielt. Ursprünglich ist Boßeln eine Mannschaftssportart. (via Wikipedia) Wusste ich bis vor einem Jahr selber noch nicht, was Boßeln eigentlich ist, war ich schon beim 1. Mal total davon begeistert. Geboßelt wird wohl grundsätzlich bei jedem Wetter, auch schon mal bei Schnee, aber bisher hatte ich selber immer Glück und es blieb auch dieses Jahr trocken. Allerdings gab es durch den vorhergegangenen Regenguss durchaus das eine oder andere Hindernis zu überwinden: Hindernisse zu überwinden scheint der eigentliche Sinn des Spiels zu sein: Die Boßelkugel landet nicht unbedingt immer da, wo man sie gerne hätte, sondern gerne auch mal in in undurchdringlichem Gebüsch oder sie prallt …

Nicolas Jaar

Zuerst war ich sehr skeptisch bei der Idee, auf dieses Konzert im Rahmen des Acht-Brücken-Festivals in der Philharmonie zu gehen, denn eigentlich ist mir sein Stil zu experimentell, mehr Klänge und Geräusche als wirklich Musik. Da hatte ich auf einem Ambient-Festival vor ein paar Jahren schon einschlägige Erfahrungen gesammelt, die mir sehr einprägsam in Erinnerung geblieben sind. Trotzdem ließ ich mich überreden – und bin nach dem Konzert total euphorisch nach Hause! Ich fand es beeindruckend, ich hab das Konzert ganz anders wahrgenommen, als die gängige “Unterhaltungsmusik”, teilweise fast meditativ zum Wegdriften (nein, ich bin nicht eingeschlafen, aber zwischendurch mal völlig in der Musik und in Gedanken versunken), teilweise gewaltig, so dass ich ganz gebannt zuhören musste, teilweise wieder fast an der Schmerzgrenze für meine Ohren, aber das zum Glück nur ganz selten. Zwischendurch kamen unvermittelt so wunderschöne Klänge, bei denen ich ganz automatisch lächeln musste, erstaunlich, was Musik mit einem machen und auslösen kann. Zwischendurch gab es auch einige housige Anklänge, die durchaus tanzbar gewesen wären. Ich war fasziniert, als ich festgestellt habe, dass …